Typisch Usbekisch

https://www.youtube.com/c/typischusbekisch/videos

13.4.21 – Mein usbekischer Freund betreibt den Yountube-Kanal "Typisch Usbekisch". Absicht war, über die Besonderheiten seines Landes zu berichten. Leider geht es meist um Sachen, die ich eher langweilig finde: Kochrezepte, Restaurants, Fahrten mit der Eisenbahn oder Moscheen und Medresen. Er meint halt, dass deutsche Touris sich für diese Themen interessieren. Stimmt ja auch. Allerdings kann man darüber auch in Reiseführern lesen, und wer sich in dieses noch relativ unbekannte Land begibt, hat ganz sicher einen dabei.

Dabei hat das Land tatsächlich ein paar Besonderheiten zu bieten, über die man nicht im Reiseführer informiert wird. Zum Beispiel die Art, wie man sich dort fortbewegen kann. Man stellt sich einfach an die Straße und hält den Daumen raus. Fast jeder, der einen PKW hat, verdient sich nebenbei etwas Geld mit solchen Taxi-Fahrten. Denn umsonst ist das Trampen nicht. Man zahlt den üblichen Taxitarif, der auch dann Verhandlungssache ist, wenn ein echtes Taxi anhält. Echte Taxis unterscheiden sich nämlich kaum von privaten PKW. Ein prima System, sowohl für den Fahrgast, als auch für den Fahrer.

Dass mein Freund nicht über die besondere Art berichtet, wie man in Usbekistan die Bekanntschaft einer Sexdienstleisterin macht, kann ich ja noch verstehen. Prostitution ist in Usbekistan verboten. Weil das so schwierig ist, war ein deutscher Geschäftsmann in Tashkent auf meinen Zurkenblog gestoßen (er hatte "Usbekistan Prostitution" als Suchbegriff eingegeben). Interesse am Thema ist also vorhanden.




Kommentar Soso: Das Essen sieht super aus! Allein dafür würde es sich lohnen, das Land zu bereisen. :-)

zurken: Ja los, fahr mal hin.



Kommentar Soso: Ich bevorzuge was Leckeres, das satt macht. Gebratenes mit Gemüse aus Wok oder Pfanne ist meistens ein guter Ansatz. Du hättest auch mal sowas essen sollen, anstatt jeden Tag nur Plov. Hinfahren? Nur mit Dir als Reiseführer. Ich kenne mich da nicht aus.

zurken: Als ich dort war, gab es alle diese schönen Restaurants noch nicht, von dem mein Freund berichtet. Mit mir hinfahren geht nicht mehr, bin alt und hinfällig, kann nur noch auf dem Balkon eines pattayischen Hotels abhängen.



Kommentar Andi: Hallo Jürgen
Usbekistan ist bestimmt ein wunderschönes Land mit netten Menschen. Aber auch ein diktatorisch regiertes Land mit unmenschlicher Regierung. Aber was mich besonders stört ist, dass zum Beispiel Homosexualität verboten ist, ja sogar bestraft wird. Drei Jahre Gefängnis sind da zu erwarten. Und gerade wir zwei, wo gerne in einem Land Ferien machen, wo die gesamte sexuelle Vielfalt erlaubt ist.

https://www.amnesty.de/informieren/laender/usbekistan

zurken: Prostitution ist allerdings auch in Thailand verboten.




Gutes Leben

5.4.21 – Roland Düringer, toller Typ, er lebt so wie ich: Kein TV, kein Handy, kein Auto. Hier etwas verkleidet, sieht sonst nicht so aus. Vielleicht ist das für Österreich eine Option, die Grünen zu wählen, für Deutschland jedenfalls nicht. Der letzte Teil gehört also eigentlich abgeschnitten.

Er hat einen Youtube Kanal, heißt „Gültige Stimme“, er lädt Leute ein, die er mag und stellt immer dieselbe Frage: „Was ist ein gutes Leben?“ Man kann erwarten, alle sagen: „Das Leben, das ich gerade habe.“ Auch wenn es nicht stimmt. Nach dem Motto, „dass das Schicksal jedes einzelnen gleicherweise seine höchste Wonne ist.“ Tun die auch, wenn auch etwas allgemeiner formuliert. Er sollte mich mal einladen, ich würde sagen, ein gutes Leben gibt es nur in Pattaya, Glück kann man kaufen, oder, wenn ich zumindest hin und wieder hinfliegen kann.




