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Alles gesehen, alles erlebt
23.1.17 – So wie gestern wird es vermutlich ab jetzt immer ablaufen: Hänge den ganzen Tag allein in meinem Zimmer rum, nur unterbrochen von 2 Mahlzeiten, wofür auch nur noch 4 Restaurants in Frage kommen. Abends besuche ich Gogo-Bars, von denen nur 3 wirklich gut sind. Einige sind neu, aber alle langweilig. Nehme keine mehr mit ins Hotel, schlafe lieber allein. Möchte auch keine Langzeitfreundin mehr haben. Und alles was Pattaya sonst noch bietet, ist mir bekannt, muss ich nicht mehr machen. Könnte natürlich sein, dass mir dieser Tagesablauf zu langweilig wird, vor allem habe ich dann nichts mehr zu erzählen. Große Katastrophe :-)
Mit Pattiya (die Jungfrau) wollte ich es versuchen, wäre gern mit ihr jede Nacht ausgegangen. War gestern in ihrer Bar, aber sie will nicht und habe es aufgegeben, habe ihr nicht mal ein Getränk ausgegeben.
Das ist jetzt ungefähr Halbzeit, und es sieht nicht danach aus, als würde ich noch was Besonderes erleben. Immerhin ist das Wetter phantastisch, immer sonnig, aber kaum wärmer als im Sommer am Mittelmeer. Manchmal weht sogar ein Windhauch durch die Straßen, ganz selten für Pattaya. Klimaanlage im Zimmer mache ich sowieso nie an, aber jetzt kann ich sogar ohne Ventilator schlafen.
[kommentar]
Kommentar henrik: Herr Zurke,
bitte sitzen/liegen Sie nicht den ganzen Tag im Zimmer!
Was ist mit einer Bootsfahrt nach Koh Lan vom Bali Hai Pier?
Baht 50 Hin- und Rückfahrt, die Insel hat einen schönen Strand, man kann dort sogar schwimmen,
lernt Leute auf der Fähre kennen und hat einen schonen Tagesausflug.
Oder ein Ausflug nach Jomtien, laufen Sie auf der Promenade und kehren
in ein Café ein.
Wünsche Ihnen noch schoene Tage in Pattaya
zurken: Vielen Dank für die Tipps, ist nett gemeint, aber ich bin alt, Körper und Geist sind müde, und ich habe solche Sachen schon 1000x gemacht – woanders zwar, aber ist doch alles sehr ähnlich …
Kommentar schaettman: du bist wirklich ne arme Sau , wärst du doch in Wuppertal geblieben, könntest dich aufn Eierberg chauffieren lassen und wärst nach 2Tagen Exzess wieder zu Hause... :-(
zurken: Jaja, schon gut, ich jammer ja gar nicht, geht mir gut hier, alles besser als Wuppertal oder Eierberg …
Kommentar Andi: Den nächsten Urlaub machen wir zusammen, dann können wir gemeinsam auf die Tour und du kannst dann immer noch alleine schlafen gehen.
Jetzt aber Kopf hoch und die restlichen Tage möglichst intensiv geniessen...
zurken: Okay!
Thaigirls wütend
21.1.17 – Als ich gestern von Sabai in ihrem Salon massiert wurde, versammelten sich vorm Eingang etwa 20 Inder und palaverten mit 3 Masseurinnen. Das ging ungefähr eine Viertelstunde, wahrscheinlich feilschten sie um den Preis: 17 zahlen, 3 werden umsonst massiert oder so. Schließlich kamen alle rein und gingen im Gänsemarsch nach oben. Nach etwa 10 Minuten kamen alle wieder runter und gingen raus. Nicht freiwillig, sie wurden rausgeschmissen. Ich erlebte zum ersten Mal, was abgeht, wenn Thaigirls wütend sind. Alle – auch Sabai, obwohl gar nicht selbst beteiligt – schrien, sie sollen abhauen und nie wieder kommen: „We not like India men!“ Während sie sich draußen die Schuhe anzogen, fauchte eine von ihnen weiter auf sie ein. Die Inder schienen wenig beeindruckt, einige lachten. Klar, in so einer großen Gruppe fühlt sich keiner verantwortlich. Jeder ist nur den anderen hinterher gelaufen. Habe Sabai gefragt, was los war. Sie sagte, es sei nicht ums Geld gegangen, sie geben kein Rabatt, sondern jeder von ihnen habe nach einer jungen und hübschen Masseuse verlangt.
Pattiya (die Jungfrau) gestern wieder in ihrer Bar besucht. Hattest du BumBum inzwischen? Nein. Darf ich jetzt mit dir BumBum? Nein. Obwohl sie in der Bar schon nackt neben mir lag, durfte ich diesmal nicht mal ihr Oberteil öffnen. War sie sauer auf mich? Nein, sie mag mich. Zufällig kam Nummer 32 vorbei, die sicher älter als ihre Nummer ist, gut Englisch spricht und langjährige Erfahrung als Bargirl hat – dem Klang ihrer Stimme nach ZU lang. Aber sie ist nett und immer gut drauf. Ihr habe ich kurz mein Problem mit Pattiya erklärt, und sie hat dann sehr lange in Thai mit ihr gequatscht. Pattiya sei keine Jungfrau, sagte sie, und sie schlug vor, mit uns aufs Zimmer zu gehen und mich bei der Aufklärungsarbeit zu unterstützen. War ein Scherz, aber würde ich machen. Müsste zwar das Doppelte zahlen, wäre aber bestimmt lustig. Erstmal haben wir die Sache auf den nächsten Tag verschoben. Nummer 32 versprach, weiter mit Pattiya zu reden.
Jetzt in der Hauptsaison müsste man in Pattaya eigentlich eine Gasmaske tragen, der Gestank in den Straßen ist unerträglich. Ob so eine Maske mich schützt, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht. Und die Thais tragen die vermutlich nur, wenn sie selbst erkältet sind, um andere nicht anzustecken.
Das Gericht habe ich vorgestern zum ersten Mal gegessen, obwohl ich das Restaurant seit 5 Jahren kenne. Es ist nun mein Favorit: Makkaroni mit Garnelen, Ei und Zwiebeln – hört sich nicht aufregend an, aber ist total lecker.
