Die Zähne täuschen

22.10.19 – Neues aus Thailand: Lily scheint ein zweites Standbein gefunden zu haben und in den Handtaschenhandel eingestiegen zu sein. Kommentar zum Foto:
„Ich möchte mit der Marke flirten. Die Marke ist gut. Alles hat keinen Fehler. Jeder Artikel wird verwendet. Nur zwei mal. Der Preis ist nicht hoch. Bei Interesse, ib an uns.“
Das klingt zum ersten Mal nicht poetisch, aber im nächsten Post ist sie wieder die alte:
„Wenn dieser Mann so schlecht ist. Ich liebe es nicht. Einfach die Zähne täuschen. Es ist genug. Ich werde sterben.“
Nein, nein, noch nicht sterben, ich war gerade beim Zahnarzt, die täuschen nicht, alles ist gut, ich bin nicht schlecht, weißt du doch.


Und Moay ist – Buddha sei Dank – zurück aus Taiwan. Ich hatte schon befürchtet, sie habe dort geheiratet. Nun lebt sie wieder in Pattaya, und ich kann sie vielleicht wieder sehen. Aber hat sie sich etwa dort – nein – die Brüste machen lassen? Ich werde nachschauen. Kommentar:
„It’s long time, I’m walk by myself...“
Ja, du warst lange weg, aber du musst nicht mehr lange allein gehen …


Und die liebe Sam hat nun einen eigenen Massagesalon und kann sich Tempelurlaub leisten. Kommentar:
„Komm, um den Fisch zu sehen.“
Ja, Liebste, sehr bald, freue mich schon, ich esse ihn dann, den Fisch, die Muschel …





1,27 Minuten

15.10.19 – In der Schule haben wir gelernt, die Gravitation ist die Anziehungskraft von Körpern. Der Apfel fällt, weil die Erde ihn anzieht. Einstein habe aber ausgerechnet, dass die Gravitation eine Eigenschaft von Raum und Zeit ist. Körper krümmen den Raum, darum bewegen sie sich aufeinander zu. Milchstraße und Andromedagalaxie bewegen sich mit 430.000 km/h aufeinander zu. Bei 9100 km Luftlinie wäre ich mit der Geschwindigkeit in 1,27 Minuten in Pattaya. Habe ich richtig gerechnet?

Die anderen Galaxien entfernen sich nicht von uns, sondern der Raum dehnt sich aus und nimmt die Galaxien mit. Gravitationswellen dehnen und stauchen den Raum. Auch alle darin befindlichen Körper. Merkt bloß keiner. Wie können sich Wellen im leeren Raum ausbreiten? Versteht das einer? Ich glaube nicht. Wie kann sich etwas krümmen, das keine Substanz hat? Als die Voyager-Sonde das Sonnensystem verließ, stellte man überrascht fest, sie wird langsamer. Vielleicht ist der Raum eine Art durchsichtiger Wackelpudding. Vielleicht ist die dunkle Materie nicht Bestandteil des Raumes, sondern der Raum selbst. Vielleicht ist das eine geniale Idee, und ich bekomme den Nobelpreis. 870.000 €. Damit könnte ich zwar nicht in 1,27 Minuten, aber erster Klasse nach Pattaya fliegen und 14 Jahre dort in Saus und Braus leben. Richtig gerechnet?

Die Abbildung oben soll das Universum darstellen, so wie man sich das heute vorstellt. Eine Kiste voller Spinnweben. Die Spinnweben sollen das Licht der Galaxien darstellen. Die Astrophysiker sind intelligente Leute und können gut rechnen, aber wenn sie etwas erklären, das ich nicht verstehe, dann verstehen sie es selbst auch nicht. Die spinnen doch alle. Sieht man ja.

(Nebenbei bemerkt: maßstabsgetreu ist das nicht. Das Universum, reduziert auf eine 1 m hohe Kiste, wäre schwarz, Lichtstreifen wären da nicht mehr zu sehen. Hab ich recht?)




Kommentar Thomas: Moin, die weißen Fäden in deinem Würfel sind Filamente, Anhäufungen von Galaxien. Was aber nichts ändert : Das Universum ist größer als das Licht der Sterne , das wir sehen, weil uns deren Licht noch nicht erreicht hat. Andrerseits sehen wir noch Licht von Sternen, die schon lange nicht mehr existieren... Die Geschwindigkeit der Galaxien nimmt nach dem Urknall immer noch zu, obwohl sie eigentlich nach irdischer Meinung abnehmen sollte.Was ist der Grund? Schwarze Materie drumherum, die beim Urknall mit explodiert ist und schneller geflogen ist? Ein Punkt ohne Ausdehnung aber unglaublicher Masse und völlig zeitlos, aus reiner Energie? Ich glaube Quasare aus Milliarden Sonnenmassen sind eine Erklärung der Umwandlung Materie-Strahlung, so wie der Urknall. Das würde vieles erklären und auch die These von Paralleluniversen unterstützen...

zurken: Tja, mmh, so irgendwie wird das wohl sein … danke.




