Eine Geschichte, die ein anderer erlebt hat

25.6.19 – Gestern das Reisetagebuch von 1997 nochmal gelesen. Nach 22 Jahren liest sich das für mich wie eine Geschichte, die ein anderer erlebt hat. Ich war in einem T3 mit meiner letzten deutschen Freundin unterwegs in der Türkei. Ich hatte geplant, mit ihr später durch Zentralasien zu fahren. Daraufhin fragte sie, wie man das macht, man könne doch nicht an der nächsten Kreuzung fragen, wo es nach Turkmenistan geht. Sie hatte halt so eine Reise noch nie gemacht, und die Tour durch die Türkei sollte entscheiden, ob es ihr gefällt oder nicht. Bin dann 2003 ohne sie gefahren.

Die Überfahrt nach Cesme war am besten. Ich finde, ich habe ausnahmsweise mal alles richtig gemacht: Sacra Indifferentia. Wer mag, kann es sich reinziehen, 3 Seiten Text

(Foto: Karla im Fährhafen Igoumenitsa)





Tafelrunde

18.6.19 – Es gibt 3 Tafelgäste, mit denen ich hin und wieder zusammen sitze und rede. Zwei kenne ich von früher aus den 70ern. Der eine hat mich wieder erkannt, ich ihn nicht, er scheint irgendwann einen Absturz erlebt zu haben, vermutlich mit Alkohol, außerdem hat er nur noch einen Zahn. Wenn wir gegenüber sitzen, kriegt er was von meinem Teller, ich was von seinem Fleisch, weil ich vegetarisch esse.

Der andere hat meine WG in den 70ern besucht, weil wir einen Musikraum hatten, und er Gitarre lernen wollte. Er ist Beatles-Fan. Er schwärmt noch heute davon, wie ich ihm beibrachte, wie das Intro von „Black Bird“ geht. Ich glaube, er kann es bis heute nicht spielen. Vor ein paar Tagen erzählte er, er habe eine neue Lieferung Weinflaschen bekommen, und am nächsten Tag schenkte er mir eine. Als Gegengeschenk gab ich ihm eins meiner Pattaya-Hefte. Dieses Heft war ein Fehldruck des Copy Shops, sie hatten eine alte Version ausgedruckt, die sie vergessen hatten zu löschen. Ich sagte ihm, ich hätte das Heft in einem Bücherschrank gefunden. Alle Hinweise auf mich als Autor, Fotos, Namen usw. hatte ich herausgeschnitten. Ich rechnete damit, er wird es empört zurück geben, weil ich hörte, er sei Mitglied einer christlichen Sekte, Baptisten oder so. Aber am nächsten Tag sagte er, es habe ihm gut gefallen, ob es eine Fortsetzung gebe.

Der dritte Tafelgast war mir sympathisch, und ich hatte ihn irgendwann zum Kaffee eingeladen. Dabei dummerweise von meinen Erlebnissen in Pattaya erzählt. Es stellte sich raus, auch er ist gläubiger Christ. Ich rechnete damit, er wird meine Geschichten rumerzählen. Aber habe nie was davon gehört. Gestern saß ich zum ersten Mal mit allen dreien zusammen, als hätte ich nun eine eigene Tafelrunde.




Kommentar Bruno: Wie wär's mit einem Büchlein über deine Beobachtungen bei der Tafel? Einen griffigen Titel hätte ich schon: Ritter der Tafelrunde Ich schreibe dir dann das Vorwort!
Gruss Bruno

zurken: Hm ja, man sollte meinen, da könnte man was erzählen. Leider passiert da recht wenig, aber die Gespräche, die da geführt werden … ich müsste mehrere versteckte Mikros installieren … das wäre lustig.



Kommentar Josef: Hallo Zurken, deine heutige Geschichte erzählt vom glücklichen Leben Feutscher Pensionisten. Genug zu essen, gute Freunde, Bewunderung vom Fanclub und ein bequemes Bett. So lässt sichs leben und du träumst immer von einem 3 Welt Land mit Armutsprostition.
Schäm Dich!
Liebe Grüße Josef

zurken: So isses. Samuel Beckett sagte es so: „Ansonsten gibt es in mir immer zwei Hanswürste: einen, der immer da bleiben möchte, wo er gerade ist, und einen, der sich einbildet, daß es ihm etwas weiter weg etwas weniger schlecht gehen würde. In dieser Hinsicht ist mir daher auf die eine oder die andere Art immer gedient, was ich auch tue. Und ich laß sie abwechselnd gewähren, diese traurigen Kumpane, damit sie ihren Irrtum einsehen können.“ Aber er war nie in Pattaya, der ärmste.




Jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen

11.6.19 – Sitze vorm Bahnhofscafé mit Buch und Tafelkuchen. Vor meiner Nase laufen Leute in lustigen Klamotten vorbei.

Auf der Steinbank wälzt sich ein besoffener Penner herum. Hin und wieder brüllt und lallt er was in unsere Richtung. Alles wie üblich. Dann kommt eine junge Frau in strammen Schritt aus dem Café und stellt dem Penner eine Flasche Wasser hin. Bravo, jeden Tag macht sie die Welt ein bisschen besser. Er schaut auf die Flasche wie ein Kind, das nicht weiß, was man damit machen kann, schraubt sie auf und leert sie auf das Pflaster. Getrunken hat er ja schon. Plastikflaschen kennt er vermutlich nur leer als Pfandflaschen. Die Frau ist schon zu weit weg, hat das nicht mehr mitgekriegt. Dann kommt er auf uns zu und versucht einen Angriff, geht natürlich daneben. Aus dem Café kommen Leute und halten ihn zurück. Es endet wie erwartet: Polizei und Krankenwagen kommen und sammeln ihn auf.

