Nie wieder



18.7.18 – Meine Freundin Eva in Dronten auf der Bühne. Sie ist nur 6 Jahre jünger als ich. Ich dachte immer, sie wird mal berühmt. Sie hat sich nicht genug darum gekümmert. Habe vor 35 Jahren mit ihr musiziert, und wäre ich ein Phil Spector, wäre sie berühmt geworden.



Auch ein Musiker, und ein berühmter Erschossener. Das Bild kam als Facebook-Posting zu mir. Wie niedlich! Ich fürchte, die Leute, die so was posten, meinen das ernst.



Auch Facebook. Ja klar, völlig richtig, wollte ich drunter schreiben. Meine Facebook-Freunde sind gut, tierlieb und wissen immer genau, was andere falsch machen.



Zum Glück habe ich auch einige Freunde aus Thailand. Ohne die würde mich Facebook depressiv machen.

Habe mich dummerweise (kommt vom Arbeiten, Arbeit macht dumm) wieder mal auf einer Datingsite angemeldet: „thaicupid.com“. (Ich weiß von einem, der seine Freundin auf ähnliche Weise fand, warum nicht auch ich, dachte ich.) Ich konnte 4 oder 5 Damen kontaktieren. Da ich keine Mitgliedsbeiträge zahlen wollte, gab ich ihnen eine Mail-Adresse und meinen Facebook-Namen. Eine schrieb mir tatsächlich, allerdings unter anderem Namen, so dass ich nicht wusste, welche von meinen Auserwählten sie war. Ich fragte sie, und sie antwortete: „I'm looking for serious relationsship“. Klar, kenne ich, meine Fragen sind zu kompliziert für Thaugrils. Ich fragte nach Fotos, dann könnte ich sie vielleicht wieder erkennen. Es kam u.a. dieses:



So einer Frau würde ich nie im Leben schreiben. Wie kam die an meine Mail? Hektisch suchte ich nach einem Link, mit dem ich mich aus thaicupid wieder entfernen könnte. Wie erwartet, fand ich keinen und schrieb an den Betreiber, er möchte das tun für mich. Später sah ich, es gab doch so einen Link. Egal, habe mir geschworen, so einen Quatsch nie wieder zu machen.





Heute nicht

17.7.18 – Zurkenblog erscheint heute erst morgen, habe in den letzten Tagen zu lange in der Hitze an Halteplätzen gestanden. Mir fällt nichts mehr ein.




Kommentar schaettman: wosn der post,hab abonniert:-(

zurken: Geduld, Zurken muss grad schwer arbeiten ...




Stinker

10.7.18 – Werde 6-8 Wochen arbeiten, Urlaubsvertretung, übermorgen geht’s los. Ich hoffe, ich halte durch. Mache ich nur meinem Chef zuliebe. Das einzig Positive: ich kann danach den Flug nach Bangkok buchen.Träume schon von den Mädchen, möchte Saem wieder sehen, mit der ich in den letzten Januartagen zusammen war:



Ich bin schon glücklich, wenn ich mir die schönen Gefühle und Erlebnisse nur vorstelle. Man kann sich in alles Mögliche hinein steigern. Stellt man sich vor, überfallen zu werden, lebt man in ständiger Angst. Stellt man sich vor, verliebt zu sein, ist man glücklich und muss nicht danach suchen „den Zustand zu erreichen, in dem die simple Tatsache dazusein als solche schon einen ständigen Anlass der Freude darstellt“ (Houellebecq) Den hat man dann.

Werde vorher eine neue Kamera kaufen. Hatte bisher die kleine Nikon:



Die ist okay, aber inzwischen mehrmals zu Boden gegangen und funktioniert nicht mehr richtig. Das Foto entstand in einem Stundenhotel, während ich auf den Ladyboy wartete. Er war gerade unter der Dusche. Auf dem nächsten Foto sitzt er mir gegenüber. Im Foto stimmt was nicht, Auflösung des Rätsels nächste Woche. Es geht weiter immer im Wechsel: Boy, Lady, Ladyboy. In der Titelleiste steht, um was es sich jeweils handelt.



Ich wundere mich, warum viele meiner Tafelbesucherkollegen schwere Trollis oder riesige Plastiktüten mit sich herumschleppen. Vermutlich leere Flaschen drin, dachte ich. Gestern verließ ich zusammen mit ihm (rechts) den Speiseraum, und an der ersten Ampel traf er sich mit dem anderen Herren. Die beiden machten offenbar Tauschgeschäfte. Sachen aus der Tafel gegen irgendwas – konnte ich nicht erkennen.