[kommentar]
Pech
21.1.17 – Man muss sich die Namen der Girls immer aufschreiben lassen, sonst versteht man sie falsch. Die Kellnerin, in die ich mich gestern verliebt habe, heißt nicht Tip, sondern „Eid“, gesprochen wie „Itt“. Wollte sie also mitnehmen, aber – ich hatte es mir fast gedacht – sie hat die Mens bekommen. Das dauere über eine Woche, sagte sie. Macht nichts, sagte ich, ich nehm dich trotzdem, auch ohne BumBum. Aber ich hatte nicht daran gedacht, dass die Mädels dann Schmerzen und schlechte Laune haben. Ich warte also besser eine Woche. Habe aber auch ein Pech mit den Ladys derzeit.
Mein Leserbrief ist drin im neuen Farang. Wie ich mir dachte, schreiben sie, das wäre wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeint. Doch, Satire ist immer ernst gemeint, es kommt dem Leser nur so vor, als sei es Ironie.
In der Nacht dann nur noch in den Gogos an den Mädchen rumgespielt und keine mitgenommen. Am meisten Spaß macht es mir, wenn sie nicht lange rumzicken. So eine hatte ich gestern. Ich hatte sie nicht bestellt, sie kam von selbst zu mir. Sie setzte sich auf meinen Schoß, und ich konnte ihr im Rücken die Bänder ihres Oberteils aufziehen. Dann zeigte ich ihr meinen Mittelfinger, sie ging kurz weg und brachte Material zum Säubern meines Fingers. Sie zog ihren Slip runter, legte sich breitbeinig neben mich, und ich führte meinen Finger ein. Der Nachbar freute sich auch über den Anblick. Danach hatte sie ihr erstes Getränk verdient.
Als ich später zum Klo ging, kam ich an der Duschwanne vorbei und habe beobachtet, wie ein nacktes Girl einem weiblichen Gast die Haare zu Zöpfen drehte. Sie hockte dabei mit einem Bein in der Wanne, mit dem anderen auf dem Rand der Wanne, so dass sich ihre Beine spreizten und sie allen Herumsitzenden ihre Möse präsentierte. Wunderschön sah das aus.
[kommentar]
Kommentar schaettman: halt doch mal paar Damen vorrätig, vllt kannz von leben ...
zurken: Ich bin ja so froh, dass es Männer, die Damen vorrätig halten, hier nicht gibt, einfach, weil keiner sie braucht. Und darum wäre dieses Geschäftsmodell für mich zwar reizvoll, aber von vorn herein zum Scheitern verurteilt :-)
Beratungsstelle
20.1.17 – Pattiya (Ping) gestern nicht mitgekommen, sie sei krank, vielleicht habe ich sie angesteckt. Außerdem darf ich sie eigentlich gar nicht mitnehmen ins Hotel, geht erst ab 20, auch wenn sie mit 18 volljährig sind, wusste ich nicht. In meinem Fall hat der Security wohl nicht aufgepasst. Aber nicht er, sondern ich würde im Gefängnis landen. Was soll ich jetzt mit ihr anfangen?
Macht nichts, ich war schon am Nachmittag wieder neu verliebt, vielleicht doller als in Pattiya, man sieht's an meinem debilen Ausdruck. Das war in einer Beer-Bar, sie arbeitet da als Kellnerin. Ich dachte, die geht bestimmt nicht mit Männer ins Hotel, aber habe ihr mal ein Getränk spendiert und dann etwas verlegen gefragt, ob ich sie vielleicht mal zum Essen einladen dürfte. Sie, wie aus der Pistole geschossen: „Long time or short time?“ Also alles easy. Sie heißt Tip und ist 25.
Hätte sie sofort mitgenommen, aber bin immer noch nicht ganz fit, die meiste Zeit im „Luhm“ geblieben … äh, das ist Thailändisch und bedeutet Hotelzimmer. Und „No Plomplämm“ heißt „kein Problem“, alles ist gut. Auch das Wort „Barfine“ gibt’s wahrscheinlich nur hier, heißt „Bar Ende“, das Mädchen wird der Bar abgekauft und bekommt für kurz oder lang einen anderen Arbeitgeber, den Customer. Die Silbe „fine“ kommt demnach aus dem Französischen, da heißt Ende „fin“, weil hier aber alle Englisch sprechen, wurde daraus „fine“. So, nehme ich an, ist es zu dem Wort gekommen. Vielleicht sollte man mal ein Wörterbuch herausgeben? Gibt's wahrscheinlich schon.
Außerdem habe ich eine neue Idee für einen Job in Pattaya. Eine Beratungsstelle für Farangs, die eine passende Legende für Familie und Freunde brauchen, um allein nach Pattaya reisen zu können. Man könnte für jede Legende ein entsprechendes Dokument anbieten, als Beleg für deren Richtigkeit, z.B. einen Arbeitsvertrag oder so.
Das sind so die üblichen Legenden der Farangs:
Das letzte Foto zeigt, was der Farang hier tatsächlich macht und warum er so beliebt ist.
[kommentar]
Kommentar Besserwisser: Vorest schade, dass du der Ping keine weiteren Tipps mehr geben konntest, das wäre bestimmt lustig geworden.
Eigentlich kommt das Wort "fine" höchstwahrscheinlich trotzdem aus dem englischen (und nicht aus dem französischen, das ist was anderes...), denn so würde es "Busse" bedeuten.
Also wenn du aus der Bar ein Girl mit nach Hause nimmst, zahlst du indirekt eine kleine Strafgebühr, weil sie ja dann nicht mehr dort arbeitet.
zurken: Interessantes Thema, habe darüber auch noch keine „wissenschaftliche“ Abhandlung gelesen. „Fine“ bedeutet im Englischen „fein“, das macht keinen Sinn, auf Französisch heißt es „zart“. Wie kommst du auf „Busse“? Ich vernute daher, es hieß ursprünglich „Barfin“, auch so gesprochen. Die Franzosen haben es eingeführt, das Wort „Farang“ kommt ja auch aus der Ecke.
Mein Eindruck ist, dass ich mit der Barfine das gleiche mache wie ein Fußballclub, der einen Spieler einem anderen Club abkauft. Die Barfine soll den Verlust ausgleichen, den die Bar durch die Abwesenheit des Mädchens macht. Strafe würde ich das nicht nennen.
Kommentar Besserwisser: Das mit der Busse meine ich natürlich nur im übertragenen Sinn. Natürlich tönt es schöner, wenn man Auslöse oder eben Barfine sagt oder schreibt.
