Same Mama, Same Papa

16.12.19 – Eine Woche ist um, ich habe Bilanz gemacht, sieht gut aus, habe mich streng an meine monitäre Vorgabe gehalten. Bin immer wieder überrascht von mir selbst, wie diszipliniert ich sein kann.

Sah Nachmittags Kikky vor ihrer Nevada Gogo in der Soi 13/2. Sie ist Facebook Freundin, und ich habe sie lange nicht gesehen. Also mit ihr rein, wollte ihr nur ein Getränk ausgeben und wieder gehen. Begünstigend war, dass sie nicht mehr tanzt, sondern kellnert, und als solche dürfe sie angeblich nichts ausziehen. Aber da drin war ihre Schwester, anscheinend tatsächlich same Mama, same Papa. Und die hatte schöne, geile, große, natürlich hängende Brüste. Da bin ich dann doch ein bisschen länger geblieben, und das kam dabei raus:

Weil ich nämlich der Schwester beim Tanzen auf dem Steg den Slip ausgezogen habe, hat ihn eine andere mir über den Kopf gezogen. Ich gab ihr meine Kamera, und sie zog mich zur Toilette, da machte sie das Foto (in der Gogo ist es ja verboten). So geht das. Zurück am Laufsteg schob ich der Schwester meinen Unterarm zwischen die Beine, und sie rubbelte ihre Möse darauf. Hinten guckte meine Faust aus ihrem Hintern, sah bestimmt lustig aus. Es schien ihr echt zu gefallen. (Ich vermute ja, dass das der Grund ist, warum die jungen Mädels so gerne auf Pferden reiten.) Die Nachbarin auf dem Steg sagte, meine Lady sei zweimal gekommen. Naja, sie müssen immer übertreiben. Auf der Bank hat sie mir den Schwanz aus der Hose geholt, mit der einen Hand gewichst, mit der anderen meinen Sack gekrault. Das ist der Grund, warum ich diese Schlabberhose mit den Elefanten trage, da müssen sich die Girls nicht durch Gürtel und Reißverschluss kämpfen. Ich genieße das immer wieder, in so einer Bar, wo andere Gäste zugucken, den Schwanz raushängen zu haben. Sie wollte natürlich mit mir irgendwo nach oben, aber mir waren unsere Spielchen schon Spaß genug für den Tag.

Auch wieder mit der Kamera unterwegs gewesen:

Men at Work auf der Second Road. Die verlegen neue Kabel, als wären es noch nicht genug.

Buakhao Food Market. Sollte mein Geld nicht reichen, kaufe ich mir eine Blockflöte.

Twins? Nein, nur Spiegelbild.

Wie am Vortag geplant, gestern auf dem Strand Thaimassage machen lassen. Die Lady fand ich dann doch nicht so toll. Aus ihrer Perspektive sah ich so aus:

Meine Fresse, was bin ich hässlich, und ich kann nichts dagegen tun.

Muss mir unbedingt bald mal wieder wahrsagen lassen. Denn immer wenn ich das mache, bin ich in Kürze reich, und ich marschiere frohgemut davon.

Wow, es gibt auffällig markierte Fußgängerübergänge. Da halten die Thais sogar an, eher als vor roten Ampeln.

Massagebude bei mir um die Ecke. Auf dem Strand war ja ganz nett, aber im Appartement machts doch mehr Spaß. Gleich mal schauen, ob die vorne links frei ist.

Was spielen die da? Soll das Schach sein?





Fotos

15.12.19 – Sam hat einen anderen, und Ann hat mich sitzen lassen. Muss ich also eine neue suchen. Gestern nur gegessen und Fotos gemacht, zuerst durch die Soi 6, dann die Beach runter, und über die Pattaya Klang bis ins Apartment gelaufen und nach Models Ausschau gehalten:

Was hat sie da im Busen … ?

Ah ja, Geld.

Ihr musste ich Geld geben fürs Foto, sie hat Geburtstag. Sie wollte 100. 20er hatte ich keine mehr, also schweren Herzens einen 50er gegeben. Nein, natürlich gern gegeben.

Öhm, da ist der Rock versehentlich etwas hoch gerutscht, hatte ich gar nicht bemerkt, sonst hätte ich sie drauf aufmerksam gemacht.

Bunte Socken in Sandalen. Das ist auch hier nicht modisch, sondern dient – nehme ich an – dem Sonnenschutz.

May I take picture? Why not.

Die ist doch süß, vielleicht möchte sie meine neue Freundin werden?

Besser wieder eine aus einer Massage, mit denen habe ich gute Erfahrungen. Die beiden sind Kolleginnen von Sabai in der Soi 6/1. Ich habe Sabai gefragt, ob da eine ist, die meine Freundin sein möchte. Alle seien old ladys, sagte sie. Rechts ist ein wenig öh … isst zu viel, hat ja auch schon wieder Nachschub im Plastikbeutel, aber links sieht doch gut aus, oder?

Wir sind auf der Beach, rechts Thaiman ohne Schneidezähne, links from Spain mit Zähnen. Am besten ist immer, wenn meine Fotomodelle mich anquatschen, wie es hier der Fall war. Und wenn ich einem der Mädels tief in die Augen schaue, sagt sie: „Where you go?“ Oder: „Boom Boom, Short Time?“ Oder: „I go with you.“ Und schon ist eine Unterhaltung im Gang.

Bei denen wäre ich gern länger geblieben, sie machen Massage auf dem Strand, werde ich heute noch mal hingehen. Ich hatte Termin mit Ann. In dem Moment wusste ich noch nicht, dass sie mich sitzen lässt. Und rechts ist mein Favorit des Tages für die neue Freundin.

