Arbeitet zuhause

4.8.20 Mir war in der letzten Woche derart elend, dass ich mal wieder glaubte zu sterben. Aber noch habe ich meinen Heilpraktiker (seit 36 Jahren); irgendwas im Kopf arbeite nicht richtig, meinte er, und das ist seine Medizin:

Ob das Rentenamt mein Dahinsiechen erahnte? Habe bis heute die Rente nicht auf dem Konto. Nun geht es mir schon etwas besser, und seine Medizin wirkt langsam, ich muss sie einen Monat lang nehmen. Mein Heilpraktiker ist 10 Jahre älter als ich, habe ihn jetzt zum ersten Mal verwirrt erlebt, sieht auch viel älter aus als beim letzten Besuch. Wenn er nicht mehr da ist, was soll ich dann machen? Auf meine Frage, ob seine Tochter seine Praxis weiter führen wird, meinte er, sie arbeite zuhause. Was immer das heißen soll.




Kommentar Andi: Sollte dein Heilpraktiker einmal nicht mehr da sein? Ja da kriegst du ein Problem. Dachte zuerst, könnte dir schreiben, du sollst dich an mich wenden, wenn es mal soweit ist. Aber das geht nicht so einfach. Ganz einfach: weil ich nix davon verstehe. Aber so ein kleines Wässerchen mit ein paar Zahlen drauf könnte ich dir ohne Probleme besorgen. In unserer Firma haben wir schon ein paar Stoffe und Essenzen, die ich dir dann entsprechend deinem Leiden zusammenmischen kann.
Interessiert?
Gruss aus der Schweiz

zurken: Dass du so besorgt um mich bist! Danke.



Kommentar Soso: ".. meinte er, sie arbeite zuhause. Was immer das heißen soll."



zurken: Meinst du, sie feiert das ganze Jahr Weihnachten?



Kommentar Westside: Weihnachten kann das ganze Jahr sein. Wenn die Kerzen brennen.
Age comes never alone. Freunde Dich mit den Begleitern an. In der Bibel steht geschrieben: Du sollst auch Deine Feinde lieben.

zurken: Öhm, jetzt bin ich verwirrt, welche Begleiter?




Ohne mich

28.7.20 Meine Freundin Rachima aus Buchara schreibt, ihr 60-jähriger Onkel bekam schlecht Luft. Man brachte ihn ins Krankenhaus, wo er an eine Beatmungsmaschine kam. Nach einer Woche war er tot. Ich schreibe ihr, falls sie auch krank wird, soll sie auf keinen Fall zum Arzt gehen oder ins Krankenhaus. Ihr Onkel sei wahrscheinlich durch die Behandlung und nicht an Corona gestorben.

Ich möchte in 3000 Jahren wiedergeboren werden. Dann, so hoffe ich, wird das Zeitalter der Wissenschaft und Technik vorüber sein. Es hat gerade begonnen und Fahrt aufgenommen. Elon Musk schießt 40.000 Satelliten in den Orbit, um den Datenstrom der Börsen zwischen London und New York 20 Millisekunden schneller zu machen. Man will eine RNA-Impfung gegen ein Grippe-Virus. Keiner murrt. Die Menschen sind wissenschaftsgläubig und medienhörig. Ulrich Horstmann hatte recht: »Die Pyrrhus-Siege der Medizin werden unseren Kindeskindern Heimsuchungen bescheren, gegen die sich die Pest ausnimmt wie eine mittelprächtige Grippeepidemie.«




Kommentar Westside: Herr Zurken, auf welchem Planeten lebst duden? (Ähnlichkeiten mit dem Verfasser des Standardwerks zu allen Fragen der deutschen Rechtschreibung sind rein rein zufällig und nicht beabsichtigt).
Sei doch dankbar, dass es große Geister und Genies gegeben hat, die die Welt bewegt haben. Stillstand ist Rückstand. Die Welt muss sich bewegen. Sie und andere Planeten drehen sich doch auch ohne unser Zutun. Auch Krankheiten können heute geheilt werden, woran früher viele Menschen gestorben sind. Im Übrigen murrt das Volk. Murr Murr. Siehe Demos gegen Maßnahmen von Coronaregeln. Nicht nur in der BRD. Kaufe mal Tageszeitungen und höre/sehe Nachrichten in den öffentlich-rechtlichen Medien. Du wirst staunen.
Du machst genau so viel Drama um das Ganze wie die Lügenpresse. In zigtausend Jahren möchte ich kein Foto von Dir ansehen. Du siehst heute wohl besser aus.

zurken: Die Neandertaler hatten es besser, die hatten 400.000 Jahre Stillstand ohne Genies und ohne öffentlich-rechtlichen Medien.



Kommentar Westside: Herr Zurken, denke mal nach. Hätten die Urvölker die aus heutiger Sicht primitive Art des Feuerentfachens nicht herausgefunden. Reibung Stein gegen Stein. Funke. Werkzeuge aus Stein meißelt. Das waren doch Genies. Möchtest Du in einer Höhle leben? Ohne Heizung? Ohne dicken Pullover? Im Winter? Die Medien bestanden aus Rauchzeichen. Und Infos sind an den Wänden zu finden. Heute noch zu sehen. Wandzeichnungen.

zurken: Ja, ich möchte in einer Höhle leben auf den Seychellen.