Ich gebe dir Recht was das Wort bedeutet, aber je nachdem ob du es als Verb, Adjektiv oder weiss-nicht-was brauchst, hat es im englischen eine andere Bedeutung.
https://en-de.dict.cc/?s=fine
zurken: Die Bedeutung „Bar-Strafe“ klingt aber nicht überzeugend. Könnte vom Kunden als Strafe oder Abzocke empfunden werden, wenn er nicht versteht, warum er das zahlen soll. „Bar-Ende“ scheint mir näher liegend zu sein.
Kommentar Besserwisser: "Die moslemischen Händler nannten wohl alle europäischen Christen (Portugiesen, Engländer und Holländer) „Franken“. So kam das Wort wahrscheinlich mit den Kreuzzügen nach Jerusalem und zu den arabischen Ländern, von dort über die alten Handelsrouten nach Asien und Afrika, möglicherweise sogar bis nach Polynesien, dort werden weiße Europäer „Palangi“ genannt." Woher??? Aus Wikipedia :-)
zurken: Ja, habe ich auch gelesen. Hat dann erstaunlich weiten Weg zurück gelegt bis Thailand.
Kommentar Der Böse Wolf: Hier, schau mal unter Substantiven, fine besdeutet tatsächlich auch Geldbusse oder Strafgeld.
Das weiß doch jeder, der amerikanische Roadmovies im Original sieht.. ;)
zurken: Stimmt, das war auch Besserwissers Argument, aber dann würde das Wort Barfine ja Barstrafe bedeuten, und wer oder was soll denn da bestraft werden? Weder der Kunde noch die Bar werden bestraft.
Kommentar Besserwisser: Ok. Ich gebe auf. Du hast ja auf jeden Fall immer das letzte Wort in diesem Blog! Einigen wir uns doch einfach darauf, dass die Barfine eine "Gebühr" ist.
zurken: Einverstanden! Mir ist ein Beispiel für die „Verenglischung“ eines Wortes eingefallen. Ein Grieche eröffnete eine Diskothek und nannte sie „Elate“, was „Kommt alle rein“ bedeutet und spricht sich so, wie man es schreibt. Die Besucher dachten aber, es sei Englisch und sprachen es „Ilait“ aus.
Unterricht mit praktischer Unterweisung
19.1.17 – Das ist Ping, schon bei mir im Zimmer. Sie lächelt etwas verkrampft, was daran liegt, dachte ich, dass mein Zimmer nicht ihren Erwartungen entspricht. Stimmte aber nicht, wie sich kurz darauf zeigte. Vorher wollte ich mit ihr in einen Tanzclub, aber da darf sie erst mit 20 rein. Ab 18 dürfen sie nackt in Gogo-Bars tanzen, aber in einer Diskothek erst ab 20. Ich bin in Thailand! Fand sie wieder sehr nett, sie hatte nie ihr Smartfone vorm Gesicht, keine Highheels, sondern Turnschuhe an, keine Tatoos, kaum Make up. Nur die Unterhaltung war schwierig, aber das kenne ich ja inzwischen.
Ich gab ihr ein Handtuch, sie ging duschen. Als sie rauskam, saß ich am Computer, sie kam in das Handtuch gewickelt zu mir, und ich zeigte ihr Fotos von mir als Kind und junger Mann. Sie war begeistert: „Oh, handsome man!“ rief sie und versuchte, den Kerl aus dem Foto herauszuziehen. Ich sagte, hey, ich sitze hier, ich bin immer noch der selbe, nur bisschen älter.
Als ich das Handtuch entfernen wollte, sagte sie einen Satz, der mit „I am ...“ begann. Aber das Wort, das danach kam, konnte ich auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht verstehen. Erst als ich zwischendurch „No sex“ hörte, dämmerte mir langsam, welches Wort sie meinte: „Virgin“.
Mir fiel sozusagen die Kinnlade runter, oder wie sagt man? Meinte sie das ernst? Es gab zwei Möglichkeiten:
a) Es war eine Ausrede, weil sie keine Lust hatte auf Sex mit mir. Dann war es die lustigste, von der ich je gehört habe, und als solche preisverdächtig.
b) Wenn es stimmte, war es mal wieder so ein Fall von grenzenloser thailändischer Naivität. Sie will ihre Jungfräulichkeit bewahren und fängt als Tänzerin in einer Gogo-Bar an!
Es wäre ja nun gar kein Problem, dieses Hindernis mal eben kurz zu entfernen, aber das wollte sie nicht. Ich sagte ihr, es sei okay für mich, weil ich sie mag. Aber andere Männer werden nicht so nachsichtig sein, sie werden sie ohne Lohn zu zahlen rausschmeißen und sich bei der Mamasan beschweren. Für die Agentur, die sie an die Bar vermittelt hat, musste sie bestimmt einen Fragenkatalog ausfüllen. Die Frage: „Sind Sie Jungfrau?“, war denen bestimmt zu albern. Von daher kann sie sich darauf berufen, womit sich auch Noi rausredete: „Hat mich ja keiner gefragt.“ Ich sagte, sie hätte zumindest die Mamasan informieren müssen. Vielleicht könne sie für die Entjungferung einen satten Preis erzielen.
Wir einigten uns darauf, ich gebe ihr Unterricht mit praktischer Unterweisung. Als erstes übten wir „Schwanz wichsen“. Immerhin war ihr schon theoretisch bekannt, dass am Mann so was dran hängt, und dass Frau dann mit der Hand zugreift usw. Wie sie das machte, ließ darauf schließen, dass Möglichkeit b) tatsächlich zutraf. Noch ohne praktische Demonstration blieb der Hinweis, dass durch diese Übung aus dem Schwanz nach gewisser Zeit eine Flüssigkeit rauskommt, die eigentlich dazu dient, im Bauch der Frau ein Baby zu zeugen. Ich glaube aber, davon hatte sie bereits gehört. Dass man diese Flüssigkeit auch trinken kann, wusste sie nicht. Wäre aber, sagte ich, wichtig für ihren Job, denn viele Männer könne sie damit sehr glücklich machen. Mich zum Beispiel.