Interessante Sachen

8.10.19 – Steht das irgendwo im Koran, dass die Muslima Turnschuhe tragen muss? In Wuppertal tragen sie jedenfalls alle Turnschuhe – und sind immer am telefonieren.

Sie wollte gerade gehen, als ich mich am Bahnhofscafé zu ihr setzte. Aber dann fanden wir ein Gesprächsthema, und sie hat geschätzt 2 Stunden was erzählt. Zum Beispiel habe sie Jesus gesehen, er stand vor ihr und schaute sie mit stechendem Blick an. Er habe die Tracht seiner Zeit getragen, also 2000 Jahre seine Klamotten nicht gewechselt. Solche Sachen, 2 Stunden lang. Ich habe zwischendurch auch mal 2 Sätze sagen können. Sie ist 76 und aus Bulgarin und hat bis 70 im Opernhaus gesungen. Solche Leute trifft man in Wuppertal am Bahnhof.

Er sitzt auch hin und wieder neben mir. Er heißt Bay, kommt aus dem Komgo, immer fein gekleidet, und sein Job steht auf seiner Krawatte: Security in Asylantenheimen. Er sagt mir, aus welchem Land die schwarzen Damen kommen, die an uns vorbei gehen.

Diese Zeitung kommt von selbst ins Haus, umsonst, und ich habe sie bis jetzt verschmäht. Aber es stehen interessante Sachen über Wuppertal und seine Bürger drin. Zum Beispiel sind diese beiden Damen nicht übergewichtig, weil sie zu viel essen, sondern sie haben Lipödem, auch Reithosenfettsucht genannt. Hatte ich noch nie von gehört. Darum lachen sie so fröhlich. Nicht weil sie diese Krankheit haben, sondern jetzt sagen können, sie können nichts dafür.

Und das Foto ist aus Thailand und trägt den Titel: „Safety First“




Kommentar Andi: Turnschuhe sind gemäss Koran nicht verboten. Aber, aufpassen welche Marke die Frau trägt.
Habe folgendes gefunden im Internet:
https://www.youtube.com/watch?v=kp4yGDGvREM
Hier geht es darum, dass "Nike" für die Siegesgöttin steht und deshalb unislamisch sei... Nun denn, sei es so!?

Dass die immer telefonieren ist doch klar. Was sollen sie sonst tun im Bus. Die dürfen doch keine fremden Männer angucken und so sind sie beschäftigt mit telefonieren. Aber heutzutage muss der Mensch ständig am telefonieren sein, ist die Krankheit des 21. Jahrhunderts.
Grüsse Andi

zurken: Aha, so ist das, danke. Dann habe ich wenigstens diese Krankheit nicht, mein Telefon ist immer ausgeschaltet.




Deuce and a half

1.10.19 – Zwei und einen halben Tag war er bei mir, der Freund, dann verschwand er ohne Gruß. Das war schon einmal so, vor fast genau 8 Jahren, am 8.9.2011 in Kiev. So viele Freunde hatte ich, und alle sind auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Was mache ich nur falsch? Ich lache, das darf ich nicht, ich weiß. Sie verstehen das nicht, ich lache nicht über sie, sondern über das Leben. Es gibt nichts Ernstes. Die Welt ist ein Witz Gottes, vermutlich nicht sein bester. Er versteht mich, er lacht auch – über uns.

Man könne sich etwas wünschen – nicht von Gott, aber vom Universum, schreibt eine Freundin. Obwohl Gott und Universum vielleicht dasselbe sind. Deuce and a half nennen die Amis diesen LKW. Den wünsche ich mir hiermit für unsere Reise nach Kantubek. Und dass ich in meiner letzten Stunde immer noch lachen kann. Vielen Dank.

Da das jetzt ein bisschen mager war, kommt das als Zugabe, aber hat jetzt nichts mit Gott zu tun:





Held

24.9.19 – Ich habe einen Helden: Nick Sloane aus Südafrika. Er postet keine blöden Tafeln auf Facebook, zettelt keine Freitagsdemos an und erwartet nicht von anderen, dass sie sich ändern. Er tut was.

In seinem Land habe es im letzten Sommer (als bei uns Winter war) eine Dürreperiode gegeben, ähnlich wie bei uns jetzt. Nur dort sei tatsächlich das Trinkwasser knapp geworden. Mein Held schlug vor, einen „Iceberg“ aus der nahe gelegenen Antarktis ans Ufer zu ziehen. Und wenn dieser Mann was plant, dann klappt das auch. Er war der einzige, der bereit war, die Costa Concordia am Stück zu bergen. Hat bisschen länger gedauert, auch einiges gekostet (1,5 Milliarden USD, fast 4x so viel, wie die Baukosten des Schiffes), aber er hats hingekriegt. So muss das.