Kommentar Frosch: Lieber Herr Z.
Also das ist gar nix. Den Beitrag vom 5.4. meine ich. Und dann das Video vom Roland. Es kann ja jeder so rumlaufen wie er will. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Und trotzdem, ein klein wenig mehr Stil wäre nicht schlecht. Horror-Frisur, dann dieser ständige Qualm - wo doch Rauchen so unsexy ist - und dann noch diese Stimme. Wenn wenigstens Untertitel dabei wären, würde ich es auch verstehen. Aber halt, da sehe ich ... er hat schon mehr als 100'000 Aufrufe seines Monologs. Nicht schlecht, da staunt sogar der Frosch.
Schöne Grüsse, bitte wieder etwas vernünftiges Posten.

zurken: Öhm … okay.



Kommentar Josef: Ich finde Düringer zum kotzen.

zurken: Öhm, weiß nich …



Kommentar Soso: Naja, wenn man auf 'ner Africa Twin rumballert, dann braucht man wohl auch kein Auto.

https://youtu.be/WGuB6nKfAM0

zurken: Na ja, das ist ja nur ein Motoradel. So was ähnliches wie ein Fahrrad.



Kommentar Soso: Na ja, zur Not nimmt er halt doch das Auto:

"Das heißt ich brauche ein Auto um zum Bahnhof zu kommen, weil ich wirklich am Land wohne. Ich habe ja noch immer ein Auto, ich habe es nicht verschrotten lassen. Ich bewege es halt nur sehr, sehr selten."

https://www.news.at/a/roland-dueringer-buch-schlaraffenland

Oder ruft sich ein Taxi mit seinem Handy:

"Nachdem meine Mutter 78 ist und meine 12jährige Tochter mich auch manchmal erreichen muss. Insofern ist ein Handy für Notfälle sinnvoll."

https://oe3.orf.at/sendungen/stories/2613369/

zurken: Mmh, ein Verräter also ...




Nichts mehr tun

30.3.21 – Hatte die Autorin in einem Video gesehen. Sie sagte, man könne erkennen, auf welcher Inkarnationsstufe man sich befindet. Darum habe ich das Buch gekauft. Endlich würde ich wissen, wer ich bin und wie oft ich noch leben muss. Aber ich fand mich nicht. Irgendwie passte fast alles, aber nichts wirklich. Am liebsten wäre mir, ich wäre auf der letzten Stufe „Alt 7“ und müsste nie wieder inkarnieren. Wenn ich weglasse, was nicht passt, kommt das sogar hin:

“Fast wie ein Stoiker nimmt eine Alte Seele auf der siebenten Stufe das Leben so hin, wie es sich ihr bietet. Wenn die Alte Seele versorgt wird, Nahrung erhält oder mit Geld ausgestattet wird, so geht es nicht um den materiellen Aspekt, sondern um die Engergie, mit denen diese Geschenke überreicht werden, nämlich als Gabe ohne Gegenleistung. Die Alte Seele möchte nichts mehr tun und nichts mehr leisten müssen. Sie mag nicht mehr, sie kann nicht mehr, sie soll auch nicht mehr.“




Kommentar Carsten: Mein lieber Herr Zurken,
ich bin so etwas wie ein bis dato stiller Leser ihrer Internetseite, und das seit locker zehn Jahren. Danke, dass sie Farbe bekennen und die Plandemie als solche benennen. Ich werde, wie nun schon jahrelang, immer wieder bei Ihnen auf der HP reinschauen. Sie sprechen mir mitunter aus der Seele.
Beste Grüße Carsten

zurken: Oh, das freut mich sehr, vor allem, weil ich gar nicht weiß, ob ich überhaupt noch Leser habe, jedenfalls keine Statistik der Besucherzahlen beobachte. Also, sehr nett von Ihnen, danke.




Erlöse uns Spahn

23.3.21 – Würden die Astronomen eine nüchterne Bilanz ziehen, müssten sie sagen, dieses Universum ist ein schrecklicher, zutiefst lebensfeindlicher Ort. 99,9999...% ist finster, leer und kalt: -270°. Der schäbige Rest besteht aus einem Inferno brennender Gaskugeln, die in einer Explosion enden und Staub, Gas und tödliche Strahlung in ihre Umgebung schleudern. Oder sie enden in einem Kollaps und verschlingen alles, was ihnen nahe kommt.