Zweite Übung war „Mann leckt Muschi von Frau in verschiedenen Positionen. Frau kann davon zum Orgasmus kommen“. Zum Orgasmus kam es nicht, sie entzog sich mir, warum auch immer, das habe ich nicht rausgekriegt. Nächste Lektion sollte sein: „Frau stülpt Schwanz von Mann über ihre Lippen“. Aber damit war sie in der Nacht bereits überfordert, und die Übung wurde auf morgen verschoben.
Jetzt ist dieser Morgen, und die Lage im Zurkschen Appartement sieht so aus:
Was hier weiter geschieht, erzähle ich dann später.
Ach ja, das fällt mir noch dazu ein: Ich habe noch nie in meinem Leben ein Mädchen entjungfert, hat mich auch nie interessiert, und jetzt, fast am Ende meines Lebens, könnte es noch dazu kommen. Lustig.
[kommentar]
Nachdem sie geduscht hatte, hatte sie Hunger und erst mal keine Lust auf weitere Unterweisungen.
Also im Songthäo ins vegetarische Restaurant gefahren. Wie ich inzwischen weiß, heißt Ping eigentlich Pattiya, was ein üblicher thailändischer Mädchenname sei. Ihre 18jährige Schwester arbeitet in der selben Gogo, sei aber nicht mehr Jungfrau, die habe viele Kunden, weil sie schlank sei. Ich habe sie gesehen und fand sie recht langweilig, der hätte ich nie ein Getränk ausgegeben. Außerdem hat meine Pattiya Talent, sie spielt Gitarre (ein bisschen) und singt (das könne sie gut). Das möchte ich mir natürlich gern mal anhören demnächst.
Heute Nacht soll ich sie wieder aus ihrer Bar holen, aber nicht wie gestern um 21 Uhr, sondern 2 Uhr morgens, dann hat sie noch Zeit ein bisschen mit Kunden zu flirten und zu trinken. Und wenn dich einer mitnehmen will ins Hotel, fragte ich sie. Will sie nicht machen, sie warte auf mich. Und machen wir dann weiter mit dem Unterricht? Ja, versprochen. Passt mir ganz gut, dann kann ich vorher noch woanders rumlaufen. „Twentysix years come back“, sagte sie zum Abschied. Okay, sagte ich, wenn ich dich heute Nacht hole, bin ich wieder 26.
Das hat sie sich gestern in einem Family Mart gekauft. Ich dachte, es sei eine Gleitcreme, und es sei das, was mir in den Mund gelaufen war, als ich sie leckte. Scheint wohl doch ein Hautaufheller zu sein, und im Mund hatte ich ihren natürlichen Saft. Demnach müsste es ihr eigentlich ganz gut gefallen haben.
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Kommentar Andi: Ob das noch was wird mit der noch unberührten Ping? Wohl kaum! Aber deine Story ist so was von hammergeil, da muss man einfach mal abwarten, was du uns noch so zu berichten hast.
Dass es ausgerechnet dich zu einer 19jährigen keuschen Agogo-Maus gezogen hat, dürfte wohl klar sein. Wer sonst würde uns sonst diese Geschichte erzählen. Niemand!!!
Vermutlich wird sie, sobald sie aufgewacht ist ihre Dinge zusammenpacken und panikartig dein Zimmer verlassen...
zurken: Nicht panikartig, aber ohne weitere Übungen, soll aber morgen weiter gehen. Normalerweise zahlt der Schüler für den Unterricht, hier ist es umgekehrt.
Blöde Opas
18.1.17 – Von den beiden Bayern nichts mehr gehört und gesehen. Fand sie eigentlich ganz sympathisch, der links ist Landwirt. Von der Rezeption weiß ich, dass sie abgereist sind. Seltsam. Hatte ihnen Pattaya nicht gefallen? Oder mochten sie mich nicht? Aber ich war in den letzten Tagen ja sowieso zu nichts zu gebrauchen.
Gestern Nacht ging es mir schon etwas besser, wollte aber trotzdem noch nicht rausgehen, nur gegen Mitternacht was essen. Als ich meinen Bauch im Spiegel sah, sagte ich mir: Nein, du wirst nichts mehr essen. Aber schlafen konnte ich auch noch nicht. Also beschloss ich, zu Fuß zur Gogo Kiss Kiss zu gehen, dort kurz was zu trinken und wieder zurück gehen. Alles nur, um müde zu werden. Zwei Girls in Bikinis setzten sich zu mir, eine sah nett aus, also nahm ich sie in den Arm und deutete der anderen an, sie solle verschwinden. Das ging nicht ohne das übliche Gezeter, ich musste schon etwas ruppig werden, um sie zu verscheuchen.
Mein Girl nannte sich Ping. Sie sagte, sie arbeite erst seit 5 Tagen in der Bar, sie sei 19, und es sei ihr erster Job. Konnte alles gelogen sein, konnte aber auch stimmen. War mir auch egal, sie hatte genau die Figur, die ich mag. Etwa 1,60 groß und drall. Ich war verliebt. Zwei Stunden und etliche Drinks später, hatte ich es geschafft, sie aus dem Bikini zu holen, sie lag nackt neben mir auf der Bank, ihr Kopf in meinem Schoß. Ich streichelte sie und war im 7. Himmel. Ich blieb bis zum Schluss, also bis 3 Uhr. Ich sagte ihr, ich liebe sie und wolle sie heiraten. Wir hakten unsere kleinen Finger ineinander, womit das beschlossene Sache wurde.
Heute Abend gehe ich wieder hin, und vielleicht werde ich ab jetzt jede Nacht dort sitzen und sie anhimmeln und sie streicheln und mein ganzes Geld für sie ausgeben, wie blöde Opas das halt so machen.
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Kommentar Josef paul: Schön zu lesen das es dir wider besser geht und der 7. Himmel wartet.
zurken: Ja, bin schon drin, man weiß hier aber nie, wie lange …
Kommentar Andi: Früher spielten wir mit Bauklötzen, später spielten wir am Computer, manchmal spielen wir mit uns selber und jetzt spielen wir eben (endlich) mit den Mädchen.
Von wegen "Blöde Opas". Weiser, älter aber immer noch verspielt.
zurken: Stimmt, ich hätte viel früher damit anfangen sollen.
Kommentar Andi: Erinnert mich ein wenig an die Brillenwerbung: "Ich hätte viel früher ... nach Pattaya ... gehen sollen.