»Kröte Greta soll für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden sein. Hier wählen jetzt alle Grün. Das scheint auf eine Ökodiktatur hinaus zu laufen. Ich erinnere mich an eine Aids-Kampagne der Grünen aus den 90ern. Da schrieben sie, man solle nicht im Mund abspritzen. Stelle mir vor, eine Kröte mit Zöpfen steht in Pattaya neben meinem Bett und überwacht, was ich da mache.« (Brief an einen Freund, der woanders wohnt)

Das Rechthaben, Andere belehren und ändern wollen sind Merkmale, die viele Menschen haben. Unser Taxivereinsvorsitzende sagte das so: „Wenn ich doch etwas als gut und richtig erkannt habe, wie kann dann einer noch anderer Meinung sein.“ Wenn mein Tafelnachbar das sagt, ist das nicht so schlimm. Aber ein Diktator kann durchsetzen, womit er glaubt recht zu haben.

Meine Güte, ich bin aber ernst heute, ich wollte doch was Lustiges schreiben. Die Zeit war bisschen knapp, es musste mir schnell was einfallen. Nächste Woche fange ich früher an …




Kommentar Andi: Ja, da schreibt der Jürgen für einmal eine sehr interessante Story mit viel Background-Wissen und dann kommt kein Kommentar. Was ist denn los? War es doch ein zu ernstes Thema. Konntest die Leser damit nicht überzeugen? Aber nächste Woche schreibst du bestimmt etwas Lustiges. Dann wirst du von den Kommentaren bestimmt erschlagen.
Gruss (ohne Doppel-S)
Andi (ohne Ypsilon)

zurken: Ich hab vielleicht keine Leser mehr.




Ihr könnt euch noch bewerben

17.9.19 – Ein Blogleser schickt solche Fotos aus Papua Neuginea. Ich fürchtete, ich müsse nun dahin, um nichts zu verpassen. Aber er beruhigt mich, es handelt sich nur um ein Stammestreffen, wohl so was wie eine Kirmes, keine Ähnlichkeit mit Pattaya.

Es bleibt dabei, ich fahre mit Manfred nächstes Jahr nach Kantubek. Habe ersten Interessenten, der mitfahren will, ist aber nicht sicher. Ihr könnt euch also noch bewerben, siehe 20.8.19. Wir bereiten uns nach bewährter Art vor: nämlich gar nicht. Wenns so weit ist, kaufen wir ein Auto, packen paar Sachen zusammen und fahren los. So ungefähr. Man braucht nämlich kaum noch Visa, fast alle Länder sind inzwischen frei.

Manfred wird unser Reiseauto auswählen, weil, wenn ich das täte, würde ich so einen wie oben kaufen, und das wäre nicht okay.

Den könnten wir kaufen, so einen hatte ich 1975, ohne Campingkram drin – der hier soll 79.800 € kosten.

Diese drei (der dritte ist der Mann hinter der Kamera) hatten zwar ein Begleitfahrzeug, aber bis Kantubek sind sie allein gefahren. Ihr Reisebericht ist lustig, habe den Link von einem Mitglied des Wüstenschiffs, vielen Dank nochmal dafür.

Und den als Zugabe:





Jubiläum

10.9.19 – Letzte Woche Donnerstag war Jubiläum, vor genau 10 Jahren aß ich zum ersten Mal in der Tafel. Wie feiert man das? Meine Freunde zur Tafel einladen? Die wollten nicht. Habe auch nur einen gefragt. Der hat dann MICH eingeladen, in ein vietnamesisches Restaurant, oder Imbiss, oder Café. Jedenfalls war die Frau vom Chef tatsächlich Vietnamesin (ist ja nicht selbstverständlich) und hatte die Wanddekoration selber gemalt. Beachtlich. Das habe sie in Vietnam als Kind gelernt, sagte sie. Auch Wuppertaler Motive waren dabei, z.B. die Schwebebahn (was auch sonst). Nachher sagte mein Freund, er habe gesehen, wie ihr Mann uns misstrauisch beäugt habe, als ich mit ihr über ihre Malerei sprach. War wohl eifersüchtig. Na, dann gehen wir demnächst nochmal dahin.

Außerdem einen Taxikollegen getroffen, den ich 38 Jahre nicht gesehen habe. Jetzt ist er 77 und arbeitet als Busfahrer. Zum Treffen kam er auf seinem schwarzen Hightec-Fahrrad mit Ledergriffen und Hydraulikbremsen. Er sagte, bevor er krank auf einer Pflegestation landet, will er lieber selber Schluss machen. Mit einer Plastiktüte. Also ähnlich wie ich es mir vorstelle. Er sprach aber von einem Gas, das er sich in die Tüte sprühen will. Das Gas sei mit Mäusen getestet worden, und die seien sofort tot umgefallen. Habe aber vergessen, was das für ein Gas sein soll.