Hätte mal fragen sollen, was sie da macht, vielleicht wohnt sie da?

Er war das Highlight des Tages. Endlich mal einer in bunten Klamotten. Habe er hier gekauft, sagte er. Er komme aus Dubai. Ich konnte mithalten, ich trug meine Rastafari Hose.

Mal ein Pärchen, sie sind aus … äh, hab ich vergessen. Indien? Habe meinen eigenen Schatten zwar gesehen beim Knipsen, aber wusste nicht, wohin damit. Mein Freund ist Fotograf und meckert bei so was. Wegpixeln? Nö.

So macht man das. Man dreht sich nicht selbst, sondern das Model so, dass der eigene Schatten nicht zu sehen ist. Außerdem siehts schöner aus, wenn das Licht von der Seite kommt.

Schon wieder falsch gemacht. Die beiden sind aus? Vergessen. Fortsetzung folgt.





Ann und Sam

14.12.19 – Yam Khai Dao gestern mit Fleisch. Das Gericht sieht immer etwas anders aus, aber die Soße schmeckt gleich. Habe nun die Bestätigung, dass tatsächlich Zitrone drin ist.

Oft habe ich erst gemerkt, wie gern ich eine Lady hatte, wenn ich wieder zuhause allein in meiner Bude hockte. Mit Ann zB war das so. Ich hatte nicht mal eine Telefonnummer. Inzwischen könnte sie woanders arbeiten oder einen anderen Job machen, alles war möglich. Seit ich hier bin, habe ich jeden Tag die Beach Road nach ihr abgesucht. Ich hatte schon aufgegeben, als ich sie gestern genau an derselben Stelle sah, wo ich sie vor über einem Jahr aufgegabelt hatte. Ich war sehr glücklich und habe sie gleich eingepackt und auf meinem Bett ausgepackt.

Mit Sam ging es mir wie mit Ann, aber mit ihr hatte ich Kontakt. Ich wusste, sie hat eine eigene Massagebude, das eigene Moped war mir neu. Hatte vergessen, dass ich Schuhe und Telefon bei ihr gelassen hatte. Große Freude über das Wiedersehen. Habe nun erfahren, ich sei ihr erster Farang gewesen, und sie habe mich wirklich gemocht und mag mich immer noch. Ich dachte, ich sei einer von vielen gewesen. Jetzt ist es zu spät. Sie hat einen Boyfriend aus Bosnien, der sie heiraten und ein Kind von ihr haben will. Er ist 35, sie 40. Ich kriege nur noch Massage, sie ist ihm treu. Immerhin hat sie mich gestern komplett enthaart, wie beim letzten Mal. Und falls es nicht klappt mit ihm, soll sie zu mir zurück kommen.

Auf der Beach bei Sonnenuntergang nette Leute getroffen. Dort Fotos machen, ist immer eine lustige Sache, da kommt noch mehr die Tage:

PS: Warum die älteren Posts verschwunden sind, erkläre ich demnächst.





Chubby Girl, Doorgirl, Kollege

13.12.19 – Das nette Mädel und der hässliche Kerl haben etwas gemeinsam: beide zugenommen seit wir uns vor 2 Jahren das erste Mal sahen. Sie hat das Foto von mir von hinten gemacht, siehe vorheriger Eintrag. Habe mir von ihr den Bart rasieren lassen, was ein Vorwand war, sie in dem Beauty-Salon zu besuchen. Der andere Bart weiter unten bräuchte dringender eine Rasur, aber so was macht sie nicht. Habe sie danach zum Essen eingeladen und ihr gesagt, sie sei jetzt ein „Chubby Girl“, was ihr Phone wohl mit „fett“ übersetzte, aber das ist sie nicht. Sie wäre gerade richtig für mich, aber sie geht nicht mit Männern ins Hotel.

Das ist Lily, ein Doorgirl auf der Walkingstreet, die mit Männern geht. Ich schätzte sie auf 16, was natürlich nicht sein konnte. Bin mit ihr rein in die Bar, habe sie befummelt, und sie sagte, sie sei 31. Ich fand sie sooo süß, habe ihr vorgeschlagen, die nächsten 3 Monate bei mir zu wohnen, sie müsse auch keine Miete zahlen. Sie sagte, das kostet 1500 Bath für die Bar und 4000 Lohn für sie – nicht etwa für 3 Monate, sondern für einen Tag! So süß war sie dann doch nicht. So habe ich dort nur 500 ausgegeben, ebenso in der zweiten Bar. Da bin ich rein, um mir die Lady meines Schweizer Kumpels anzuschauen. Normalerweise haben wir den gleichen Geschmack, aber sie gefiel mir nicht, also auch nur kurz geblieben und dann zurück zu Fuß die Beach Road rauf.

Dort habe ich ihm zugehört, er spielte Jazz und gar nicht schlecht. Die Begleitmusik war zu leise, weil er den Verstärker fast neben sein Ohr gestellt hatte. Er sei aus Sibirien, sagte er und auf Weltreise. Ein Kollege also: Musiker und Weltreisender, was ich ja auch mal war. Auf meine Frage, ob er etwa auf seinem Fahrrad von Sibirien bis Pattaya gefahren sei, konnte er nicht antworten, sein Englisch reichte nicht aus. Viel jünger als ich schien er nicht zu sein. Ich habe ihm 40 Bath in den Koffer gelegt. Mehr habe ich heute nicht gemacht.




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