Tolle Geschichte, habe sie auch nur erzählt wegen der Schwierigkeit, irgendwem zu helfen. Wenn einer um Hilfe bittet, wie ich vor 15 Jahren, kriegt er zur Antwort, er soll erwachsen werden. Weiß leider nicht, wie das geht.




Kommentar Josef: Tolle Geschichte aus der alltäglichen Tristes des Stadtlebens wo die Verlierer schön langsam in der Überzahl sind. Viel Spass weiterhin.
LG Josef

zurken: Der Typ kann nicht mal mehr in der Tafel essen, der würde alles fallen lassen. In der Tafel sind sowieso selten Leute, wie man sich Penner vorstellt, kaum anders als in einer Kantine.





zurken: Heute Fortsetzung: Diese Dame saß vorm Bahnhof mit komplett runtergelassener Hose und trank Weinflaschen leer. Mehrere. War nicht mehr ansprechbar. Als die Sanis den Stuhl mit ihr in den RTW heben wollten, hätten sie ihn beinahe fallen lassen.



Kommentar : Du hast die ersten Anzeichen der Ankunft der apokalyptischen Reiter erkannt. Immer mehr Gescheiterte, so fängt es an, lies die bibel, dante oder zafir. Das Ende ist nah!
LG Josef

zurken: Schon bald? Ich möchte aber noch einmal nach Pattaya, also bitte erst nächstes Jahr so ab März wär okay.




Erfreuliche Erscheinung

4.6.19 – Freitag turnte eine junge Hilfskraft in der Tafelküche rum, nein, sie tanzte. Sie trug Netzstrümpfe, Hotpants, Sonnenbrille, weit ausgeschnittenes, bauchfreies Top und viel Blech in Nase und Mund. Als sie sich in der Küche bückte, sah ich ihre Arschbacken. Sogar auf der Walkingstreet hätte ich mich nach ihr umgedreht, und die arbeitet in der Tafel! Keiner von den Gästen würdigte diese erfreuliche Erscheinung, außer mir. Habe ihr gesagt, sie sehe gut aus. Leider habe ich nicht dran gedacht, ein Foto zu machen, die Kamera hatte ich dabei, ich Esel. Ich dachte, sie ist am nächsten Tag wieder da, war sie aber nicht. Schade.

Kein Tafelmädelfoto, aber das oben ist auch nett, nicht? Idee für meinen nächsten Geburtstag, eine Nacht so auf dem Strand schlafen. In Pattaya bekäme ich nach Sonnenuntergang allerdings Besuch von Sandflöhen, Hunden und Ratten.

Ihr Besuch wäre angenehmer und auch möglich, Arbeitgeber steht ja drauf auf dem Foto. Wann fliege ich wieder? Theoretisch könnte ich, habe ja 50 € „Erfrischungsgeld“ (steht so auf der Überweisung) von der Wahlbehörde bekommen. Oliver Pfumfel (Leiter heißt so) hat sich per Mail auch nett bedankt: „Es ist schön zu wissen, dass so viele Bürgerinnen und Bürger dazu breit sind, sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einzusetzen.“ Könnte zwar nicht so üppig wie sonst in Pattaya leben… aber es ginge. Nein, ich warte bis Winter.




Kommentar Josef: Hallo Zurken, Du erlebst ja richtig was, super und angaschierst dich noch für die Demokratie. Leider ist die Komentarfunktion nicht mehr so in Betrieb oder die Kollegen sind schon auf Sommerurlaub. Bitte weiter so uns unterhalte uns mindestens einmal wöchentlich.
Liebe Grüße
Josef

zurken: Naja, geht so mit erleben und so … Kommentarfunktion ist Mist, ich weiß, weiß aber keine Besserung, kennst du einen, der sich da auskennt?





zurken: heute war sie wieder da. Leider ohne Netzstrümpfe und mit Schürze. Ich wollte sie wenigstens draußen knipsen, aber nein, dürfe sie nicht. Nettes Mädel ... wären wir in Thailand ...



Kommentar Soso: "wären wir in Thailand ..." ... dann würde sie sich einen hübschen jungen Thailänder nehmen. (?)

zurken: Den hätte sie vielleicht schon, aber ich hätte sie fragen können, ob sie am Abend Spaß haben möchte mit mir, und sie hätte das so verstanden, dass ich ihr einen Job anbiete. Und hätte sie nichts anderes vorgehabt, hätte sie ihn angenommen, und wir wären beide glücklich gewesen.




Der Neuling

28.5.19 – Habe Sonntag gearbeitet – als Wahlhelfer. War als Ersatzmann eingeteilt und rechnete nicht mit einem Einsatz, da ich das noch nie gemacht und mich nicht vorbereitet hatte. Als die Einberufung kam, bereute ich, mir das angetan zu haben. Aber erst bereit stellen und dann absagen, kann man ja nicht machen.