Ich wünschte, wir könnten die Welt wieder so sehen wie die Buschmänner in der Kalahari, nach denen die Sterne Lichter sind, die ein gnädiger Gott in den Himmel pflanzte, damit die Menschen nachts etwas sehen können. Uns ist keiner mehr gnädig. Uns schicken die Götter Leute wie Merkel, Spahn, Lauterbach, Drosten und Söder, die ihren Untertanen mit ewigem Lockdown drohen, wenn es sich nicht impfen lassen. Normal nennt man das eine Erpressung. Aber es funktioniert. Inzwischen flehen sie geradezu um Erlösung durch die tödliche Spritze.

Aus Mexiko höre ich, nach dem fünften Lockdown sind es die Leute leid und gehen zur Normalität über, egal, was die da oben sagen. Seitdem fällt die Zahl der Infektionen.

1969 hatten wir die Hongkong Grippe mit mindestens einer Millionen Tote. Anscheinend waren noch nicht alle Politiker paranoid oder wahnsinnig und ließen uns feiern; wir hatten Woodstock, drei Tage mit 400.000 Menschen auf engstem Raum.




Kommentar Soso:



zurken: Du hast es versucht, vielen Dank. Linda scheint ja ein Nettes zu sein, frag sie mal, ob sie ein gutes Werk tun möchte und einen alten, einsamen Mann besuchen. Ach nein, dann sagt sie wieder, das ist ihr zu privat, nö?



Kommentar Josef: Fast der alte ZURKEN, traumfaft zu lesen, danke.

zurken: Wie jetzt? Nur fast? :-)




Neue Neuinfektionen

16.3.21 – Zwei Geschichten von mir bekannten Personen. In beiden Fällen war ein Angehöriger im Krankenhaus gestorben. Im einen Fall mit PCR-Test positiv, aber ohne Symptome. Eintrag Todesursache: Covid-19. Die Angehörigen reklamierten, der sei doch gar nicht an Corona gestorben. Antwort des Arztes: „Das müssen wir so machen.“
Im anderen Fall PCR negativ. Der Arzt bot dem Angehörigen Geld an, wenn er einverstanden ist, als Todesursache Covid-19 eintragen zu dürfen.
Das zur Glaubwürdigkeit der Statistiken.

Situation in Wuppertal: Es gibt 5 Krankenhäuser (bis vor ein paar Jahren 7) für 340.000 Einwohner. Nur zwei davon nehmen Corona-Kranke auf. In einem davon arbeitet meine Nachbarin. Sie sagt, im ganzen letzten Jahr habe sie nichts Auffälliges beobachtet. Eine volle Intensivstation gab es immer im November und Dezember. Die Berichterstattung in unserer Tageszeitung von überlastetem Personal könne sie sich nicht erklären.

Nachricht am Samstag: „Wieder 10.000 neue Neuinfektionen “ Sind neue Neuinfektionen ansteckender als normale Neuinfektionen? Ich würde gern mal kurz 100 Jahre in die Zukunft reisen und in den Geschichtsbüchern nachlesen, was dort über uns und Corona drin steht.





Weiß das jemand?

9.3.21 – Da hat sich einer was Pfiffiges ausgedacht, um den Akku seines E-Autos während der Fahrt zu laden. Tatsächlich hat er sich aber nur einen zusätzlichen Stromverbraucher eingebaut.

Inzwischen ist die Impfung in Altenheimen und Krankenhäusern abgeschlossen. Habe aber nirgendwo gelesen, wie viele vom Personal sich impfen ließen. Da man darüber schweigt, nehme ich an, es war nicht die Mehrheit. Weiß das jemand?

Er geht mit gutem Beispiel voran. Bravo! In Tansania gibt es keine Corona-Maßnahmen, weil der Präsident beschlossen hat, in seinem Land gebe es kein Covid. Bravo! Da werde ich hin flüchten. (Man behauptet, er habe das Virus mittels Gebeten vertrieben, aber das ist sicher ein Gerücht.)

“Ich kann das Thema nicht mehr hören“, höre ich manchmal. Also gut, wenden wir uns Schönerem zu. Ein Freund sandte mir gestern dieses Foto zum Weltfrauentag, damit wir alten Männer das nicht vergessen. Vielen Dank.




Kommentar Soso: Die Amis pflegen solche Kleinwagen (hier ein Chevrolet Bolt) mit einer sogenannten Dolly-Achse hinter ihr Wohnmobil zu hängen. Die Hinterräder rollen dabei auf der Straße, so dass der Akku in diesem Fall während der Reise geladen wird.



zurken: Das funktioniert. Dann liefert der Busmotor die Energie.