Dieser Kollege hat keinen Kontakt zu anderen, weil er völlig vertrottelt zu sein scheint. Außerdem ist er der größte Stinker. Er sitzt immer auf demselben Platz, er reserviert ihn, indem er bei seiner Ankunft seine dicke Tüte drauf legt. (Wie die Urlauber das Handtuch am Strand.) Niemand setzt sich in seine Nähe. Gestern saß ihm einer gegenüber, der ihn wohl noch nicht kannte. Nach 2 Minuten flüchtete er auf einen anderen Platz. Einmal hat einer beantragt, ihm Hausverbot zu geben. Er wurde belehrt, dass in unserer Tafel jeder essen darf. Ihm irgendwas sagen, wie zB: Wasch Dich mal!, hat keinen Zweck, er starrt einen nur blöde an. Kann natürlich sein, er spielt den Trottel nur, in Wirklichkeit ist er ein ganz Durchtriebener und hat ein fettes Bankkonto durch Tauschgeschäfte.




Kommentar schaettman: Das hättest du auch eher haben können. ..

zurken: Ja, schon, mache es nur, weil ich im letzten Jahr den Unfall mit Totalschaden gebaut habe.



Kommentar Peter: Ha! Der Schwachsinn hat ein Ende. Den ganzen Tag blödsinnig nichts tu7n außer jammern hat endlich ein Ende. Bitte weiter so. Arbeiten und in Pataya Spass haben ist die einzige ware Lösung. Weiter so. LG

zurken: Mir graut davor, aber die Zeit geht um – irgendwann …




Von einer Drohne getötet

3.7.18 – Gerade erst gesehen: Ich habe im Juni wieder eine Spende bekommen, vielen Dank an den freundlichen Spender! Für die anderen, die noch nicht, habe ich die Kontonummer oben rechts unter dem Link „Regeln“ vermerkt.



Gestern haben die Leute bei uns in der Straße Sperrmüll rausgestellt.



Und Sonntag war in der Stadt irgendein Marathonlauf oder so was. Jedenfalls war ich auf meinem Caféstuhl plötzlich umgeben von Hintern und Startnummern. Sie gingen dann irgendwann zum Startplatz. Ich bin sitzen geblieben.



Dann war der Vorplatz wieder mit normalen Wuppertalern belegt.

Kürzlich gelesen, da schreibt ein Blogger über sich selbst: „Ich habe das Entstehen des Internets hautnah erlebt. In dessen Anfangszeit hätte sich niemand, der noch bei Trost ist, unter seinem echten Namen im Netz rumgetrieben.“

Aber ich habe bis heute nicht verstanden, warum man sich nicht unter seinem echten Namen rumtreiben soll. Kann mir das mal einer erklären? Vielleicht mache ich ja was falsch.

Ich mache das seit über 20 Jahren, mit echtem Namen, echtem Wohnort, echtem Geburtsdatum, echten Fotos (auch auf Facebook) und bin noch immer nicht von einer Drohne getötet worden. Das nämlich habe ich mal im Radio gehört: Es könne passieren, dass man durch eine Verwechslung von einer Drohne getötet wird. Seitdem höre ich auch kein Radio mehr. Von TV und Zeitung hatte ich mich schon vorher verabschiedet.

Wenn man eine Sache richtig einschätzen will, zum Beispiel, ob Donald Trump ein guter oder ein schlechter Präsident ist, dann schaue man sich an, wie in den Medien über die Sache berichtet wird und glaube das Gegenteil. Mit dieser Regel habe ich gute Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel habe ich vor dem Millennium vorausgesagt, es wird nichts passieren. Angesichts der Berichterstattung zur Person Donald Trump habe ich nach seiner Wahl vorausgesagt, er wird der beste Präsident sein, den die USA je hatte. Und wie es aussieht, hatte ich mal wieder recht, nö?




Kommentar Der Schottlandfan: Hallo Jürgen, ich denke auf den guten Donald müssen wir staatlich verordnet mit Wut und Verachtung blicken, weil er mit uns genau das macht und vorhat, was wir mit chinesischem Stahl schon längst praktizieren. STRAFZÖLLE auf unseren heiligen Export.

zurken: Ok, mag sein, noch ist seine Amtszeit nicht um, werden sehen …



Kommentar TZ: Nein .das ist er nicht. (erinnert mich immer an den Spruch : bei Adolf war auch nicht alles schlecht...)

zurken: Klar, ich kann mich irren, ich weiß es nicht ...