Du wärst doch das ideale Werbemodel für diese schöne Stadt!
zurken: Finde ich auch, ich werde mich bewerben :)
Griesgrämig
17.1.17 – Es gibt nichts zu erzählen, gestern nur im Zimmer gelegen und meine Krankheit gepflegt. Wahrscheinlich habe ich Fieber, von mir aus könnte ich daran sterben, ich habe genug von allem, von Pattaya, von Menschen, vom Leben … Wenn ich sie schon sehe mit ihren Telefonen: eine fünfköpfige Familie im Restaurant, jeder mit einem Fone vor der Nase, vom Kleinkind bis zum Vater. Wenn sie etwas redeten, dann nur, um dem anderen irgendwas auf dem Telefon zu zeigen. Der Sohn schien sein Gericht nur mit Hilfe seines Telefons bestellen zu können, er schaute jedenfalls abwechselnd in die Karte und dann auf sein Display, als frage er es um Rat. Ich sah einen Schwarzen in einer Shopping Mall, der einen Kinderwagen vor sich herschob. Vor dem Gesicht des Babys war eine Halterung für das Smartfone angebracht, es schaute nur reglos auf den Bildschirm.
In dem vegetarischen Restaurant, in dem ich täglich esse, sehe ich diesen High-Tec-Typus von Urlaubern, die immer alles richtig machen wollen. Um jeden Mist erkundigen sie sich in irgendwelchen Gruppen oder Foren. Ich kriege es auf Facebook mit, weil ich dort inzwischen Mitglied in einer Thailand-Gruppe bin. Wenn Nina-Kirstin Riemichen eine Frage stellt, die mit dem Satz: „Ich hab da mal ne Frage …“, beginnt, und die meisten Fragen beginnen so, ist schon alles klar, muss ich nicht weiter lesen.
Naja, wenn man den ganzen Tag im Zimmer verwest, wird man griesgrämig, normalerweise kann ich über die Smartfoner lachen. Das war übrigens ein Grund, warum ich dachte, Noi werde eine neue Langzeitfreundin: Ich habe bei ihr nie ein Telefon gesehen. Habe schon einen richtigen Hass auf die Dinger.
[kommentar]
Kommentar Josef paul: Hallo Zurken, Gratuliere, Du hast eine der der schwersten Männerkrankheiten überhaupt, den sogenannten MÄNNERSCHNUPFEN! In der Regel endet diese Krankheit nach langem Leiden mit..............dem Gesund werden, na was wohl. Bei deiner letzten Reise wars genauso. Hast du vom letzten mal abgeschrieben?
Noch viel Spass beim Leiden, dein ergebener
Josef
zurken: Stimmt, immer das selbe hier, das nervt. Jedesmal denke ich, hier fliegst du nie wieder hin …
Harmloser Spaß
16.1.17 – Habe meine beiden Bayern gestern in die beste Gogo-Bar geführt (Windmill – Foto ist nicht von mir, man darf ja keine Fotos machen, aber so ähnlich sieht es da aus). Ein anderer Gast spielte an seiner Lady herum, und wir konnten alles beobachten. Er saß auf der Bank, und sie stand nackt vor ihm, so dass er sie lecken konnte. Dann lief eine Flüssigkeit an seinem Hemd runter, aber von hinten sahen wir nicht, wo die her kam. War sie so geil davon geworden? Nein, offenbar hatte sie ihm in den Mund gepisst. Das war sogar für mich neu, dass sie das machen. Später hockte sie breitbeinig in der Duschwanne, gab ihm ein Zeichen, er sollte gucken, und dann pisste sie ins Becken. Hat meinen Bayern nicht gefallen, sie sind gegangen, noch bevor sie ein Getränk bestellen konnten. Ich bin auch nicht viel länger geblieben, weil ich meinen üblichen Schnupfen habe, sonst hätte ich sicher mitgemacht, allerdings ohne Ladypisse auf meinem Hemd, weil ich es gerade erst aus der Laundry geholt habe.
Gogo-Bars gefallen nicht jedem, aber ich verstehe nicht, warum es anderen nicht gefällt. Ist doch lustig. Man spielt aneinander rum, es ist ein harmloser Spaß.
Tagsüber nur erschöpft im Zimmer rumgelegen, abwechselnd geschlafen oder wach gelegen, nicht noch mal geflogen im Traum leider. Kranksein ist ähnlich wie Langstreckenfliegen: man kann nicht raus, weder richtig schlafen, noch Musik hören. Man muss in brütender Blödigkeit ausharren, bis es vorbei ist.
Als Zugabe kann ich ja noch erzählen, dass ich eine Nacht vorher schon mal in der selben Gogo-Bar war. Zusammen mit Noi. Wir saßen nicht an der Duschwanne, sondern an der Matratze, auf der immer zwei nackte Girls liegen, und Noi machte sich Gedanken. Ich streckte derweil den beiden Mädels meinen Mittelfinger hin, und nacheinander boten sie mir ihre Mösen an, damit ich ihn da reinstecken konnte. Einer von ihnen durfte ich auch in den Arsch. Kostete jedesmal 100 Baht = 2,50 €. Immer, wenn ich meinen Finger rauszog, musste ich dran riechen, und sie kicherten. Einmal habe ich ihn abgeleckt, was sie besonders lustig faden. Noi verzog keine Miene, sie machte sich Gedanken.
[kommentar]
Kommentar Marc: Wusstest du das nicht - wegen der Girls?! Ich sass vor bald zwei Jahren mal bei der Duschwanne. Da forderte ich eines der Girls auf, mir ein bisschen von ihrem Saft in ein Glas zu geben. 100 Baht für ihren Nektar... Nachdem ich das dann getrunken hatte, kamen die anderen Girls zu mir und meinten, sie können das auch. Es war dann wie ein Wettbewerb für die Girls, so einfach mal einen Hunderter zu verdienen. Nun die Girls hatten ihren Spass und bewunderten mich, dass ich das ganze ohne mit der Wimper zu zucken runtergeschluckt habe. Dass man das ganze aber frisch ab der Quelle haben kann, das scheint mir eine Verbesserung des Windmill-Services zu sein.
zurken: Soso, na dann werde ich das auch mal probieren :-)
Kommentar Josef paul: Hallo, sei froh das du nicht geflogen bist. ich hab auch geträumt ich fliege - aufgewacht bin ich dann neben dem bett aus dem's mich rausgehaut hat.