Kommentar Frosch: Ich hätte dann noch gerne die Adresse deines Fotomodels. Möchte sie kurz mal besuchen und ihr beim Halten der Schilder helfen.

Schönen Freitag - Vortag des Weekends
Frosch (mit der langen Zunge*)

• die Zunge eines Frosches beschleunigt um ein Vielfaches schneller als ein Space Shuttle, welches beim Start nur die vierfache Erdbeschleunigung schafft.

zurken: Ach, darum nennst du dich Frosch? Dafür mögen dich die Ladys?



Kommentar Frosch: Die Ladys mögen mich nicht wegen meiner Zunge. Einige finden es toll, andere weniger. Aber vor allem bin ich bei ihnen beliebt wegen der gefüllten Brieftasche. Die darin enthaltenen Scheine tauschen wir dann gemeinsam regelmässig gegen Ladydrinks. Das gefällt den Mädels!

zurken: So ist das also.




No relief

2.3.21 – Mindestens 200 sollen inzwischen kurz nach der Impfung gestorben sein, obwohl die Impfung sie vor der Krankheit schützen sollte. Unsere fabelhaften Medien sagen, es gebe keinen Zusammenhang. Ich gebe zu, ich war im März 2020 für genau 2 Tage besorgt, angesichts der Nachrichten aus China. Ich trug sogar eine Maske im Bus, obwohl es keine Pflicht war. Nachdem ich ein paar Videos zum Thema gesehen hatte, war klar, es handelt sich nur um das übliche Lebensrisiko, dem ich zeitlebens ausgesetzt bin. Daran wird sich auch durch Lockdowns oder Impfung nichts ändern. Ich habe den natürlichen Schutz durch Immunsystem und Stille Feiung. Dem kann ich vertrauen, weil seit Millionen Jahren bewährt. Alles Menschengemachte funktioniert weniger gut. Eine Impfung ist nicht nötig, und sterben werde ich sowieso irgendwann.

There must be some way out of here, said the joker to the thief
There’s too much confusion, I can’t get no relief.

Ich fürchte, es wird keinen Weg hinaus geben. Die Juden konnten unter Hitler ins Ausland fliehen. Wir können nirgends hin fliehen, keine Reise ohne Impfpass. Kein Narr, kein Buddha in Sicht, der uns hilft gegen diese Irren.

Outside in the cold distance a wildcat did growl
Two riders were approaching, and the wind began to howl

Zwei Reiter in weißen Kitteln mit Spritzen in den Händen.




Kommentar Andi: Na komm schon. 200 sind gestorben nach der Impfung. Sind sie wirklich an dem kleinen Stich in den Arm aus dem Leben geschieden? Bei viereinhalb Millionen sind das lächerliche 0.0044%.
Vor zwei Jahren habe ich mich vor meiner Reise nach Kambodscha gegen alles Mögliche spritzen lassen, und ich lebe immer noch... Keine Panik auf der Titanic

zurken: Wir werden erpresst, und das ist nicht gut.



Kommentar Soso: Meines Wissens konnten die Juden unter Hitler spätestens ab Herbst 1941 nicht mehr ausreisen. Zuvor nur unter erschwerten Bedingungen. Dich hingegen hindert niemand an der Flucht. Wie ich einem Artikel der ZEIT vom 7.1. entnehmen konnte, wollen sich 60 Prozent der Franzosen nicht impfen lassen. Wie wäre es also mit Frankreich?

zurken: Tatsächlich weiß ich das alles nicht so genau. Ich nehme aber an, dass auch die Franzosen demnächst bei der Einreise einen Impfnachweis verlangen werden.




Sachen

23.2.21 - Da ich mal wieder nichts zu erzählen weiß, gebe ich ein paar Sachen weiter, die ich, glaube ich, auf Facebook gefunden habe:

Und das ist eine Ex-Freundin aus Pattaya, die leider nicht von mir, sondern vom Lottogewinn träumt.

Pattaya stand kürzlich mal wieder unter Wasser, ist aber nicht so schlimm, kommt öfter vor - mai pin lai.

Die beiden sehen sich doch irgendwie ähnlich, oder? Wer ist das? Auflösung nächste Woche.




Kommentar Andi: Der Dalai Lama. Gruss und halt die Ohren steif

zurken: Und das andere Kind?