Liebespaar



26.6.18 – Gar nicht mitbekommen, dass es etwas Neues gibt: Ich hatte in der Schule gelernt, unsere Milchstraße habe die gleiche Gestalt wie unser Nachbar, die Andromeda Galaxie, mit einem hellen, kugeligen Kernbereich. Nun hat man anscheinend etwas genauer gemessen und festgestellt, die Milchstraße ist eine Balkengalaxie.

Andromeda ist etwas größer als unsere Milchstraße, und beide fliegen aufeinander zu wie ein Liebespaar. Nicht sehr schnell leider, nur 17 km/s. Daher werden die beiden sich erst in 4 bis 10 Milliarden Jahren umarmen, sagt man. Nicht gerade eine genaue Vorhersage. Es wäre bestimmt ein schöner Anblick: Man sähe doppelt so viele Sterne und vielleicht auch das helle Zentrum von Andromeda. Aber ich werde es wohl nicht mehr erleben.



So groß im Vergleich zum Vollmond könnte man Andromeda bereits heute sehen, täte sie uns den Gefallen und leuchtete ein bisschen stärker. Mit bloßem Auge sei selbst in klaren Nächten nur ein kleiner heller Punkt zu sehen. Selbst den habe ich noch nie gesehen.

Etwas genauer konnte man ausrechnen, wie lange wir (Sonne und Planeten) brauchen, um einmal unsere Milchstraße zu umrunden: 220 - 240 Millionen Jahre. Wir sind schneller unterwegs als Andromeda: 267 km/s, das sind annähernd 1 Millionen Kilometer in der Stunde (961.200). Und wenn wir auf dem Äquator stehen, drehen wir uns zusätzlich mit Überschallgeschwindigkeit um uns selbst (1660 km/h). Schwindelerregend. Und wir merken gar nichts davon.

Um andere Sterne zu erreichen, habe es tatsächlich den Vorschlag gegeben, die Erde aus der Umlaufbahn um die Sonne zu lenken und sie als Raumschiff zu benutzen. Wäre es menschenmöglich, das zu tun, hätten wir es bestimmt auch getan. Wie üblich. Weit wären wir nicht gekommen. Man hat den Eindruck, wir suchen permanent nach einer Möglichkeit, uns selbst zu vernichten. Eigentlich ein Wunder, dass es noch nicht gelungen ist.





Schweiß auf der Stirn

19.6.18 – Man kann die Menschheit zweiteilen in die, die auf Facebook sind und die, die unseren Medien glauben, dass FB gefährlich ist. Das Gerücht verbreiten sie aber nur, weil FB ein gigantischer Konkurrent ist. Die Medien haben Angst vor dem Untergang. Wenn man genau hinhört, was man FB vorwirft, ist es nichts anderes als das, was unsere Medien auch machen: Geld mit Werbung verdienen. FB kann das halt besser. Jetzt munkelt man, Zuckerberg sei mit den Rothschilds verwandt und FB ein Familienerzeugnis, das unser Bewusstsein steuern soll. Oder so.

Tatsächlich habe FB 5 Milliarden Accounts, davon 3 Milliarden aktiv. Fast die halbe Menschheit. Unter denen werden, von Redaktionen ungefiltert, Informationen ausgetauscht. Kann man verstehen, wenn unseren Medienmachern der Schweiß auf der Stirn steht.

Für mich ist FB eine Zeitung. Ich selbst bin Chefredakteur. Was sich „Freunde“ nennt, sind meine Redakteure (derzeit 167), die ich selbst eingestellt habe und die ich auch wieder entlassen kann. Sie liefern alles freiwillig, ich muss nichts tun, sie vor allem nicht bezahlen. Ich als Chefredakteur entscheide, ob das, was sie posten, wert ist, weiter geleitet, geliked oder kommentiert zu werden.