War dann alles easy, durfte aussuchen, welche der 3 Aufgaben ich übernehmen wollte. Die einfachste natürlich, Wahlzettel überreichen und die Abdeckung überm Urnenschlitz fortziehen, wenn einer seinen Zettel versenken wollte. (Warum wird der Schlitz abgedeckt? Damit keine Fliegen reinfliegen?)

Zum Schluss Urne überm Tisch auskippen und Stimmen zählen (wir hatten nur eine, das Foto ist aus dem Internet, sah aber genau so aus). Der Haufen der Grünen wurde größer und größer, sie bekamen die meisten Stimmen. Nach einer meiner Theorien sind ja die meisten Menschen immer noch Neandertaler, was ich auch gut begründen kann. „Die Partei“ bekam 24 von 645 Stimmen, woran ich mich nicht etwa deshalb erinnere, weil ich die gewählt habe, sondern weil ich deren Zettel 2x durchzählen musste.

Mir kam das Verfahren ein wenig altmodisch vor, vermutlich arbeitet man bereits daran, so was übers Internet abwickeln zu können. Ich kriege dafür eine Aufwandsentschädigung, wahrscheinlich 50 €.

Die Sache fand in einem Altenheim statt, dessen Inneres mir als Taxifahrer einigermaßen bekannt war. Ich sagte zu meinen Kollegen, ich hätte mich schon immer darauf gefreut, in so einem Haus wohnen zu können. Nicht arbeiten, immer versorgt und bekocht werden von netten Pflegerinnen usw. Am liebsten würde ich mich gleich anmelden. Könne ich machen, sagte einer, ich müsse aber selbst zahlen. Ich hab versucht, das Thema auf Thailand zu bringen, um ihnen meine Geschichten als Sextourist erzählen zu können, aber nicht geschafft.

Ulkig fand ich, wie sehr sich alle freuten über die hohe Wahlbeteiligung. Die Kollegin flippte regelrecht aus, sah schon, dass die Stimmzettel nicht reichen würden und wollte Nachschub anfordern. Ich, der Neuling, sagte: „Das passt schon.“ War dann auch so.




Kommentar Soso: Als Du neulich anmerktest, dass Dir langweilig sei, wollte ich Dir schreiben: "Geh doch in die Politik!" - habe es dann vergessen. Nun hast Du das wirklich gemacht! Naja, so ähnlich.

zurken: Die Politik wäre langweiliger als die Langeweile. Ich bedauer die Politiker, langweiliger Job, muss sich ständig verstellen, und man wird angefeindet und lächerlich gemacht. Nee….




Jungsheft

21.5.19 – Nicht nur ich mache Hefte, hier ist das „Giddyheft“ mit nackten Mädels, gemacht von 3 Mädels. Warum es Giddyheft heißt, hat mir mein Freund erklärt, habs aber vergessen. Typisch! In dieser Ausgabe sind Titelfoto und -story von ihm, von Jablonski.

Fotos von ihm im Heft. Es kostet 8 €, DIN A5 groß, interessantes Layout. Ich guck in solchen Publikationen neuerdings mehr auf das Layout als auf die Mädels. Aber habe da drin gelesen, wie Vögel vögeln, interessant.

In der Mitte wirds pornografisch. Das sei dann der Fall, wenn man innere Schamlippen sieht. Wer hat mir das nochmal erzählt? Dieses Foto hat eine Frau gemacht, ein Mann hätte sich wohl nicht getraut, diesem empfindlichen Organ einen stacheligen Kaktus voran zu stellen.

Parallel dazu erscheint das „Jungsheft“ mit nackten Männern drin. Ich glaube, das gab es sogar vor dem Giddyheft, darum heißt die Webseite: http://www.jungsheft.de/ Kann man da nachlesen. Was sage ich zu alle dem? Toll gemacht, ich bin neidisch. In meinem Heft sind die Fotos technisch nicht so hochwertig und hochglänzend, nicht mal farbig, aber mehr Geschichten drin, d.h, man hat länger was davon, falls man es liest. Und meins wäre noch teurer, würde ich es zum Kauf anbieten – ist ja alles handgemacht.

Übrigens: ich hab das Giddyheft nicht gekauft, kann ich mir gar nicht leisten, ich habs aus Jablonskis Wohnung mitgehen lassen, da gieße ich derzeit Balkonpflanzen, derweil er irgendwo in Frankreich rumkurvt und Fotos macht. (Über ihn habe ich vor einem Jahr schon berichtet, hier, und dann zum 1.5.18 runterscrollen.)





Das Heft ist sehr schön geworden

14.5.19 – Das Heft ist fertig, ich bin stolz auf mich, es ist sehr schön geworden. Zwei Monate habe ich daran gearbeitet. Aber ach, welch törichtes Unterfangen, es gibt Leute, die wollen es nicht einmal geschenkt. So viel Angst haben sie davor. Was soll ich nun damit tun, außer ins Regal stellen? Hätte ich wenigstens Kinder, an die ich es vererben könnte …

Der Titel ist seltsam: eine Hommage an meinen Freund Peter, der kurz vor seinem Tod vorhatte, ein Buch mit diesem Titel zu machen. Was in seinem drin stehen sollte, weiß ich nicht, vielleicht seine Memoiren. Gemeint ist: alles ist „vorübergehend so“, das Leben, die Welt, das Universum. Und natürlich auch der Urlaub in Pattaya.