Kommentar Andi: Na, das bist bestimmt du als kleiner Junge. Alles andere kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn du hättest mich auf eine falsche Fährte gelockt. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Natürlich nicht, weil ich es dir nicht zutrauen würde oder du es nicht könntest. Du bist einfach zu brav für solche Dinge.

zurken: Habe ich Schlitzaugen? Bin ich Mongole? Bin ich ein Mädchen? Nein, das ist meine ExFreundin Nuria, die in Magadan geboren wurde.



Kommentar Soso:



zurken: Wie sich die Bilder gleichen, möchtest du sagen? Aber zum Glück war es deutlich wärmer als -4° da beim Frühstück auf dem Acker.




Nicht gereinigt

16.2.21 – Das habe ich vor 2 Jahren geschrieben:

12.6.18 – Irgendwann hatten wir Waldsterben, wann war das noch mal? In den 80ern, oder? Dann verloren die Wale die Orientierung und verendeten auf Sandstränden. Der Regenwald wurde abgefackelt, die Eisbären starben aus, weil das Eis schmolz und der Meeresspiegel sollte um 60 Meter steigen. Holland werde von der Landkarte verschwinden, hatte man uns versprochen. Gleichzeitig dachte man, der Golfstrom reißt ab, es solle kalt werden wie in Sibirien. Zwei Pandemien, verursacht von Schweinen und Vögeln, sollten Milliarden Menschen umbringen. Facebook klaue Daten und überwache seine User besser als ein Staat das kann, hieß es. Banken und Griechenland machten bankrott, und von überall her kamen als Flüchtlinge getarnte Einwanderer ohne Pässe ins Land. Nun sind die Ozeane vergiftet von Fukushima, die Vögel fressen Plastikmüll und sterben. Neuerdings sterben auch die Insekten und keiner weiß warum. Vielleicht aus Solidarität mit den Vögeln. Ein neues Ozonloch hat sich aufgetan, oder das alte wird wieder größer, je nach dem. Und das Nipah-Virus hat in Asien 10 Leute getötet. Wenn der erste in Europa erkrankt, haben wir wieder eine Pandemie.

Wir möchten so gerne wichtig sein. Aber was wir auch machen, nichts will gelingen. Zu anderen Sternen fliegen klappt nicht, unsterblich sind wir nicht geworden, die Außerirdischen ignorieren uns, den Mars werden wir nicht besiedeln, und die Schwerkraft will sich nicht abschalten lassen. Nicht mal einen anständigen Weltuntergang kriegen wir hin. Schade, dass wir nicht am Grund der Ozeane leben. Dann nämlich würden wir turnusmäßig umgegraben. An der einen Stelle würden wir hinab gezogen ins heiß-flüssige Erdinnere. An anderer Stelle tauchten wir aus Vulkanen wieder auf. Gut gereinigt durch Einschmelzung. Die Kontinentalkruste hingegen, auf der wir herum hüpfen, sinkt nicht ab, sondern türmt sich zu Gebirgen auf.* Wir mit unseren Müll- und Plastikbergen werden nicht gereinigt. Schade. Aber man könnte doch ein Loch in den Ozeanboden bohren, er ist gar nicht so dick: nur 5 Kilometer. Und dann stopfen wir unseren Müll einfach da rein. Warum ist da noch keinem eingefallen? Weil wir es eh nicht hinkriegen – wie alles andere.

* Habe kürzlich auf Youtube eine Vorlesung gehört: „Einführung in die Geowissenschaften“, daher weiß ich das.




Kommentar Andi: Hallo Jürgen
dein Foto ist ja ganz gut gelungen. Es gäbe da bestimmt noch einiges zu ergänzen. Aber das Wichtigste hast du vergessen:
2021 - Rettet Pattaya

zurken: Sehr richtig, und der Punkt wäre der einzige, der es wirklich nötig hat, gerettet zu werden.




Wahrscheinlich lynchen

9.2.21 – Lese gerade, ein 70-jähriger Engländer sei allein über den Atlantik gerudert. Dachte, wenn der das kann, kann ich das auch. Aber warum rudern? Muss das sein? Gibt doch Segel. Dann gegoogelt und gefunden, es gibt jedes Jahr eine Art Regatta der Ruderer über den Atlantik mit Begleitung. Dann war der gar nicht allein, konnte notfalls mit Helikopter gerettet werden. Was die uns in den Zeitungen immer für einen Quatsch erzählen! Außerdem dachte ich bis dahin, der Atlantik sei um den Äquator herum immer ruhig (habe ich in der Schule gelernt), es kann aber doch stürmisch werden, und dann ist es in so einem kleinen Boot nicht mehr gemütlich. Habe eine Freundin gefragt, die viel Geld hat, ob sie mir einen Katamaran kauft. Die Dinger kentern nicht so schnell. Will sie nicht. Argument: Dann sei ich ja monatelang weg und könne sie nicht besuchen. Stimmt, monatelang ohne mich ist das Leben ja auch unerträglich, nö? Wie lange sind die eigentlich unterwegs? Ich schätzte einen Monat. Richtig, Segelyachten brauchen etwa 30 Tage, die Ruderer etwas länger: 40 Tage.