Der Inhalt meiner FB-Zeitung ergibt sich aus der Zusammensetzung meiner Redakteure: Es ist erfreulich bunt bei mir: Ich habe mehrere, die politisch rechts sind, die für die AfD werben. Dazu ein paar Linke und Gutmenschen. Mehrere Journalisten, natürlich meine Thaigirls und Ladyboys, einige Freunde aus Usbekistan, ein Pianist, der vornehmlich in Asien rumtourt, ein Jazztrompeter, zwei Rockmusiker, eine Singer-Songwriterin, eine Galeristin, eine Flamencotänzerin, eine Astrologin. Sogar ein Moslem ist dabei, der Arabisch schreibt.

Hinzu kommen die Seiten, die ich abonniert habe. Linking Park und Living Colour zB. „Quotidien de Thailande“ gefällt mir am besten. Man fängt Schlangen, macht Unfälle mit Mopeds, tanzt auf der Straße und isst. Die Lieblingsbeschäftigungen der Thais. Zum Beispiel zeigt mir QdT, wie Moped fahren ohne Beine geht, so etwas finde ich interessant:



Im Original als Video: Sie fährt im Rollstuhl über die Rampe auf den Beiwagen und rutscht rüber auf das Moped. So hat sie den Rollstuhl immer dabei.



Das wird in der Tat dringend benötigt. Ladyboys nehmen 10 pro Tag.





Unendlich weit weg

12.6.18 – Manche Leute sind mir ein Rätsel, ich verstehe nicht, warum sie etwas so und nicht anders machen. Darum würde ich gern mal tauschen. Nur kurz, vielleicht eine Stunde, in eine andere Haut schlüpfen, um zu erleben, wie andere die Welt sehen.* Vielleicht könnten sie sich dann ändern. Oder ich mich. Aber ich bin immer noch so wie vor 50 Jahren. Mein Körper ist alt, aber wenn ich rausgucke in die Welt, fühlt sich das nicht anders an.



Wie sehen mich 20jährige? Wenn ich damals Leute sah, die so alt waren wie ich heute, waren die unendlich weit weg von mir. Wie die aussahen und was die redeten … So weit weg fühle ich mich heute nicht von jungen Leuten. Sie sind ein bisschen doof und unerfahren, genau wie ich damals, wie alle jungen Leute. Aber ich finde, wir könnten mal einen Kaffee zusammen trinken. So wie mit meiner Nachbarin. Sie ist um die 20 und macht eine Ausbildung als Hebamme. Ich warf einen Zettel in ihren Briefkasten mit der Bitte um eine Einladung zum Kaffee. Hat sie auch gemacht, aber bei dem einen Mal ist es geblieben. Wahrscheinlich habe ich ihr zu viel von meinen Erlebnissen als Sextourist erzählt.

Haben Menschen Kinder, weil sie ihre Weisheiten loswerden wollen? Ich stelle mir vor, wie ich meinem Sohn, hätte ich einen gehabt, sage: Du willst Weihnachten feiern? Geh in eine Familie deiner Schulfreunde, wir machen den Quatsch nicht mit. Aber zu einer Familie gehört eine Frau. Und die Frau hätte gesagt, lass uns doch wenigstens ein bisschen Tannengrün hinlegen. Ich hätte flüchten müssen.

„Wie ist das“, fragt mich mein 20jähriges Ich, „wenn ich alt bin?“ Okay, zeige ich dir. Das hier ist eine Art Diashow, du musst auf einen Pfeil rechts oder links neben dem Foto tippen, dann geht’s weiter. Habe ich extra für dich angefertigt. Der Opa auf den Fotos bist du, für den Fall, dass du dich nicht erkennst. Oben links in der Titelleiste siehst du die Namen der anderen Personen:

* Die Gefahr bestünde, dass es anderen in meiner Haut besser gefällt als in ihrer und sie sich weigern, zurück zu schlüpfen. Darum hat die Evolution diesen schönen Zeitvertreib nicht vorgesehen.