Das ist Nongluckyatalee, aus Nakhon Pathom. Kaum zu glauben, dass sie 53 ist, aber vielleicht bleibt man jung, wenn man einen lustigen Namen hat, ist bei mir ja auch der Fall.

Meine süße Moay hat sich leider nach Taiwan abgesetzt, wahrscheinlich von einem Taiwanesen entführt oder so.

Und das ist Ladyboynachwuchs ….





Stinkende Biomassen

2.9.19 – Ich vertreibe mir die Zeit mit Vorlesungen über Astronomie auf YT. Einer erzählt, 2137 v.C. seien zwei chinesische Astronomen geköpft worden, weil sie eine Sonnenfinsternis nicht vorausgesagt hatten. Zum Thema bemannter Raumflug sagt einer, es sei völlig nutzlos, 80 kg stinkende Biomasse durchs Weltall zu schießen. Richtig. Stinkende Biomassen sollten auf der Erde bleiben, zum Mars kann man Roboter schicken.

Gestern in der Tafel versuchte eine stinkende Biomasse männlichen Geschlechts seine schwarz behaarte Pranke auf meine Schulter zu legen. Einfach so, wir kennen uns nicht. Da ich nicht still hielt, machte er dasselbe mit einer Frau, die sich das gefallen ließ. Ich dachte, vielleicht sind bemannte Raumflüge doch nicht so nutzlos.

Am Bahnhofscafé erzählte mir eine dünne Frau in meinem Alter, sie lebe von Straßenmusik. Sie singt Hits der 60er zur Gitarre. Als ich ihr von meiner Band erzählte, schlug sie vor, zusammen Musik zu machen. Aber dann kam eine Wespe angeflogen und stach ihr in die linke Hand, die zum Akkordegreifen, und sie ergriff die Flucht. Also wieder nichts mit Musikerkarriere. Paar Minuten später erschienen zwei Krankenwagen mit Sirenen und Blaulicht. Tatsächlich wegen eines Wespenstiches, aber betroffen war nicht meine Straßenmusikerin, sondern die 20-jährige Kellnerin vom Café, in die ich immer ein bisschen verliebt bin, die mich aber nicht erhören will. Bin ihr wohl zu alt. Sie wurde auf einer Trage weggefahren. Das kommt davon, dachte ich.

Gestern ist ein Taxifahrer in Wuppertal getötet worden. Er wollte den Kofferraum öffnen, um Gepäck zu verstauen und wurde dabei von dem LKW überfahren. Die Szene sieht mir danach aus, als habe der LKW-Fahrer während der Fahrt in sein Smartfone geguckt.




Kommentar Andi: Hallo
das mit der Dame und dir wäre ganz interessant. Würde deinen Youtube-Kanal bestimmt aufwerten.
So eine Rentnerband - auch wenn es nur ein Duo wäre - das gibt es doch noch nicht so oft. Würde dich bei entsprechend grosszügigem Trinkgeld deinem Ziel Pattaya noch schneller näher bringen.
Grüsse und halt die Ohren und das Andere steif

zurken: Ich habe sie gefragt, was man verdient, wollte sie mir aber nicht sagen, wahrscheinlich möchte sie keine Konkurrenz. Ich bin eh zu steif in den Knien, ich könnte nicht stundenlang auf der Straße hocken.




Auf dem Gipfel des Glücks

27.8.19 – Unter den Gästen, die ich täglich in der Tafel sehe, ist eine Rote, eine immer in Signalrot gekleidete, große, hagere Frau. Eine rote Bohnenstange, von Mütze bis Schuhe in demselben Farbton. Eine recht auffällige Erscheinung, vermutlich inzwischen in ganz Wuppertal bekannt. Neulich saß ich auf dem Treppenabsatz eines Hauseingangs und wartete auf den Bus. Sie kam zufällig da entlang spaziert, beugte sich zu mir runter und fragte, ob ich Hilfe brauche. Sie dachte wohl, ein alter Mann habe Herzbeschwerden. Offenbar hatte sie mich nicht erkannt, ich nehme an, sie kann nicht gut gucken.

Beim Essen in der Tafel belabert sie immer andere Gäste. Ich setze mich möglichst weit weg, um nicht auch Opfer zu werden. Daher wusste ich bisher nicht, was sie denen erzählt. Jetzt weiß ich es.

Direkt vorm Zugang zur Tafel ist eine Bushaltestelle. Sollte ich warten oder zu Fuß gehen? Ich setzte mich auf die Bank, als hätte ein Geist es mir befohlen. Ich blieb nicht lange allein, von links kam die Rote anmarschiert. Nein, dachte ich, bitte nicht neben mich setzen. Es gab kein Entrinnen. Ob ich, fragte sie mich, den Gipfel des Glücks erklimmen wolle. Ich sagte, das sei nicht nötig, ich sei schon glücklich und wollte ihr von Pattaya erzählen. Aber keine Chance, sie redete. und ich hörte andächtig zu.