Ich habe keinen Farbdrucker gekauft, hätte sich nicht gelohnt für das eine Heft, und es wäre vom Budget der nächsten Pattayareise abgegangen. Darum sind 32 SW-Fotos drin, aber groß, und von mir sorgfältig bearbeitet, so dass sie aussehen wie gezeichnet, oder wie aus einem Comic. Finde ich schön. 110 Farbfotos sind verlinkt.

Das schlimmste ist: wie bringe ich jetzt die Zeit um? Ein Freund meinte, ich solle ein ähnliches Buch über meine Reisen machen. Aber das ist mir zu langweilig. Vielleicht eins mit erfundenen Geschichten aus Pattaya? In denen der Hauptdarsteller jung ist und fünfmal täglich kann …





Kur

7.5.19 – Ich hab ne Kur gemacht, im Nordosten auf dem Land, frische Luft, stockdunkle Nächte, gut geschlafen, gesundes Futter, und das ist Hans, mein freundlicher Gastgeber:

Hier drinnen haben wir gewohnt, Haus von Hans, so groß, dass ich mich mehrmals verirrte anfangs. Mein Zimmer liegt hinter dem Fenster rechts im 1. OG.

Mecklenburg Vorpommern; zwischen Endmoräne und Urstromtal, viele schöne Geisterhäuser gesehen, aber keine Kopftücher. Wäre nicht Thailand schon mein bevorzugtes Land, ich würde nach Mecklenburg Vorpommern ziehen.

Hier, sagte Hans, haben sich ca. 1000 Leute selbst getötet (Demmin). Wie 73 n.C., während der Belagerung Masadas in der Provinz Judäa. Hier zum Kriegsende, als die russische Armee den Ort umzingelte. Ich war zufällig am 74. Jahrestag dort.

Künstler leben dort und Alternative, die von Hartz4 leben, tät also zu mir passen. Das da oben ist keine Scheune, sondern eine Wandbemalung, Streetart.

Von dort ist es nicht weit zur Ostsee, war noch kalt mit Windstärke 7 oder 8, schätzte Hans. Jedenfalls … schön wars. Nur die An- und Rückreise ist zwar nicht so weit wie Thailand, aber fast genau so lang: 8 Stunden in überfüllten Zügen, und reist man wie ich ohne Reservierung, muss man befürchten, keinen Sitzplatz zu kriegen. Zurück ab Wolfsburg war ich wie gewohnt wieder von Kopftüchern umgeben.




Kommentar Soso: Siehst gut aus!

zurken: Immer besser, je älter … wie‘n guter Wein …




Ohrensessel

30.4.19 – Ein paar Tage bei meiner Schwester und ihrer Familie gewesen. Sie erzählt, die Familie habe vor langer Zeit eine Krise gehabt, alle seien depressiv gewesen. Ich kann mich nicht erinnern. Zuhause schaue ich in mein Tagebuch aus dem betreffenden Jahr. Steht nichts drin, nichts mitgekriegt. Ich finde aber einen Satz, der ihnen hätte helfen können, hätten sie mich um Rat gefragt:

»Man könnte ja auch den Ausgang eines Psychodramas abwarten, während man selbst innen gemütlich im Ohrensessel sitzt. Im Vertrauen gesagt: So verbringe ich mein Leben: Einer in mir sitzt die ganze Zeit im Ohrensessel und amüsiert sich, während man sich streitet, und ich denke, daß auch die anderen nicht ganz so beteiligt sind, wie sie immer tun.«

Da habe ich mich wohl getäuscht, manche haben keinen, der sich im Ohrensessel über Dramen amüsiert. Oder sie übersehen ihn, sie nehmen alles ernst. Man kann ja so tun, als sei man mit Leib und Seele dabei, aber insgeheim über sich lachen.

Überhaupt muss es für mich ein besonders gutes Jahr gewesen sein, ich hätte Lust, den ganzen Text hier zu zitieren: »Andreas Duda ist freiwillig ausgezogen aus unserer WG, Gott sei Dank. Leider kriege ich noch 400 von ihm. Aber seit Ende Januar zieht der Glücksplanet durch mein Sternzeichen, da kann nichts schief gehen. Mit Sabine glaubte ich, was den Altersunterschied betrifft, den Rekord meines Lebens gemacht zu haben. Aber Claudia ist 17 Jahre alt, also 19 (Licht)Jahre von mir entfernt! Sie sieht ziemlich nuttig aus, behangen mit viel billigem Schmuck. Heute Abend mache ich mich schick, zwei neue Hosen habe ich gekauft. Wir wollen Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia von Sam Peckingpah anschauen. Und M. sagt, ich mit meinen Frauengeschichten komme ihm vor wie Woody Allen in Mach‘s noch einmal Sam.«.





Theaterbühne

23.4.19 – Bei dem schönen Wetter war ich dann doch mal draußen im Wald und traf auf diesen Bücherschrank, ein Ex-Kühlschrank aus einer Gaststätte.

Privat geführt von Petra Schneider, die sich gezwungen sieht, falls dieses nicht aufhört. Ich habe die „Weltgeschichte der Prostitution“ reingestellt und „Die linkshändige Frau“ von Peter Handke rausgeholt.