Kommentar Katasteramt: So take a minute to remember the part of you that might be the old man calling me

zurken: Remember? Gedenkminute? Nicht so einfach …



Kommentar Andy: Vielleicht hat sie auch gemerkt dass du sie mit deinen Augen ausgezogen hast und dich für sie interessierst. Und um dir keine falschen Hoffnungen zu machen auch keinen weiteren Kaffee getrunken. Denn so fängt es an, wenn sich ältere Männer für jüngere Girls interessieren...

zurken: Und manche älteren Männer interessieren sich ausschließlich für jüngere Girls, soll es geben. Aber es gibt auch junge Girls, die sich für ältere Männer interessieren, wie ich in meinem Leben auch mal erleben durfte. Hätte bei meiner Nachbarin ja so sein können, nich? Dann hätten wir beide nicht so weit unterwegs sein müssen, um ein bisschen Spaß zu haben. Nunja …



Kommentar Andy: Ja, wenn sie sich für ältere Männer interessieren würde, dann hätte sie dich doch zum Kaffee eingeladen und sich entsprechend gekleidet. Und dann hättest du als Mann mit weltweiter Erfahrung bestimmt die Gelegenheit gepackt und das Mädel ausgepackt. Da aber die Einladung von dir aus kam, na ja, du weisst bestimmt was ich schreiben will. Komm nach Pattaya, da sind die jungen Girls an dir interessiert - ganz ohne irgendwelche ... Absichten!

zurken: So isses, gäbe es Pattaya nicht, sähe es düster aus …



Kommentar 123: Nein, Absichten haben die keine in Pattaya, bis auf das Portemonnaie. Ich glaube, den Traum aus früheren Jahren, einen reichen Mann aus dem Westen kennenzulernen, träumt heut keine mehr

zurken: Sind doch alle reich, sogar ich, jedenfalls für einen Monat.



Kommentar Frosch: Wenigstens haben wir alten Männer etwas davon, wenn sich die süssen Girls in Pattaya ihr Portemonnaie füllen. Anders als hier in Europa wo sich diese OCE-Abzocker bereichern, da haben wir gar nichts davon ausser dass wir denen zu teuer sind!

zurken: Öhm, was ist OCE?



Kommentar Frosch: Hahaha... war ja auch nur ein Buchstabenumsteller für CEO (Chief Executive Officer). Dad kennst du aber!?

zurken: Ahso ja … Gut, dass so Leute nicht nach Pattaya kommen, sonst würden wir sie verhauen. odr?




Nur heiraten

5.6.18 – Die geheimnisvolle Differenz über 9,99 € auf meinem Konto war tatsächlich eine Spende von einem Blogleser, vielen Dank. Würden die anderen 50 es ihm gleich tun, hätte ich jetzt schon 142,73809 Pattaya-Stunden zusammen, fast 6 Tage. Also mal ran.

Heute vor 15 Jahren:
5.6.03 – Irgendwie ist mir egal, wo ich bin. Darum bin ich in diesem tristen Land [Usbekistan], in dem wir schon dreimal bestohlen wurden, genauso glücklich oder unglücklich wie irgendwo sonst. Nicht egal ist mir allerdings, dass der Dieb, der mich letzte Nacht überfallen hat, auch meine Kreditkarte mitgehen ließ. Fahre 7 Uhr in die Innenstadt, um nach Frankfurt zu telefonieren und sie sperren zu lassen, aber finde den Telefonladen nicht wieder. Eine junge Frau hilft mir, dafür lade ich sie zum Essen ein und verliebe mich in sie. Sie sagt, so einen wie mich habe sie noch nicht kennen gelernt, trotzdem habe sie das Gefühl, mich lange zu kennen. Mir geht es auch so. Sie möchte weg aus ihrem Land. Ich sage: Kein Problem, sie brauche mich nur zu heiraten.

Hat sie dann auch gemacht, es war meine 4. Ehe und hielt immerhin ein Jahr. War eine schöne Zeit, zumindest die 4 Monate in Tashkent.



Diesel gab es schon damals nicht in dem tristen Land (am schönsten ist die Wüste). Wir mussten von Haus zu Haus gehen und fragen, bis wir einen fanden, der ein paar Kanister im Keller hatte. Dass man das machen kann und sogar erfolgreich, steht in keinem Reiseführer. Ist auch heute noch so in Usbekistan, sogar Benzin kriegt man nicht in manchen Städten, weil alle mit Gas fahren.




Kommentar Donald: Shit, I'm sitting here in Pattaya and no one is crowling my balls. How did you do that last time?

zurken: Dann bist du nicht in Pattaya. In Pattaya bleibt niemand ungekrault.



Kommentar Marase: Deine Ehen haben aber nicht wirklich lange gehalten..;-)
Irgendwas machst du falsch!

zurken: Nein nein, es war gut so. Wäre ich noch heute mit einer von ihnen zusammen, hätte ich all das nicht erleben können, was danach kam.