Probiers mal mit Vitamin C, mit viel Wasser trinken. Bei mir hilfts immer.
PS: Hilft eigentlich Muschi lecken gegen Erkältung, frag mal deine Therapeutin. OK, meine sagt Muschilecken und Vitamin C hilft sicher und viel schlafen.....
zurken: Zum Glück ist mein Bett nicht hoch, aber der Fliesenboden ist hart :-)
Muschi lecken, Vitamin C und viel schlafen – dann mache ich ja alles richtig, danke!
Pattayatypisch
15.1.17 – Letzte Nacht habe ich nach langer Zeit mal wieder gemerkt, dass ich träume, während ich träumte, und diesmal bin ich nicht vor Aufregung sofort wach geworden, sondern bewusst im Traum durch eine menschenleere Stadt gegangen. Nun war ich grenzenlos frei, ich konnte alles tun. Das ist, fiel mir später ein, eine Charakterfrage, was einem einfällt, wenn man grenzenlos frei ist. Warten, bis einer vorbeikommt und ihn totschlagen? Ein Mädchen packen und vögeln? Nein. Ich wollte nichts anderes als fliegen. Ich breitete meine Arme aus wie Vögel es mit ihren Flügeln machen, und schon schwebte ich über der Stadt. Wunderbar! Dürfte ich bitte ab jetzt jede Nacht fliegen? Ich will auch immer brav sein …
Außerdem neu: Ich habe zwei nette Bayern dabei. Eine Internetbekanntschaft, hier in Pattaya das erste Mal gesehen. Der eine zum ersten Mal in Pattaya, der andere zum ersten Mal außerhalb Europas. Und das Dollste: Ich habe eine neue Freundin. Das kam pattayatypisch so: Ich saß im Pickup und träumte vor mich hin, als sich eine junge Thai neben mich setzte. Ich schielte zu ihr hin und fand sie sympathisch. In den Augenwinkeln sah ich, dass auch sie zu mir rüberschielte. Also sagte ich zu ihr: „You are beautiful“. Und etwas später fragte ich sie, ob sie einen Boyfriend habe. Nein, habe sie nicht. Gut, sagte ich, dann hast du jetzt einen. Sie heißt Noi, arbeitet zufällig in einer Bar (Überraschung!) und sieht so aus:
Habe sie abends aus ihrer Bar geholt und sind gleich um die Ecke in eine Gogo-Bar rein – auf ihren Wunsch. Sie schien sogar mehr Gefallen an dem Treiben zu finden als ich, sie wollte gar nicht mehr weg. Sie sei traurig und mache sich Gedanken, wenn sie das, was sie da sehe mit dem Leben in ihrem Dorf vergleiche, sagte sie. Hey, ein Bargirl, das sich Gedanken macht! Um 3 Uhr wollte Noi was essen, und während sie aß, bekam sie Rückenschmerzen. Ich sagte, sie müsse nicht mitkommen in mein Hotel, sie könne auch gleich nach Hause fahren. Ich müsse ihr aber trotzdem den vollen Lohn geben, sagte sie. Spätestens da war klar, sie würde nicht lange meine Freundin bleiben. Schließlich landeten wir doch im Bett, und es stellte sich raus, sie hat keine Lust auf Sex. Das hätte sie mir auch vorher sagen können, sagte ich. Sie: Ich hätte ja nicht gefragt. Aber plappern konnte sie, hat mir fast 2 Stunden lang alle ihre Geschichten mit Kunden erzählt. War also nicht ganz uninteressant für mich. Als sie ging, wurde es hell draußen.
[kommentar]
Kommentar Andi: Aber hallo. wo sind wir denn? Noch die Dame höflich fragen, was sie denn bitteschön möchte. Und das Honorar noch gleich in voller Höhe auszahlen.
Wenn es trotzdem Spass gemacht hat ist es ok, ansonsten bei mir wäre Flugwetter angesagt.
zurken: Naja, ging so … hat keinen Zweck, mit ihnen zu streiten …
Kommentar Josef paul: Hallo, wahrscheinlich hatte Sie angst das sie sich von deinen alten Eiern Salmonellen hohlt! Erzähl mal deiner nächsten Therapeutin das du nur zahlst wenn du nicht mindestens 2 mal abgespritzt hast. Bin gespant ob sie dann ihre Therapie nicht etwas ausbaut. LG Josef
zurken: Ah, so ist das! Vielen Dank für die Aufklärung. :-)
Im Glücksretreat
14.1.17 – Es scheint zur Regel zu werden, dass ich der Zeitschrift „Der Farang“ einen Leserbrief schicke, wenn ich in Pattaya bin. Mein neuester bezieht sich auf einen Artikel über ein Schweigeretreat in einem thailändischen Meditationskloster aus Heft 01/2017:
Interessant: Es gibt also immer noch Leute, die glauben, durch schmerzhafte Übungen, Verrenken der Glieder, Schlafen auf Kopfkissen aus Holz u.ä., die Erleuchtung zu erlangen. Ich glaube, man kommt der Erleuchtung nur durch Glücksgefühle näher. Da ist sicher etwas schief gelaufen mit der Übermittlung der buddhistischen Lehre. Wie auch im Christentum hat man ihr einiges hinzugedichtet, was der Meister nie gesagt hat. Von ihm selbst ist ja nichts überliefert. Meinetwegen falle man in eine „mystische Stimmung“ beim Anblick „wallender Nebel über dem See“. Aber wer wie ich etwas älter ist und keine Zeit mehr hat, jahrelang der Morgenröte zuzuschauen, der gehe nach Pattaya. Durch die Dichte der Glücksgefühle kommt Mann in den Gogo-Bars in kürzester Zeit dem Nirvana nahe. Darum ist der Besuch einer Gogo-Bar halt etwas teurer als der eines Schweigeretreats in Chaiya. Ich bin sicher, Buddha würde mir recht geben, hätte es zu seiner Zeit eine Stadt wie Pattaya gegeben. (Ich darf mich mit dieser Mutmaßung auf kompetente Bestätigung berufen: Eine Wahrsagerin auf der Beach Road sagte mir beim Anblick meiner Karten mehrmals und mit Nachdruck: „You are Buddha“.)
Jürgen Hensgen,
derzeit im Glücksretreat in Pattaya
Ladyboy am Wongamat Beach. Er sagte, er schäme sich, seine Brüste zu zeigen, wahrscheinlich weil er keine hat.