Im Wald gleich angefangen zu lesen: „Nein, ich möchte nicht glücklich sein, höchstens zufrieden. Ich habe Angst vor dem Glück. Ich glaube, ich würde es nicht aushalten, da im Kopf.“

Mir kam die Eingebung: So eine fade Story kriegst du auch noch hin. Sie könnte von einem Rentner handeln, der nachmittags allein im Park sitzt, Peter Handke liest und den Spaziergängern nachschaut, die an ihm vorbei flanieren. Es kommt ihm vor, als säße er im Theater, und der Weg vor ihm sei die Bühne. Kaum gedacht, bleibt ein Nordic Walker vor ihm stehen und erzählt ihm seine Lebensgeschichte. Das wiederholt sich dann mehrmals, sexy Mädels, türkische Familien, gekrümmte Greise, arabische Fußballspieler – alle erzählen ihm ihr Leben.

Am besten im O-Ton. So einen arabischen Akzent mit „Isch“ und „Weisse, was isch mein, Bruda“, kenne ich zwar, aber bekäme ich nicht naturgetreu hin. Es wäre gar nicht schwer, ich müsste nur mit einem Diktiergerät die Leute bitten, mir irgendwas zu erzählen. Aber … :





Ausgewogenheit

16.4.19 – So etwas verschicken meine Freunde auf Facebook. Ich lege Wert auf Ausgewogenheit. Fehlt nur noch einer, der mich zum Islam bekehren möchte. Ich halte mich da raus. Ich möchte mich meiner Gesinnung nicht schämen müssen, sobald ich eine andere angenommen habe. Wäre ich zum Beispiel 1993 nach dem Solinger Brandanschlag mit meinen Freunden auf Patrouille durch islamische Wohnviertel gezogen, würde ich das heute keinem erzählen.

In meinem Alter muss ich sowieso nicht mehr für oder gegen was sein, lohnt nicht mehr. Ich werde die Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr erleben (nebenbei glaube ich nicht, dass er überhaupt ein Problem ist). Ich glaube, dass die Idee, wir könnten den Planeten retten, derselben Überheblichkeit entspringt wie die, die ihn dahin gebracht hat, gerettet werden zu müssen. Ach ja, mir fehlt auf Facebook noch einer, der dafür ist, dass die Menschheit sich selbst vernichtet, weil sie so böse ist. Falls ihr so einen kennt, bitte an mich als Freund vermitteln.

Ich mache ja so etwas Ähnliches auf Facebook, aber nicht mit moralischem oder missionarischem Anspruch. Sowas

Am liebsten sind mir die Thais, die posten solche Fotos:




Kommentar Frosch: Am Sonntag die Reise zurück in die Schweiz. Und mir so einige Gedanken gemacht. Du schreibst, wie es dir langweilig ist. Wie viel Zeit du hast und nicht weisst was damit anzufangen. Während mir die Tage und Stunden in LOS davon rinnen. Gemerkt, dass mir diese nirgends zu kaufende physikalische Grösse fehlt. Könnte ich sie dir abkaufen, dann hättest du das Geld für deine Ferien und ich eben dieses allgemein übliche Formelzeichen = t.
Gruss der Frosch

zurken: So isses, die anderen haben das, was mir fehlt und umgekehrt und man kann nicht tauschen. In Pattaya kannte ich einen, der hatte Geld, aber keine Lust auf Bargirls, und er wusste nicht, wie er sein Geld los werden soll. Ich sagte, gib es mir, ich weiß immer was damit anzufangen. Aber …




Unter Meinesgleichen

9.4.19 – Ein Freund schreibt, er liebt das Leben. Ich weiß, was er meint. Aber kann ich das auch sagen? Um das sagen zu können, muss ich doch wissen, wie es ist, nicht zu leben. Der Verdacht liegt nahe, dass wir uns daran nicht erinnern, weil das Nicht-Leben der bessere Zustand ist. Könnten wir uns erinnern, würden wir uns vielleicht sofort umbringen. Ich weiß nicht, ob ich das Leben liebe. Ich weiß nur, das Beste sind Glücksgefühle.

Ich wollte das Leben verstehen. Wissen, was hier los ist. Ich dachte, es müsste doch jemanden geben, der mir das erklären kann. Gibt aber keinen. 70 Jahre lebe ich, und habe nichts verstanden. Niemand versteht irgendwas. Darum wollen wir nicht sterben, weil wir denken, wir könnten vielleicht doch noch verstehen, wenn wir etwas mehr Zeit hätten.

Also spielen wir, weil wir die Zeit rumkriegen müssen. Wer ernst ist, macht sich lächerlich. Schade, dass ich die Kamera nicht dabei hatte: Freitag ein etwa 10jähriges, nudeldickes Mädchen im Bus gesehen. Sie hatte ein Pappschild dabei, auf dem stand mit Buntstiften geschrieben: „Rette die Welt – Das Kinder eine Zukunft haben – Mehr Planzen, weniger Gas“ (Schreibfehler übernommen) Dazu das Logo von H&M. (Haben die damit was zu tun? Wahrscheinlich war das Schild aus einem H&M Karton gemacht.) Jetzt gehts also schon nicht mehr nur darum, das Klima oder den Planeten zu retten, sondern die ganze Welt. Na, dann mal los, viel Spaß.

Ich tue so, als wäre ich auch ernst, in der Tafel zum Beispiel, unter meinesgleichen – unter Clowns. Könnten sie lachen über sich, wären sie wie Figuren aus Becketts Romanen, und ich könnte sie gern haben. Aber das Leben lieben? Ich versuch das mal. Morgen.