Kommentar Andi: Es ist doch sehr erstaunlich und vielleicht auch ein wenig lustig - oder auch traurig. Je nachdem, wie man/frau es sieht. Der liebe Zurken glaubt nicht an die Presse, er glaubt nicht an die Ârzte und er glaubt auch sonst nicht allzu viel. Wenn ich aber sehe, wie oft du Bücher von mir und dem Rest der Welt unbekannten Dichtern und Denkern liest - und dann denen noch Glauben schenkst - ja da frage ich mich wirklich warum das so ist. Immer wieder zitierst du aus den Büchern! Wer sagt dir denn, dass das Richtig ist und nicht Falsch?
In einem Punkt gebe ich dir Recht. Wenn du mal im Spital landest, dann wird es schwer wieder gesund rauszukommen. Denn die teuren Apparate müssen amortisiert werden und was ist besser, als sie an alten und wiederspruchlosen Patienten auszuprobieren...
In diesem Sinne wünsche ich dir und mir ein baldiges - gesundes - Wiedersehen.

zurken: Wer sagt, dass ich alles glaube, was ich zitiere? Ich finde das interessant, was die Leute sagen und gebe es weiter.
Ein baldiges Wiedersehen hoffentlich in Pattaya. Zum Beipiel in der Kiss-Gogo. Wir sollten die kaufen, und dann die Wände mit meinen Zitaten schmücken, ja?




Was machen

21.7.20 Thailand ist nach wie vor verschlossen, und was ich an Nachrichten lese, verheißt nichts Gutes. Was machen, wenn ich da nicht mehr hinfliegen kann, oder wenn sich so viel verändert hat, dass ich nicht mehr will? Normalerweise denke ich über ein Thema erst dann nach, wenn es der Fall ist. Ich habe zu viel freie Zeit und nichts zu tun. Und nichts zu erzählen.

Hat der das gesagt? Etwas in der Art befürchte ich für Thailand, dass zB nur noch Geimpfte einreisen dürfen, sobald es Impfstoff gibt. Ich will aber keine Impfung.

An einer Plakatwand hängen gesammelte Statements von Bürgern. Sie sind von den Medien so weich geklopft

Yes.




Kommentar Westside: Herr Zurken
Du jammerst wie eine alte Frau. Gedenke, was Du alles schon bekommen hast im gelobten Thailand. Das müsste nachhaltig doch noch für ein viertel Jährchen reichen. Sei tapfer, halte durch und klammere Dich an die Hoffnung. Alles wird wieder gut werden. Deine Hühnchen werden nicht verhungern. Hast doch schon reichlich Devisen ins Land gebracht.
Deine Perspektive erinnert mich an Wolfgang Borchert. Drama: "Draußen vor der Tür". Beckmann musste sich nach der Kriegsgefangenschaft neu orientieren und hat viele Fragen an das Leben gestellt. Du hast wenigstens Freunde.

zurken: Meine Hühnchen verhungern nicht, stimmt, aber ich will sie nicht mit Maske.



Kommentar Westside: Deine Hühnchen werden Dich auch nicht mit Maske á la Pest mögen, bezweifle ich sehr stark. Gestochen zu werden gehört zwar zu ihrem Handwerk. Aber nicht in dieser Größenordnung. ?

zurken: Mitnehmen werde ich sie aber, die Pestmaske, falls ich noch mal hinfliege.



Kommentar Frosch: Wäre zu schön, wenn wir in einem dreiviertel Jahr wieder nach Thailand könnten. Sieht aber aktuell nicht so aus. Die Grenzen sind immer noch geschlossen, und wer es trotzdem schafft, darf zuerst auf eigene Kosten zwei Wochen im Luxus-Hotel in Quarantäne. Unsere Mädels sind am Verhungern. So ist es auch im Interesse der uns so gut betreuenden Damenwelt in Thailand, dass wir bald wieder einreisen dürfen.



Eine Lady, die mir den Tag versüsst hat, zahlt noch am Abend ihr Honorar auf die Bank ein, und nur Sekunden später ist es auch schon an ihre Familie im Isaan überwiesen...
Es grüsst der Frosch

zurken: Man kann es trotzdem schaffen einzureisen? Wie denn?



Kommentar Westside: an Zurken und Frosch: Wo liegt das eigentliche Problem bei Euch? Alles geht vorüber. Die Zeit und noch mehr. Auch Corona. Die Mädchen sind jung, werden älter. Aber es kommen neue hinzu. An Nachwuchs mangelt es sicherlich nicht.
So leicht kann man hier im Westen kein Geld verdienen. Kennt ihr eine 40/45-Stundenwoche? Dazu Überstunden? 6 Wochen Jahresurlaub? Seid doch dankbar, dass ihr es genossen habt und wieder haben werdet. Die Erinnerung und die Hoffnung.

zurken: Wir jammern doch gar nicht. Wäre nur schade, wenns nicht mehr ginge, für uns und unsere Ladys. So wie es schade ist, wenn einer gern spazieren geht, und es regnet.



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