Kommentar Donald: Shit, you are right! Someone fooled me. I'm sitting here in Pattaya Thai Restaurant, Lacey, Washington. But there are no girls, only a fat toothless old fart. Who brought me here? He is fired!!!

zurken: Siehste, nicht verzagen, Zurken fragen!



Kommentar Katasteramt: Du hast doch vor 15 Jahren keine Kreditkarte gehabt.

zurken: Und ob ich hatte, ich war reich, wenn auch nicht lange. Die Karte ging mit dem Dieb, das Geld mit der Ehe.




Komödie

29.5.18 – Da sagte kürzlich eine junge Frau etwas im Radio, das man im Radio sonst nicht hört: „Wir spielen alle eine Rolle“, sagte sie. Und sie meinte nicht: Mutter, Rennfahrer, Bundeskanzler oder so, sondern im Sinne von: wir spielen uns selbst. Sobald wir unser Alleinsein verlassen, raus gehen auf die Straße, betreten wir die Bühne des Lebens, das Schauspiel beginnt. Weil wir von hier an wissen, jemand schaut auf uns. Nur wenn ich mit mir allein bin, bin ich bei mir und ich selbst. Das hat der Radiomoderator nicht verstanden. Kann man auch nur, wenn man es selbst erlebt hat, und das geht nur in besonderen, hellen Momenten oder wenn man was geraucht hat. Leider.



Könnten wir immer sehen, dass wir spielen (sowohl bei anderen als auch bei uns selbst), hätten wir immer was zu lachen. Unsere Ernsthaftigkeit wird lächerlich. Das Leben ist eine Komödie. Vielleicht hat uns die Evolution genötigt, ernst und wichtig daher zu stolzieren, weil wir sonst zu viel über uns gelacht und dabei vergessen hätten, Nachwuchs zu zeugen, uns ums Essen zu kümmern, sich vor Raubtieren zu schützen und so … Schade.




Kommentar Andy: Juhu! Juchhe, Juchhei, Juchheisa, Juchheisasa! Wie ich es gewünscht habe. Ein kurzer Beitrag und gegen Ende Woche folgt der zweite Teil. So macht es Spass den «Zurkenblog» zu lesen!

zurken: Klar doch, ich mache doch immer alles so, wie meine Leser es wünschen, nö? Ich habe sogar schon 2 Texte vorgeschrieben, soll ich dir zeigen? Ach nee, dann wird das zu lang für dich, das schaffst du nicht … Wie lang sind eigentlich deine Einträge, du schreibst doch auch einen Blog, wenn auch nur für Großmeister im Schach, wie war noch mal die Adresse?



Kommentar Andi: Na ja. Ich habe es auch einfacher als du. Da geht es immer um das gleiche, nämlich um Holzfiguren auf dem quadratischen Brett. Und meistens geht es um meine Vereinskollegen und ab und zu auch um mich. Täglich, wenn möglich, ansonsten mindestens alle drei Tage wird ein Post veröffentlicht. Auch wenn ich in Pattaya (Thailand) in den Ferien bin, da mache ich einfach ein paar auf Vorrat. Ausser im Sommer im August, wenn nix läuft, da ist dann ein Ferienprogramm angesagt.

zurken: Und eine reizende Schachweltmeisterin habt ihr da.



Kommentar Donald: Oh my god, dear friend Jurgens, I heard in tv, Wuppertal is down because of Thunder and lightning.You are well, not drowned? No, no, we are not guilty for that, it's part of Kim's strategy. Maybe I come tomorrow and help you clean your flat. And then we go to the tafel, I#m very hungry!

zurken: Du willst mich besuchen? Gerne. Aber bring deine lebenslustige jüngste Tochter mit, ja?



Kommentar Donald: No, I have a better idea, my friend Jurgens, when your flat is clean and we have mampfed at the tafel, we fly with my plane AF One to Pattaya, where we let the pig out. we will popp every schlitz, we can get. But doned tell it to Melanie, my wife

zurken: Schick mir lieber eine Millionen, mein flat hat gar nichts abgekriegt. Es hat gestern nur kurz mal heftig geregnet, sonst war nichts.



Kommentar Frosch: https://www.bild.de/news/inland/unwetter/wuppertal-tankstelle-dach-universitaet-einkaufszentrum-55849576.bild.html

zurken: Es gab ein bisschen Regen, der ungefähr so heftig war, wie ich es mehrmals in Pattaya erlebt habe. Das war alles. Ich saß während dessen im Cafe und habe mit einem Freund geplaudert. Aber nicht über das Wetter draußen, sondern über Musik.