Kommentar Peter: Na ja, Zurken... Schieb den Abgang noch ein wenig auf… Die wöchentlichen Blogeinträge, dein Schwadronieren, würden mir fehlen. Jede Sekunde Leben lohnt sich.
Jeder Tag bringt neues Staunen. Schmunzeln. Lachen. Tragik. Bei der Tafel. Im Bus. Am Wurststand. Unter den Linden. Und in Pattaya. Natürlich. Dafür ist Mann nie zu alt.
Und auch im Heim, in einigen Jahren. Freu dich, Zurken. (Ich kenne Schwester Martha!)
Bleib gesund! Peter

zurken: Gut, dann mach ich das. Aber ich schätze, mehr als 5 Jahre werden es eh nicht. Wer ist Schwester Martha? Laut Google ein Club oder Cafe in Berlin?



Kommentar Andi: Na Jürgen, morgen (Sonntag) endet mein Urlaub.
Schreib doch weiterhin fleissig deinen Blog und erfreue uns an deinen interessanten Geschichten. Sieh es doch positiv, dass du schon 70 bist und noch immer eine grosse Zahl von Menschen erfreust. Uns hier wenn wir dein neuestes Geschreibe lesen dürfen (ist immer wieder ein Genuss) und die Frauen in Pattaya, die lieben dich doch alle...
Gruss der Bald-Heimkehrer

zurken: Ich liebe sie auch, ich will hin, aber … (vielleicht im Juni, das wären nur noch 6 Wochen, noch nicht sicher …)




Einfacher als man denkt

2.4.19 – Mit dem Suizid ist es wie mit den Jungfrauen, die der Prophet versprochen hat. Beides geht einfacher als man denkt. Man muss nicht als Märtyrer sterben, man braucht nur ein Ticket nach Thailand und ein bisschen Geld (habe gezählt, ich hatte in 6 Jahren 138 + 4 Ladyboys). Und um sich umzubringen, muss man sich nicht vor einen Zug werfen. Man braucht nur eine Plastiktüte.

Okay, wenn man keinen Hals hat, ist Pech, kein Platz für das Klebeband, die Tüte muss luftdicht abschließen, sonst gehts nicht.

Fragt sich nur wo? Im Thailändischen Golf versinken wäre schön. Vorher eine stille, einsame Nacht in einem Schlauchboot auf spiegelglatter Oberfläche mit ein paar glücklich machenden Stoffen an Bord. Ist leider selten spiegelglatt, zwar auch nicht stürmisch, aber doch unruhig. Auf den Aralsee rausfahren? Dann würde man mich in 20 Jahren finden, dann soll er völlig trocken sein. Mmh, weiß noch nicht, habe ja noch Zeit …

Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen …

… für den Bus.




Kommentar Soso: Es fehlt eine Weihnachtsmannmütze. In diesen Großstädten wird auch alles geklaut!

zurken: Vielleicht hat er sie in einem Bus liegen lassen.




Der Unterschied

25.3.19 – Kürzlich Gespräche in der Tafel mitgehört. Einer erzählte, er habe für monatlich 50 € die Patenschaft für einen afrikanischen Löwen übernommen und zeigte Fotos rum. Der andere war 57mal am Knie operiert und hinkte immer noch.

Ich habe mich gefragt, was genau anders ist jetzt im Alter. Das Aussehen natürlich, aber die Veränderung ging so langsam, dass ich Zeit hatte, mich daran zu gewöhnen. Weniger Zähne, ich brauche mehr Zeit zum essen. Zeit habe ich ja. Morgens tut der Körper weh, Rücken und Hüftgelenk, das legt sich dann nach ein paar Stunden.

Wichtigster Unterschied: 70 ist das Alter, bis zu dem Thaifrauen noch Männer suchen. Danach kommt nur noch 90, das heißt, es ist ganz egal, und es sind nicht mehr viele. Und ich sehe die Welt anders als mit 20. Möglicherweise ist dieser Unterschied größer, als ich ihn wahrnehme. Ob ich mich mit mir als 20jährigen anfreunden könnte?

Und ich denke oft daran, wie ich mein Ableben inszenieren könnte, sobald ich krank bin. Ich würde es gern selbst machen, ich würde gern wissen, wann es losgeht. Aber das hat meine Mutter auch gesagt, und als es so weit war, sah alles anders aus.




Kommentar Josef: Du hast berühmte Vorgänger, zB Hemingway
Am frühen Morgen des 2. Juli 1961, beendete Hemingway sein Leben im Alter von 61 Jahren selbst. Er erschoss sich – wie bereits sein Vater im Dezember 1928. Die hierbei verwendete Flinte hatte er bereits seit längerem als seine„ glatte, braune Geliebte“ bezeichnet. Das Grab von Hemingway befindet sich auf dem Ketchum Cemetery.
Sein Buch Die Wahrheit im Morgenlicht (True at First Light) wurde 1999 posthum veröffentlicht. In ihm beschreibt Hemingway seine letzte Safari in Kenia, die er 1953 in Begleitung seiner vierten Frau Mary und seines Sohnes Patrick unternahm.
Mein Liebling ist Gunter Sachs!
Hatte Demenz, feierte eine mega Party und … Sauerei. Starkes Leben, starker Abgang!
https://www.t-online.de/unterhaltung/id_46274736/gunter-sachs-selbstmord-der-playboy-und-fotograf-ist-tot.html
Du bist noch zu jung dafür und deine Erzählungen sind noch zu brillant.
Have fun Josef

zurken: Ja, das über Gunter Sachs habe ich erst vor paar Wochen irgendwo gelesen. Habe also Vorbilder, und werde es auch erst machen, wenn es mir schlecht geht. Jetzt kann ich ja noch … Es gefällt mir, daran zu denken und zu planen, wie für eine Reise.