Mir wurde eröffnet, Gott sei ständig bei ihr und rede mit ihr. Er sage ihr immer, was sie tun soll. Neulich habe er gesagt, sie solle nach REWE reingehen und für 20 € einkaufen. Sie sei ein braves Mädchen und tue immer, was er will, also ging sie nach REWE. Sie solle dort eine Zeitschrift kaufen. Sie habe zur GEO gegriffen, aber nein, sie sollte den Stern nehmen und Seite 24 aufschlagen. Habe sie gemacht. Sie hatte das Heft dabei, schlug Seite 24 auf und zeigte mir den Titel: „Auf dem Gipfel des Glücks“ stand da. Im Hintergrund eine Berglandschaft, ging wohl ums Bergsteigen. Nun, da sie mir das gezeigt habe, werde auch ich auf dem Gipfel des Glücks sein, sagte sie. Der Bus kam, ich dachte, sie würde mit mir einsteigen, aber nein, sie blieb sitzen. Ich bedankte mich zweimal herzlich und flüchtete in den Bus.

Drinnen war ich tatsächlich auf dem Gipfel des Glücks. Allerdings weiß ich nicht, ob es an ihrem Zauber lag oder daran, dass ich sie so schnell wieder losgeworden war. Ist ja auch egal. Ich dachte, das Leben ist ein großes Durcheinander, keiner weiß Bescheid, und nach allem, was ich von diesem Gott gehört habe, traue ich ihm zu, dass er so eine einfältige Frau in Rot damit beauftragt, mich auf den Gipfel des Glücks zu heben. Warum nicht, nö? Vielleicht sollte ich mal wieder Lotto spielen.





Karo 7

20.8.19 – Mir ist sooo langweilig. Langeweile ist gut, der beste Zustand, den es gibt. Trotzdem habe ich mal wieder erlebt, wie belebend es auf mich wirkt, wenn ich einen Plan mache. Auf einmal hüpfe ich über die Erde … Was ist der Plan? Ich will nach Kantubek. Ich habe eine Karte gezogen auf die Frage: Klappt das, kann ich nach Kantubek fahren? Es kam Karo 7. Alles wird gut, ich fahre nächstes Jahr nach Kantubek.

Erst mal dachte ich, dann kann ich vorher nicht nach Pattaya, aber nie denken, geht nicht. Geht alles, auch das werde ich machen, muss nur ein bisschen sparsamer sein als sonst. Karte gezogen: Herz 8. Na bitte. Vorsichtige Hochrechnungen bestätigen das.

Wie geht Karte ziehen? Mit Skatkarten. In Gedanken Frage formulieren, Karten mischen und vor sich ausbreiten, so:

Dann irgendeine ziehen. Rot heißt ja, schwarz heißt nein. Ich kann das noch etwas feiner deuten, ist aber jetzt egal. Ach ja, Kantubek ist in Draufsicht oben auf dem Foto zu sehen. Hatte ich schon mal hier erwähnt. Das Kreuz links ist keine Malerei von Außerirdischen, sondern der Flugplatz, der ehemalige.

Möchte jemand mitfahren? Du brauchst ein eigenes Fahrzeug, ab April 2020 zwei, drei Monate Zeit, und wir sollten uns ein wenig sympathisch sein. Allrad ist gut, aber nicht Voraussetzung. Habe ich nämlich recherchiert. Das ist übrigens ein gutes Forum für solch knifflige Fragen. Weil die Mitglieder keine Spinner sind und ihr Wissen nicht aus Skatkarten beziehen.




Kommentar Peter: Hallo Jürgen.
Mein erster Gedanke war: Jetzt ist Jürgen übergeschnappt. Der zweite: Was raucht er da für Harz 4 Kraut? Kantubek ist eine Geisterstadt. Ehemals 20.000 Bewohner, jetzt nichts, njente, außer Staub nichts. Wie in meiner letzten Postantwort von mir geschrieben, die Welt die wir erlebt haben gibt es nicht mehr.
Beispiel Samarkant vor 30 Jahren, der Registanplatz völlig ohne Touristen, heute kannst deutsch dort reden und MCScheiß essen.
Beispiel Bali, ein Quellheiligtum bei meinen letzten Reisen eine hoch feierliche Angelegenheit für Balinesen, jetzt mehr Touristen im Wasser als Balinesen, Ehemalige stille Tempelanlagen sind jetzt zum Disneyland verkommen.