Einer, so hieß es in einem Video, sei sogar ohne Wasser und Nahrung gestartet und lebend drüben auf einer Insel vor dem Winde angekommen. Was sich Leute alles antun, um sich irgendwas zu beweisen. Er habe zB Fische ausgepresst und das, was aus der Presse rauskam, getrunken. Nee, so was mache ich nicht.

Aber was kann ich denn mal machen? Immer nur hier in Wuppertal in der Wohnung hocken? Jetzt ist da draußen auch noch Schnee und Eis. Weil ich darum nicht Rad fahren kann (um meine Freundin zu besuchen) bleibt mir als einziges Abenteuer das Schwarzfahren im Bus. Bei dem Wetter setzen die garantiert keine Kontrolleure ein. Die könnten ja ausrutschen und sich ein Bein brechen. Erzeugt mehr Kosten als ein Hensgen ohne Fahrausweis. Und manchmal sitze ich so, dass mich keiner sieht, und ich ziehe die doofe Maske runter, um Luft zu schnappen. Schon schlimm genug, dass ich mir mehrmals diese Durchsage anhören muss: „Liebe Fahrgäste, im ÖPMV herrscht Maskenpflicht …“ Als wenn es noch einen Wuppertaler gäbe, der das noch nicht mitgekriegt hat. Außerdem würden mich die anderen Fahrgäste unmaskiert wahrscheinlich lynchen – an einer Haltestange aufknüpfen. So grimmig, wie die immer gucken, traue ich das denen zu.




Kommentar Frosch: Das mit dem um die Welt segeln oder rudern kannst gleich vergessen. Da muss man durchtrainiert sein und körperlich fit und stark. Da reichen deine Fahrradfahrten von A nach B und wieder von B nach A bei Weitem nicht. Aber du kannst in der Badewanne mit einem kleinen Spielzeugschiff das Ganze im Massstab 1 zu einer viertel Million nachspielen...
Dass du im Bus schwarzfährst und nicht grau oder graublau hätte ich nie von dir gedacht. So seriös und brav wie du aussiehst. Du bist ein kleiner Strolch, dem man wieder einmal die Leviten lesen müsste. Aber ob es nützt? Wohl kaum! Viel mehr macht mir Kummer, dass du dich weigerst die Maske ordentlich zu tragen. Diese 60 bis 170 nm grossen Luftbakterien machen aus dir noch Hackfleisch – oder Rindfleisch?!

zurken: Wer für Pattaya fit genug ist, kann doch wohl auch noch über den Atlantik segeln, muss man doch nur das Ruder halten, was soll daran schwer sein? Odr? Stimmt, ich sehe brav aus, das ist eine perfekte Tarnung. Demnächst in Pattaya erzähle ich dir, was der kleine Strolch noch so alles treibt. Aber nur ohne Maske.




Auch schön

2.2.21 – Neue Seite zum Geburtstag. Gestern bin ich 72 geworden. Der da oben im Headerfoto bin ich vor 17 Jahren. Jung und schön! Ganz allein beim Frühstück auf einem Acker in der Türkei. Die Kamera guckte wahrscheinlich durch die offene Schiebetüre vom Wohnmobil. Ich war auf der Rückreise von Tashkent, wo ich 4 Monate mit N. gelebt habe, die ich dann nach Deutschland holte und heiratete. Ich war 55, sie 23. So einen Quatsch habe ich gemacht. Aber war schön, so schön wie in Tashkent war es mit ihr nie wieder (wusste ich da noch nicht).

Hier und Jetzt ist es auch schön, oder? Seit 2½ Jahren arbeite ich nicht mehr, nur im Traum fahre ich manchmal noch Leute durch die Gegend. Ich habe endlich erreicht, was ich mir seit 50 Jahren wünsche: Nicht arbeiten müssen. Wer gibt mir ein Geburtstagsständchen? Vielleicht die hier:




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