Den Österreicher (rechts) habe ich schon mal hier angetroffen. Inzwischen hat er sich ein Zelt zugelegt, es geht also aufwärts. Er lebe 8 Monate am Stück in Pattaya, 700 € reiche ihm aus für einen Monat. Davon könne er sich hin und wieder einen blasen lassen von den Ladyboys, kostet nur 200 Baht, so viel wie für eine Thai-Massage. Und die Ladyboys würden das eh besser machen als die Ladys. Naja, die wissen ja auch, wie sich das anfühlt.
Noch ein Farang, der sich anscheinend am Strand häuslich niedergelassen hat. Irgendwann liege ich auch da rum.
[kommentar]
Kommentar Andi: Versuche doch beim nächsten Besuch in einer Agogo in Pattaya ein wenig zu meditieren. Ich habe mal gehört, dass man dann nur mit den eigenen Gedanken die BH's der Tänzerinnen öffnen kann.
Falls es nicht klappt, kannste mir deine Lieblings-Agogos diskret zumailen, dann kann ich es später selber ausprobieren.
zurken: Nur mit den Gedanken? Okay, ich probiers! Meine Gogo kennst du, sie heißt „Sugar Baby“
Kommentar Josef paul: Wunderschöner Bericht, danke und bitte, bitte weiter so. Und was zahlst du für dein Schloss?
Liebe Grüße
Josef
zurken: Danke! Das Schloss? Öhem, also ich zahle 5400 Baht pro Monat = 146 €, plus Strom und 100 oder 200 Baht für WiFi.
Erste Amtshandlung
13.1.17 – Mein Zimmer ist wirklich so armselig, dass ich es keiner Lady zumuten will. Zum Schlafen gut genug, da sehe ich ja nichts von dem Elend. Und den Mädels ist es eigentlich egal, aber ich würde mich zu zweit hier nicht wohl fühlen.
In meiner Lieblingsgogo setzte sich eine zu mir, die ich noch nicht kannte. Normalerweise fragen sie nach meinem Namen und woher ich komme usw. Sie hingegen zeigte mir sozusagen als erste Amtshandlung ihre Möse, und ich sollte ihr einen Finger reinstecken. Ich hatte noch nicht einmal ein Getränk für sie bestellt. Und sie gab mir Zungenküsse, geiler als früher mit Freundinnen. Aber da täusche ich mich vielleicht, das liegt zu lange zurück. Die letzte „echte“ Liebesbeziehung endete vor 14 Jahren. Seitdem bezahle ich dafür und habe keine Probleme mehr mit Frauen, sondern Glücksgefühle.
Gestern saß ein deutsches Ehepaar im Pickuptaxi gegenüber. Vermutlich meine Generation, er mit Haaren bis auf die Schultern, konnte ein pensionierter Lehrer sein. Stellte mir vor, welche Qualen ich durchleiden würde, wäre ich an seiner Stelle. Um mich herum diese jungen hübschen Ladys, die ich alle haben könnte, und dann so eine trübselig dreinschauende Matrone an meiner Seite. Hätte die beiden gern gefragt, wie sie diese Stadt erleben, aber mir fiel auf die Schnelle nichts ein, und er hätte eh nicht sagen dürfen, was in ihm vorgeht.
In der Nacht eine Bar entdeckt, die erst seit 7 Tagen geöffnet ist, wie mir das Doorgirl sagte. Drinnen alles in Schwarz, auch die Dessous der Ladys. Erster Minuspunkt. Zwei setzten sich zu mir, und es war mal wieder sooo öde langweilig mit ihnen, dass ich abhauen wollte, bevor sie ein Getränk bestellen konnten. Früher habe ich meinen Unmut gezeigt, aber das tut man nicht in Thailand. Glücklicherweise mussten sie schon nach wenigen Minuten auf die Bühne zum Tanzen, und ich machte mich davon und werde nie wieder hingehen.
Leider sind die zickigen Bargirls in der Überzahl, die öffnen nicht mal ihren BH, wenn sie neben mir sitzen. Schon schlimm genug, dass sie überhaupt einen anhaben. Wenn ich so einer sage, guck doch mal, deine Kolleginnen tanzen völlig nackt auf der Bühne, sagt sie, sie schäme sich, in der Bar nackt herum zu laufen. Bargirl sein und sich schämen, das passt nicht. Wahrscheinlich sind es die Spuren ihrer Schwangerschaft für die sie sich schämt. Die kriegt der Kunde erst zu sehen, wenn es zu spät ist, sich für eine andere zu entscheiden.
[kommentar]
Kommentar Andi: Ach so, du meinst die SugarBaby. Ja, das war bei mir mal. Doch seit die Girls nicht mehr so freizügig sind habe ich da ein bisschen die Lust verloren. Zum Glück bezahle ich mit der Memberkarte. Für mich sind aktuell die Electric Blue, die Babydolls und das Crazy House favorisiert. Aber das kann sich ja schnell ändern. Wünsche dir weiterhin viel Spass und freue mich schon jetzt auf deine nächsten Berichte.
- Geschrieben bei einer angenehmen Outdoor-Temperatur von -3°C!
Andi
zurken: Waren bei mir aber wie gewohnt … vielleicht weil ich cash bezahle, öhm, Scherz …
Versteckte Kamera
12.1.17 – Bin gerade noch mal umgezogen, vom 4. ins 2. OG. Da oben hatte ich ein Appartement mit 1 Wohnzimmer und 2 Schlafzimmern, viel zu groß für mich und doppelt so teuer. Das kleinere war erst ab heute frei. Nun würde ich gern wieder zurück ins vierte. Da wars hell und luftig, hier unten ist es dunkel und voller kleiner Ameisen, die über den Bildschirm krabbeln. Außerdem wohnte hier vorher ein Raucher. Aber jetzt bleibe ich hier.
Letzte Nacht war wieder wunderbar. Ist nichts Besonderes passiert, immer das gleiche, aber ich war glücklich. Normalerweise sehe ich in den Gogos mal die eine oder andere mit einem Gast verschwinden, aber gestern waren es 10 oder 12, die zusammen mit einer Traube von Männern rausgingen. Danach tanzten nur noch zwei auf dem Laufsteg, die hatten die halbe Belegschaft mitgenommen. Das Mädel, das mir gegenüber auf der Matratze lag, machte mit den Händen das Zeichen für „Bumsen“, wohl um mir zu erklären, was diese Männer nun mit den Mädels machen wollten. Ob das eine Gruppensexparty werden sollte?