Man muss halt genauer schaun, Auto mieten, von den Hauptstraßen weg und plob, du bist alleine wie vor 40 Jahren.
Ich war jetzt in Russland unterwegs, auf den Jenissei mit dem Postschiff zum Eismeer und dann weiter auf der BAM bis Sachalin. Als nächstes bin ich zum Gorka Festwall auf Papua Neuguinea unterwegs. Sicher kein Massentourismus beim größten Stammestreffen.
Also, lebe deine Träume, aber nicht in der Wüste bitte.
Peter

zurken: Ich liebe die Wüste nicht nur aus dem Grund, aber auch: weil ich da allein bin. Der nächste Ort (Moynaq) ist 250 km entfernt von Kantubek. Ich habe die Gelegenheit, Kantubek noch ohne Touristen zu sehen. Denn Geisterstädte werden bestimmt bald in Mode kommen.
Gute Reise - und berichte mal was!




Heute mal ein Diavortrag

13.8.19 – Christine hat mir ein paar Fotos von unserer Tour 2011 geschickt:

Im armenischen Dorf Poka in Georgien. Sieht bedrohlich aus, war aber nur Gequatsche, worum es ging, weiß ich natürlich nicht mehr.

Durch Poka sind wir gefahren, um den Peravani See zu erreichen, wo wir die Nacht verbrachten. Es war Juni, aber kalt, der See liegt in 2000 m Höhe.

Zu Gast bei Jorgi und Sadi in Georgien. Die beiden machten Speisen und Getränke selbst, Christine probierte von allem, ich konnte nichts runter kriegen. Ich erinnere mich, dass es bei den beiden irgendwie gruselig war, aber erst jetzt sehe ich wie sehr gruselig …

Nämlich so. Aber die beiden waren sehr lieb.

In Rustaveli. Weil alle mehr oder weniger besoffen waren, musste ich diese Marschrutka fahren. Mein Beifahrer ist der Besitzer. Lenkradspiel war fast eine ganze Umdrehung.

Sozusagen ein Kollege, eine Marschrutka ist ja ein Taxi im Linienverkehr, aber ich kann mich an ihn nicht erinnern.

Im Krater eines Schlammvulkans in Aserbaidshan übernachtet. Das war toll, man hatte eine schöne Sicht auf das Ufer des Kaspischen Meeres, und überall blubberte es.

Das ist das Kaspische Meer südlich von Baku, und in der Mitte sieht man …. unsere beiden Autos. Auf den Berg bin ich natürlich nicht hoch geklettert, Christine macht so was, ich sitze unten im Faltstuhl. Wir stehen da in einem Nationalpark.

Auf der Fähre von Baku nach Turkmenbashi

Yangikala in Turkmenistan. Da oben rechts stehen wir, 2 Autos, 2 Punkte

Campen in Buchara vorm Hotel

Ich habe neue Reisepläne, heute erste Schritte unternommen, schlafe aber noch eine Woche drüber, dann erzähle ich – sofern dann noch vorhanden.




Kommentar Peter: Hallo Jürgen Ich bewundere dich und freue mich etwas von deinen reisen zu hören. schade das es diese welt nicht mehr gibt. gut das wir sie jeder auf seine weise noch erleben durften. über ein paar gemeinsame tage würde ich mich freuen. irgendwo auf der Welt.
LG
Peter

zurken: Öhm, die Welt gibt es doch noch, oder? Gemeinsame Tage sehr gern, weißt du ja, und ich würde mich freuen, mal was von deiner Weltreise zu hören, auf der du dich gerade befindest, aber schreibst ja nix.




Sozialversicherungsnummer

6.8.19 – Vor vielen Jahren, vielleicht 1985, waren ein Freund und ich zu einer Party eingeladen. Die Gastgeber hatten ein Haus auf dem Land, die Party sollte im Garten stattfinden. Vorm Gartentor wurden wir von einer Dame empfangen, die zum Jux unsere Sozialversicherungsnummer wissen wollte. Anderenfalls kämen wir nicht rein.

Wieder daheim fing ich an, sämtliche derartigen Nummern zusammen zu suchen, also Kontonummer, Pass- und Führerscheinnummer, Mitgliedsnummer der Stadtbibliothek, diverse Kundennummern usw. Ich staunte, was da alles zusammen kam. Eine ganze DIN A4 Seite voll. Ich druckte sie aus und trug sie fortan immer in meiner Geldbörse mit mir rum. So etwas sollte mir nicht noch einmal passieren, dass ich meine Sozialversicherungsnummer nicht parat habe, wenn ich zu einer Party eingeladen bin.

Kam natürlich nie wieder vor. Irgendwann dachte ich daran, was wohl passiert, wenn mir die Geldbörse geklaut wird. Könnte der Dieb mit den Nummern was anfangen? Ich nicht, aber Leute, die Geldbörsen klauen, haben ja vielleicht andere Möglichkeiten.

Es ist dann auch passiert, auf dem HBF Düsseldorf, aber nie was von gehört. Trotzdem habe ich die Nummern nie wieder ausgedruckt, aber die Datei ist noch vorhanden. Heute habe ich sie aktualisiert und erstaunt festgestellt, wie wenig übrig geblieben sind. Liegt u.a. daran, dass ich kein Auto mehr habe und nicht mehr arbeite, und in die Stadtbibliothek gehe ich auch nicht mehr. Je näher ich dem Ende komme, desto weniger Nummern. Oder am Schrumpfen der Nummern erkenne ich, wie nahe ich dem Ende bin. Die letzte wird die Kundennummer des Beerdigungsinstitutes sein.