Kommentar Andi: Was ist denn mit dir los? Die Blog-Beiträge werden immer kürzer und die negative Stimmung immer länger. Wir wollen doch nicht so was lesen. Habe ich dir aber wenn ich mich richtig erinnere auch schon geschrieben. Gib dir einen Ruck, kneif dich in den A*sch und mach was Erfreuliches. Belohne dich täglich und wenn das auch nichts hilft geh einfach die Hühner füttern.
Andi

zurken: Ist gar nicht trübsinnig gemeint, ich finde, man sollte sich rechtzeitig damit beschäftigen und sich vorbereiten, passiert ja irgendwann …



Kommentar Soso: Da Du vermutlich keine Knarre hast, und auch kein Geld eine zu kaufen, scheidet der Tod a la Gunter Sachs wohl aus. Musste Dich halt vor die Schwebebahn werfen.

zurken: Die fährt aber mal wieder nicht. Und wenn, dann kann man sich da oben nur die Beine abrasieren lassen, was einem Arbeiter auch schon passiert sein soll. Und daran stirbt man nicht.



Kommentar Soso: "70 ist das Alter, bis zu dem Thaifrauen noch Männer suchen"

Dann musst Du Dich halt mal in heimischen Gefilden umsehen. Ok, PKW haste nicht … aber ehrlich und schlank biste doch!



zurken: Siehste, Soso, darum habe ich keinen PKW, damit ich nicht in Versuchung gerate …




Burger und Pizza

18.3.19 – Machen sie es nun auch im Isaan? Gesicht weiß und Haare rot und übertreiben es gleich. Die Dame scheint es auch mit dem Alkohol zu übertreiben. Kenne sie nicht, ein Foto aus Facebook.

Jaja, so ist das …

Die kenne ich, heißt Seven, sah mal nett aus, seitdem sie es mit dem Essen übertreibt – und mit dem Gesichtweißeln. …

Sie kenne ich nicht, so dünn wäre ich auch gern.

Kikky scheint abgenommen zu haben, dann könnte ich sie ja mal wieder besuchen, sobald ich wieder dort bin.

Die süße Lily scheint sich in Hotelbetten herumzutreiben. In meinem ist außer Massage nicht viel passiert. Mir sagte sie, sie wolle anschließend zurück in ihr Heimatdorf im Isaan.

Das sieht auch nicht nach einem Bad im Isaan aus.

Poppy kann alles und macht alles, sehr hübsches Gesicht, aber sie ernährt sich leider hauptsächlich von …

… Burger und Pizza.

Meine Facebook-Freundin von den Philippinen. Habe ihr detailliert beschrieben, was ich in Thailand mache – mit Fotos von nackten Ladys. Sie möchte, dass ich sie besuche und mit ihr ficke. Ich schrieb, sie solle mir erst mal ein Nacktfoto von sich schicken, hat sie auch gemacht:

… aber ohne Kopf. Sie schwört, das sei sie, aber glaube ich nicht, und so wird das dann sicher auch mit dem Fick ablaufen, alles faule Versprechungen. Außerdem wohnt sie im Süden, das wäre eine weite, beschwerliche Anreise …

Letzte Foto von Sam, da saßen wir schon im Taxi zum Flughafen, sie werde ich bestimmt wieder sehen …

… sobald ich genug Geld gesammelt habe. Ich sitze nicht wirklich auf der Straße, nur Modell für ein Foto, sonst sitze ich Zeit ab …

… und vertreibe dieselbe mit dem Fotobuch, werde noch mal ganz von vorn anfangen, sonst ergeht es mir wie Kit McCann schreibt: „Wenn man nichts zu tun hat, fängt man zwangsweise an zu trinken, hurt herum oder golft sich zu Tode.“





Inszenieren

12.3.19 – Ich geb mir noch fünf Jahre.
Und? Alles richtig gemacht?
Ja, schon, nicht perfekt, aber im großen Ganzen …
Das große Ganze, naja, was hätte besser sein können?
Ich hätte gerne so eine Band gehabt wie Brian Ferry mit seinen Chorsängerinnen, zwei Schlagzeugern … oder wie Miles Davis.
Neidisch?
Ja, wahnsinnig, ist schon toll, die zu sehen. Singer Songwriter wollte ich nie …
Du hättest eine Band haben können …
Ich weiß, aber was für eine, drei meiner Kumpels haben eine Band, die spielen immer noch Apache, das könnte ich nicht. Meine dritte Frau sagte immer: Barfuß oder Lackschuh.
So lebst du also barfuß.
Genau.
Im nächsten Leben dann …
Eine Band? Ich träume immer noch oft, ich spiele in einer Band, also im Schlaf, kein Wunschtraum.
Ich meine, ob du es dir fürs nächste Leben vornimmst.
Doch ja, aber wenn ich was plane, wird es anders, ich kann nicht inszenieren. Hat ein Freund gemacht, er hat sein ganzes Leben inszeniert.
Und bei ihm hats funktioniert.
Ja, sein Tod zum Beispiel. Er ist auf einen parkenden LKW aufgefahren, und sein Auto brannte. Das passiert nur in Filmen, Autos brennen nicht so leicht.
So was willst du auch machen?
Aber bei mir klappt das dann nicht, das Auto würde nicht brennen, das ist mir sowieso zu dramatisch.
Wie stellst du dir dein Ableben vor?
Ich möchte verschwinden, ich möchte einen Knopf zum Ausschalten.
Und keiner weiß, wo du abgeblieben bist.
Ich schreib dir vorher einen Brief.
Schon aufgesetzt?
Nee, hab ja noch fünf Jahre.