Kommentar Katasteramt: Diese Dächer heutzutage halten nichts aus. Bestimmt Fahrlässigkeit beim Bau. Mir hat der Regen gut gefallen, habe vom Balkon aus zugesehen. Absolut kein Anlass, solch einen Wirbel darum zu machen.

zurken: Right!



Kommentar Kim: Hallo Herren Hensgen, ich heisse Kim, bin irgendwas Unwichtiges im Norden der koreanischen Halbinsel. Wie Sie vielleicht wissen, bin ich in der Schweiz aufgewachsen und daher der deutschen Sprache mächtig.
Ich würde mich gerne mit Ihnen austauschen. Falls Sie Interesee haben, antworten Sie bitte auf Ihrem Blog.
Mit den Grüßen der höchsten Verehrung
Ihr Kim

zurken: Aber gern und jederzeit. Haben Sie in Ihrem Gefolge vielleicht auch so reizende Leibwächterinnen wie damals der gute Gaddafi? Dann bringen Sie die doch gleich mit, so als Gastgeschenk, da würde ich mich sehr drüber freuen.
Ergebenst Ihr …





Kommentar Andi: Der Kim hat ne ganze Armee an Schönheiten. Alle durchleuchtet und bis in alle Generationen treu dem grossen Diktator ergeben.



zurken: Wenn er so viele hat, fällt eine weniger doch nicht auf. Obwohl, an der Kleidung könnte er noch was verbessern, nö?



Kommentar Kim: Hallo Herr Jurgens, hier ist wieder Ihr sehr geschätzter Kim aus Nordkorea, der Unwichtige.
Das sind doch schöne Frauen, oder? Wenn Sie wüssten, was die unten drunter anhaben, oh nein, das werde ich Ihnen nicht verraten. Das sollten Sie schon selbst herausfinden, vielleicht kommen Sie mal zum Urlaub hier hin. Allerdings, so einfach wie in Thailand ist es hier nicht, unsere Frauen sind alle sehr selbstbewusst, man muss sie schon überzeugen, und zwar nicht nur mit Dollars oder Euros o.ä.
Sie kommen doch aus der Gegend, wo vor kurzem unser hochverehrter Denker und Philiosoph Karl M. seinen 500. Geburtstag feierte. Waren Sie da?
Über eine ehrliche Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
In vorzüglichster Hochachtung Ihr Kim.

PS.: Aber erzählen Sie meinem Kollegen Donald aus W. nichts von unserer Unterhaltung, sonst zuckt wieder sein rechter (oder ist er Linkshänder, dann sein linker) Zeigefinger an dem roten Knopf mit dem Bömbchen, mit dem er die ganze Welt in Schutt und Asche legt:)!

zurken: Jede Frau hat ihren Preis. Wenn nicht Dollar, dann wird es richtig teuer, dann muss man sie wohl heiraten oder wie?
Der 500. Geburtstag des Philosophen Karl M. Könnte es sein, Sie haben sich verrechnet? 1818 – 2018 sind nur 200 Jahre. Gibt es in Nordkorea keine Taschenrechner? Ich bringe Ihnen dann einen mit, wenn wir uns treffen. Und sie treffen schon mal eine Vorauswahl unter Ihren hübschesten Soldatinnen. Eine Armee würde in Wuppertal wohl etwas zu viel Aufsehen erregen.



Kommentar Kim: Haha, Herr Jurgens, ich wollte Sie nur mal testen, ob Sie Karl M. mit Martin L. verwechseln, der war im letzten Jahr dran mit seinem 500.. Prima, Sie sind nicht darauf reingefallen!
PS. Unser Freund donald hätte das bestimmt nicht gemerkt!

zurken: Tja, hmm, ich bin schon ziemlich schlau, was?






Ernstes Thema



22.5.18 – Ein Youtube Kanal, der Leute aus Wuppertal vorstellt. Alle in meinem Alter. Zwei kenne ich persönlich. Christine Ostermann sagt: „Aber ich hatte dann Musiker in den hinteren Räumen …“ Stimmt, das waren wir, ich war der Mieter. Meine Band, die dort proben sollte, hieß „Kommt Zeit Kommt Rat“ und sah so aus:



Zeit verging, aber es kam kein Rat. Einer konnte weder singen noch ein Instrument spielen, ein anderer war nicht mal zum Fototermin erschienen. Alles, was wir schafften, war ein pompöser Pressetext, der nicht veröffentlicht wurde, geprobt haben wir nie.