Ein paar Nummern habe ich nicht gelöscht, obwohl ich sie ganz sicher nie mehr brauche. So habe ich in Bishkek bei der Kazakomerz Bank zwei Konten, ein Dollarkonto und ein Eurokonto. Mit denen hatte ich den Erlös aus den Autoverkäufen nach Deutschland überwiesen. Sollte ich da noch mal hinkommen, werde ich fragen, ob es die noch gibt.

PS: obiges Foto zur Dekoration ist von 2011, habe ich gerade wieder gefunden, hat Christine in Usbekistan gemacht. Schön, nö?




Kommentar Thz: Hab ich immer dabei, wenn ich mal nach Sachsen muß.....



zurken: Hatte meine Familie bestimmt auch, leider weggekommen.



Kommentar Andi: Hallo Jürgen
Zahlen bestimmen unser Leben. Von der Geburt bis zum Tod. Überall werden wir heute mit Nummern überschwemmt. Eine Banküberweisung mit SWIFT-Code, am Zoll mit nummerierten Einreisekarten und jeder Geldschein hat auch seine eigene x-stellige Nummer.
Und wenn du im Supermarkt einen Artikel einkaufst wird der an der Kasse gescannt und schon hat der Lagercomputer registriert, dass ein Stück weniger auf Vorrat ist.&xnbsp; Das könnten die Damen in Pattaya selbstverständlich mit dir auch so machen. Doch du bist wie jeder Mensch ein Unikat und dann wäre der Bestand logischerweise "Null".
Hier dein EAN-Code...



zurken: Oh Danke, kriege ich damit ein Getränk in einer Gogo? Oder eine Lady für ST?




Nimm Hoy zum Lächeln

30.7.19 – Die Welt ist so grausam. Ich möchte schlafen. Ich muss nicht aufwachen. Ich muss nicht aufwachen. Was ist es mit mir...

Ja-a Lily, du hast völlig recht, die Welt ist grausam und man kann nichts tun als schlafen. Komm zu mir, und wir trösten uns über die grausame Welt und schlafen zusammen …

Wenn du in die Zeit zurück gehen kannst, möchte ich, dass du es bist.. Nur ein Hühnchen Huhn. Die Spucke es und grillt es. Nimm Hoy zum Lächeln, nimm Glück. Ich bin es, wenn ich dich nicht habe. Kannst du wieder kommen?

Ja ja, meine Liebste, ich komme wieder, du musst nicht mehr lange warten, nur bis November, dann nehme ich deine Hoy zum Glück.

Wirklich eine eigenartige Poesie, die da beim Übersetzen aus dem Thailändischen herauskommt. Oder ist Lily eine Dichterin?

Moment, das wollte ich doch gar nicht machen. Ich wollte über dieses Magazin was schreiben:

Habe nämlich einen ganzen Stapel geschenkt bekommen. Nach flüchtigem Durchblättern fällt schon mal auf, dass diese Leute, die mit Allradautos reisen, ständig durch Flüsse und Bäche fahren. Verfahren die sich so oft? Ich jedenfalls musste auf meinen Reisen nie durch Flüsse, obwohl ich nur Papierkarten dabei hatte und nicht, wie die, mit GPS ausgerüstet war. Naja, mache ich das nächste Woche.




Kommentar Erik: "Die Thai ist die Kurtisane des 19. Jahrhunderts, auch vergleichbar der süßen pariser Wäsche. Die thailändische Frau ist eine primitive Frau, die zur literarischen Figur geworden ist. Sie verführt den Leser auf jeder Seite. Expertin sicher in der Kunst der Liebe - und der Kunst des Lebens. Wir sind wie Scheiße neben ihr. Auf euer Wohl!""
Zitat aus dem sehenswerten Film "Lady Bar - In Thailand schenkt man keine Blumen".
Auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=EA6PXnlj90M
Gruß Erik

zurken: Jawohl, sie sind Prinzessinnen, noch besser, echte Prinzessinnen möchte ich lieber nicht kennen lernen.




Ich bin vor der Shell

23.7.19 – Ich sitze meist zu weit weg, und meine Ohren sind nicht mehr das, was sie mal waren. Darum kriege ich nicht mit, was die anderen Tafelgäste so reden. Vor ein paar Tagen habe ich was mitgekriegt: Mir schräg gegenüber saß eine Dame und stocherte in ihrem Teller herum: „Die haben mir so viel Kartoffelpüree drauf getan. Wird man davon dick?“ fragte sie ihre Nachbarin. Ich hätte gern gesagt: „Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten, Sie sind schon dick.“ Um nicht zu sagen fett, aber ich will mir ja keine Feinde machen.