Kommentar th: Moin, vielleicht wird dich ja die Erde verschlucken, mit Haus ! Habs in den Nachrichten gehört.Dann wirds nichts mehr mit 5 Jahren... Hab Weihnachten und Sylvester mit Kammerflimmern im Krankenhaus gefeiert, hatten gutes Programm mit E-Schocks um das Gedächnis des Herzens zu resetten, hat geklappt ;-) Hab jetzt Tabletten, die den Herrzrhythmus verlangsamen : nehm ich zwei ,bleibts stehen...Praktisch, nicht ? Hat mich erstaunt, dass im Blog keine deiner Damen erwähnt wird ! Gruß th

zurken: Verschlucktes Haus? Was war da los? Dein Herz hatte Alzheimer? Nicht gut. Aber in der Tat praktisch, wenn das klappt mit 2 Pillen. Die Damen … ohja, nächste Mal ein Dialog mit einer meiner Damen, gute Idee.




Stimme

5.3.19 – Ich bin froh, dass ich den Taxischein nicht verlängert habe. Bis zum Tag als er ablief, war nämlich diese Stimme in mir, die sagte jeden Tag: „Du könntest ja auch arbeiten, Anruf genügt, willst du nicht doch?“ Diese Stimme ist plötzlich verstummt und nervt nicht mehr.

Wenn so meine Zukunft aussieht, ist alles okay:




Kommentar Andi: Oh weh, mein lieber Zurken.
Jetzt hast du die ganze Woche lang Zeit gehabt dir etwas Schönes für uns auszudenken. Sieben Tage, von Dienstag bis Montag gerechnet. Aber was präsentiert uns der alte Mann nachdem er seine Fans hat warten lassen!? Der Dichter und Denker bringst so eine unbedeutende Geschichte. Kürzer geht wohl nicht mehr, oder vielleicht doch, aber da müsstest du den Rahmen deines Blogs noch schmaler machen.&xnbsp; Und dann noch dieses hässliche aus dem Internet geklaute Foto aus Kenia, wo du doch bestimmt viele tolle Erinnerungen aus deinem eigenen Bilderarchiv hast.
Wenigstens hast du dein Picture auf der Startseite refresht, dafür schreibe ich dir trotz allem noch ein Lob!
Wird allerhöchste Zeit dass du ab nach Pattaya fliegst damit es sich wieder lohnt deinen Blog überhaupt anzuschauen.
Grüsse aus der windigen Innerschweiz
Andi der Leser und Meckerer

zurken: Ja, ich gebe zu, etwas eilig hingeschrieben, aber ich verspreche für nächste Woche was ganz Tolles!
Das Header-Foto habe ich erneuert, weil ja jetzt ein neues Leben anfängt, ohne Arbeit. Hab ich aber auch etwas hastig gewählt ... symbolisiert das ha nicht ...
Das Foto ist aus Kenia? Dachte, es sei aus Thailand. Ist gar nicht hässlich, das Mädel hat ne super Figur.



Kommentar Josef: Du kennst meine Meinung, der Mann identifiziert sich über die Arbeit, die Frau über die Familie, nimm den Mann die Arbeit weg, geht es zu Grunde. Bevor ich mit Windeln unterwegs bin, häng ich mich auf. Wirst ja sowieso wiedergeboren. Das nächste mal als Katze bei meiner Schwester, mehr verwöhnen geht einfach nicht.
Momentan gibts wieder billige Flüge nach Thailand, los mach was.
LG
Josef

zurken: Gilt vielleicht für andere Männer, ich brauch keine Arbeit, genau wie die Thai-Männer, die sind auch faul. Ich fliege, sobald ich die Steuerrückzahlung habe, aber ist nicht sicher.



Kommentar Josef: Dein neues Überschrift Bild ist super. Wie macht man sowas.
LG Josef

zurken: Es ist auch etwas älter, hat vor etwa 20 Jahren ein Freund gemacht, er hat mir auch erklärt, wie er es gemacht hat, hab ich aber vergessen. Kontakt leider eingeschlafen.



Kommentar Andi: Mir gefiel das andere Bild mit dem Girl viel nein sehr viel besser. Schade ist es weg! Man kann so ein Bild auf dem modernen(!) Handy unkompliziert bearbeiten.Sende dir ein einfaches Beispiel...
PS: bin vom 28. März bis zum 2. April in Pattaya
Gruss Andi



zurken: Aha. Vielen Dank. Zumindest ist dein Motiv hübscher und jünger.



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