Aber zwischen die Videos würde ich doch gut passen. Was würde ich sagen?: „Ich heiße Jürgen Hensgen und bin Sextourist …“ Nach Galleristin, Steuerberater, Künstler, Tänzer usw. wäre ein Sextourist doch eine erfrischende Ergänzung, finde ich.



Schwanzgesteuert, sagt man. Von was soll man sich denn sonst steuern lassen? Von Smartphones?



Homo telefonis



Ich habe Sehnsucht nach Pattaya. Kann ich denn an nichts anderes mehr denken? Gut, ich will mich einem ernsten Thema zuwenden, der richtigen Babypflege:



Oder so:



Reinigen, richtig / falsch



Ernähren, richtig / falsch – ließe sich fortsetzen …




Kommentar Andi: Ja mein Freund, du hast es gut! Wenn du nur an Pattaya denken musst, so ist es doch ok. Andere denken an nichts, an gar nichts oder an überhaupt nichts. Ich gucke mir jeden Tag im Internet die Girls an. Chatte mit einigen meiner Mädels. Überlege wie und wann ich dieses und/oder nächstes Jahr optimal nach Thailand fliegen kann. Vergleiche Hotel- und Flugpreise und plane schon den nächsten und den übernächsten Urlaub. Und du hockst gemütlich in deinem Zimmer und denkst nur an Pattaya. So schön wie du möchte ich es auch einmal haben...

zurken: Tja, ob das so schön ist ….? Wie bringst du die dazu, mit dir zu chatten? Mir antworten die immer nur: „Okay“ oder „Jub Jub“ oder „I miss you“, mehr geht nicht. Oder sie schicken einen Sticker. Schicken sie dir auch Nacktfotos von sich? Zeig mal!



Kommentar Andi: Nein, die schicken meistens keine Nacktfotos. Aber bei den Videoschaltungen zeigen sie mir doch ihre entblössten hübschen Argumente, damit ich sie nicht vergesse und wieder besuche. Und die freuen sich sehr, dass sie mich beglücken können. Einer darf ich beim Duschen zusehen und eine andere macht es sich selber mit Finger oder D...o. Alles harmlos! Natürlich werden dann ihre Augen auch strahlen, wenn ich ihnen im kommenden Sommer ein paar Scheine in den Slip stecke.

zurken: Dann schick uns doch mal so ein Video rüber!



Kommentar Andy: Der Mann versteht auch rein gar nichts. Das sind keine Videos wo man zigmal angucken kann. Ist wie ein Telefonanruf, einfach mit bewegtem Bild. Die rufen dich an, dann siehst du sie live in Aktion oder auch nicht in Aktion - und das wars dann schon. Weiss gar nicht wie man so eine Session mitschneiden kann. Vielleicht muss ich hier noch was lernen.

zurken: Dann sag ihnen, sie sollen mich auch mal anrufen.



Kommentar Katasteramt: Andi spricht den wahren Satz: Der Mann versteht auch rein gar nichts. In der Hinsicht ist er ein Phänomen. Man kann ihm solche Dinge auch erklären, beim nächsten Mal kapiert er es wieder nicht. So geht schwanzgesteuert. Er hört Video und nackt, über den Rest denkt er nicht mehr nach.
Zum Problem des Mitschneidens: Es gibt Aufzeichnungen aus Chatrooms, also muss es funktionieren. Man benötigt ein Programm, das den Desktop mitschneidet. So etwas machen die Programme CamStudio oder Jing. Sind beide kostenlos. Musst du nur darauf achten, dass keine persönlichen Angaben von dir auf dem Desktop zu sehen sind.
Ich nehme an, das hat Zurken jetzt auch nicht verstanden. Rufen wir doch einen Welt-Zurken-Tag aus, an dem wir alle uns blöd stellen.

zurken: Siehst du Andi, es geht. Schneide die Videos von deinen Mädels mit und schick sie uns. Danke!



Kommentar Donald: Great! And than you can publish them on xhamster.com

zurken: Nein, so etwas tue ich nicht! Sonst hätte ich es schon gemacht, ich habe ja selbst ein paar kleine Videos …


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