Dank Facebook kriege ich mit, wie sich meine Ex-Freundinnen verändern, Moay ist blond und scheint auch zu viel Kartoffelpüree zu essen.

Mein Foto von ihr vom letzten Jahr.

Und Lily treibt sich in Hotelzimmern rum. Kommentar zum Foto:
„Vielen Dank.. Für die Erwähnung, dass ich eine Hacke bin.
Und dann streckt die Herrin mir die Beine entgegen. Juhu..
Mach es, als ob du cool bist. Haha. Ich bin vor der Shell.“
Shell heißt Muschel, auf Thai Hoi, und das ist auch das thailändische Wort für Möse.




Kommentar Frosch: Ja, ja, das ist so eine Sache mit den Übersetzungen von Thai auf Deutsch. Bei mir zeigt es Folgendes an...

Danke .. das hat angedeutet
Sie haben eine Geliebte in einer Reihe hängen.
Dies wurde nie gesagt, dass ich schlecht war.

Du hast auch vergessen zu erwähnen, dass die süsse Dame zu diesem Bild bisher 38 Kommentare erhalten hat. Da sind doch deine vier Likes die du jeweils kriegst für deine Post lediglich Peanuts.
Aber sexy sind sie ja deine Girls in Thailand - das muss man dir lassen!
Es grüsst die Sonne aus der Schweiz

zurken: Jaja, die Übersetzungen sind lustig, schade, dass wir nicht fragen können, was sie tatsächlich meint. Sexy sind sie, und ich sehne mich auch ganz doll nach ihnen :)



Kommentar Andi: Eine hübsche kleine Braut diese Lily. Kommentiere doch einmal eines ihrer Fotos und frage sie, was ihr Text auf englisch heisst. Wenn sie sich in den Hotelzimmern rumtreibt ist das doch nicht schlimm. Wir treiben es (Achtung...) in den Hotelzimmern. Ist ja auch nicht schlimm, aber macht unglaublich viel Spass.
Gruss Andi

zurken: Mmh ja, könnte sie mal fragen … Hotelzimmer ist allerdings eine Vermutung, ich schließe das aus dem Hintergrund ihrer Fotos, das sieht nicht nach Isaan aus.




Ein Mann wie ich

16.7.19 – Schönes Foto da oben, nich? Am Bahnhofscafé haben wir kürzlich Udo kennen gelernt, und er hat ein Selfie von uns drei gemacht, gefällt mir auch gut, weil aus unseren Köpfen ein Gemüse heraus wächst, was in seinem Fall gut sein Haupthaar sein könnte:

Er sehe Harry Dean Stanton ähnlich, sagte ein Bekannter, ja iss was dran. Udo habe früher Geld und ein Leben in Luxus gehabt. Er erzählt Geschichten von teuren Autos mit schönen Frauen drin, die er hatte, bevor er krank wurde. Jetzt besitzt er einen 20 Jahre alten Ford Mondeo – ohne Frauen drin. Da er erst seit 3 Jahren krank, und der Ford schon länger seiner ist, könnte er die Geschichten auch von einem anderen gehört haben oder so.

Das titelte unser Werbeblättchen am Samstag. Ein 81-jähriger wollte sich und seine Frau töten, weil sie seit Jahren demenzkrank war. Er fuhr mit 80 gegen einen Baum, zu langsam, seine Frau starb, er überlebte. Ich würde aus dem Fall eine vierte Strophe für Steely Dans Do it again machen. Falls der Text nicht bekannt ist: Jack ist ein Mann wie ich, der waghalsige Sachen macht (zB Sex mit einer „little wild one“), aber immer gehts schief, daher der Refrain: „Go back Jack, do it again“

Ich unterscheide mich von Jack nur darin, dass ich schon vorher weiß, die Sache wird schief gehen, und daher mache ich sie erst gar nicht.




Kommentar Andi: Hallo Jürgen zuerst bin ich erschrocken. Habe mich gefragt, wer ist denn das? Ein Verbrecher auf der Flucht...? Jetzt aber habe ich mich daran gewöhnt und finde es gar nicht so schlecht. Aber auf der Brille fehlt noch etwas. Dachte am ehesten so an eine grosse fette Spinne. Habe jedoch nichts passendes gefunden. Deshalb hier ein neuer Vorschlag...
Grüsse aus der Schweiz



zurken: Also ich finde, ich sehe da 30 Jahre jünger und recht sympathisch aus.





zurken: Weil Udo meint, er sei nicht gut getroffen auf dem ersten Foto, habe ich gestern eins von uns gemacht. Sieht schon besser aus, nö?



Kommentar Josef: die richtige frage zu dem bild lautet: seit wann seid ihr draussen und wie lange seit ihr gesessen?
Gruß J.P.

zurken: Wir sind zwei Profis, wir werden nie erwischt.



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