Danach einmal die Walkingstreet rauf und runter geschlendert und mir eine versteckte Kamera auf der Kappe gewünscht, die all das festgehalten hätte, was mir da so alles begegnet ist: aufdringliche Ladyboys, lustige Doorgirls, Drogenhändler, ältere Damen auf der Suche nach einem Kunden … Voll das Leben, hier ist man mitten drin.
Sabai hat mich zum ersten Mal mitgenommen in ihre Wohnung, nachdem wir uns über 3 Jahre kennen. Ein großer Vertrauensbeweis. Thais machen das nicht gern, weil sie keinen Wert auf ihre Einrichtung legen, meist sieht es bei ihnen recht chaotisch aus. Sabais Wohnung war wie erwartet winzig, kaum Möbel, die Matratze auf dem Boden, aber es war aufgeräumt und sauber. Das Wichtigste: der Geisteraltar:
[kommentar]
Kommentar tschakka: Moin Jürgen, wielange bleibst denn diesmal, hoffe mindestens 2 Monate, dann würden wir es diesmal schaffen uns zu treffen.
zurken: Hab dir per mail geantwortet, kriegst du die?
Alle Gefühle
11.1.17 – Im Flieger nach Thailand habe ich Sias Album This is acting gehört, das hatten sie da im Unterhaltungsprogramm. Habe 12 Stunden kaum was anderes gemacht, als das immer wieder zu hören. Und gestern im Hotel habe ich die Videos dazu gesehen, vor allem Unstoppable, mit dem Mädchen, das durch die Endzeitstadt rennt.
Hätte nicht gedacht, dass jemand das totale Kunstwerk schaffen könnte. Für mich ist es das. Es ist alles, was man über die Welt sagen kann. Ich hab dazu geheult, wie ich noch nie bei Musik geheult habe. Vor Glück und Schmerz und Trauer, mit allen Gefühlen zugleich. Sah sicher albern aus, aber allein darf man albern sein.
Auch schön, dass mir das hier in Pattaya passiert. Es passt. Pattaya ist auch so eine Endzeitstadt. Ich bin glücklich. Glücklich, dass ich hier bin, dass ich lebe, und dass ich irgendwann nicht mehr leben werde. Alles ist in dieser Musik. „I'm alive“, und dahinter höre ich: Ich will nicht leben. „I'm unstoppable“, und ich höre: Ich kann nicht mehr. Ich wusste abends gar nicht, was ich lieber tun wollte: immer wieder diese Musik hören oder in Gogo-Bars sitzen. Ich habs dann versucht zu kombinieren: Wollte in einer Gogo-Bar Cheap Thrills und Unstoppable laufen lassen, und die nackten Mädchen würden dazu tanzen. War aber nicht so gut, wie ichs mir vorgestellt hatte. Die Mädchen waren nicht nackt, und der DJ spielte es zu leise, das muss laut sein. Außerdem ließ er ein anderes Video dazu laufen. Schade.
Probiere ein neues Pattaya-Konzept aus: Ich nehme keine mehr mit ins Hotel, ich will allein schlafen, dann muss ich nicht täglich aufräumen (ist nicht der einzige Grund). Es reicht mir, mit den Mädels in den Bars zu schmusen, am liebsten mit denen, die ich schon kenne. Gestern mit Nummer 15 und der Kellnerin in der Kiss Kiss Gogo. Die Kellnerin finde ich richtig hübsch, sie hätte sicher viele Kunden, wäre sie nicht so fett. Ich massiere gern ihre Speckrollen unter dem Shirt. Blöd ist nur, dass ich oft die, die ich schon kenne, beim nächsten Mal nicht mehr antreffe. So war das in der Gogo Pandoras. Dort kannte ich zwei, die sich sicher über mich gefreut hätten. Waren weg. Habe einfach die zu mir geholt, die mein Nachbar gerade verschmäht hatte. Komisch, was ihm an ihr wohl nicht gefallen hatte? Sie war super. Es ist immer wieder ein erhebender Moment, wenn ein fremdes, nacktes Mädchen auf mich zu kommt, sich lächelnd neben mich setzt, und mich machen lässt, wonach mir gerade ist. I'm unstoppable today.
[kommentar]
Kommentar Andi: Ist ja alles toll und gut. Aber muss das sein? Bei uns sind Minusgrade. Die Frauen kleiden sich in vierfache Verpackung mit Mütze, Handschuh und Schal - und du schreibst von nackten Mädels.
zurken: Tja, da musste wohl durch, durch die Verpackung, äh nee, durch den Winter.
In Pattaya
10.1.17 – Zufällig fällt der Dienstag auf meinen ersten Tag in Pattaya. Ab jetzt gibt es also wieder täglich Programm im Zurkenblog.
Was Neues in Pattaya? Ja, Regen bei meiner Ankunft, und nicht nur paar Stunden, sondern fast den ganzen Tag. Mit sibirischer Kälte von 25 Grad! Die Luftfeuchtigkeit scheint 100% zu betragen, man kriegt einen Schweißfilm auf der Haut, ohne zu schwitzen, jedenfalls nicht von der Temperatur. Außerdem arbeitet meine Freundin Sabai in einer anderen Massagebude und hat es mir nicht geschrieben, obwohl sie wusste, dass ich heute ankomme.
Erst mal lange geschlafen, in 2 Stunden machen die Gogo-Bars auf, dann schaue ich dort mal nach dem Rechten.
[kommentar]
Kommentar andreas: Hallo Jürgen,
du bist einfach mal wieder in den Flieger und ab nach Pattaya - unglaublich.
Schön zu lesen, dass du gut in deiner Wohlfühlstadt angekommen bist.
Bin gespannt auf deine Berichte.
Grüße Andreas
zurken: Ich wundere mich auch jedesmal wieder, dass das so einfach ist und zack, bin ich wieder hier und schmuse mit Nummer 15, und sie sagt, sie habe mich vermisst und ob wir nicht mal eben zusammen nach oben verschwinden sollten …
Kommentar Andi: YEAH! yuppie-di-hej-då...
zurken: Ich hätte es nicht treffender ausdrücken können :)
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